MINT lernen

Bits & Bytes

Ein Schalter kennt nur an oder aus. Erst viele Schalter zusammen ergeben Zahlen, Texte, Bilder und Musik.

1

Ein Computer kennt nur zwei Zustände

Im Computer arbeiten Millionen winziger Schalter. Jeder kennt nur zwei Stellungen: Strom fließt oder Strom fließt nicht.

  • Bit:kleinste Informationseinheit mit genau zwei Werten, 0 oder 1 (von binary digit).
  • Zustand:eine mögliche Stellung aller Bits zusammen.
  • Byte:eine Gruppe aus 8 Bit; reicht für ein Schriftzeichen.
  • Schreibweise:großes B steht für Byte, kleines b für Bit.
2

Vom Bit zum Gigabyte

Mit jedem zusätzlichen Bit verdoppelt sich die Zahl der Zustände. Für große Datenmengen nutzt du Vorsätze wie in der Physik.

  • Zweierpotenz:mit n Bit gibt es 2n Zustände — die Anzahl wächst exponentiell.
  • Dezimale Einheiten:1 kB = 1000 Byte, 1 MB = 1000 kB, 1 GB = 1000 MB, 1 TB = 1000 GB.
  • Binäre Einheiten:1 KiB = 1024 Byte, 1 MiB = 1024 KiB, 1 GiB = 1024 MiB.
  • Datenrate:übertragene Bit pro Sekunde, z. B. Mbit/s; geteilt durch 8 ergibt MB/s.

Stelle mit „− 1 Bit“ und „+ 1 Bit“ ein, wie viele Bits du hast — per Klick oder mit Tab und Enter. Die Treppe zeigt die Anzahl der Zustände, das Feld darunter jeden Zustand als Kästchen.

Die Verdopplungs-Treppe

Jedes Kästchen = ein möglicher Zustand

Halte fest: Jedes weitere Bit verdoppelt die Zustände. Von 7 auf 8 Bit kommen nicht 8, sondern 128 Zustände hinzu.

Merke

Byte: 1 Byte = 8 Bit und kann 28 = 256 verschiedene Zustände darstellen.

3

Allgemeine Hinweise

B oder b?

100 MB sind achtmal so viel wie 100 Mb. Achte beim Rechnen genau auf Groß- und Kleinschreibung.

Internet-Tempo

Anbieter werben mit Mbit/s, das Downloadfenster zeigt MB/s. Eine 50-Mbit/s-Leitung liefert höchstens etwa 6 MB/s.

1000 oder 1024?

Festplattenhersteller rechnen mit 1000, viele Betriebssysteme mit 1024. Deshalb zeigt der Rechner eine 500-GB-Platte nur mit etwa 465 GiB an.

Videos