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Lernkarten

30 Karten mit Gleichungen, Regeln und Fachbegriffen der organischen Reaktionen — umdrehen, abfragen, als gelernt markieren.

0 / 30 Karten als gelernt markiert
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01
Formel
Oxidationsreihe primärer Alkanole
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Antwort
\(\ce{R-CH2OH ->[Ox.] R-CHO}\) \(\ce{->[Ox.] R-COOH}\)sekundär → Keton, tertiär: keine milde Oxidation
02
Formel
Veresterung
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Antwort
\(\ce{R-COOH + HO-R'}\) \(\xrightleftharpoons{\ce{H+}}\) \(\ce{R-COO-R' + H2O}\)Kondensation, Gleichgewicht, Kc ≈ 4
03
Formel
MWG der Veresterung
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Antwort
\(K_c = \dfrac{c(\text{Ester}) \cdot c(\ce{H2O})}{c(\text{Säure}) \cdot c(\text{Alkohol})}\)1 : 1-Ansatz → x = ⅔ ≈ 67 %
04
Formel
Bromaddition
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Antwort
\(\ce{R-CH=CH-R' + Br2}\) \(\ce{-> R-CHBr-CHBr-R'}\)\(n(\ce{Br2}) = n(\text{C=C})\)
05
Formel
Kettenfortpflanzung (Chlorierung)
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Antwort
Cl• + CH₄ → HCl + •CH₃
•CH₃ + Cl₂ → CH₃Cl + Cl•
Radikalzahl bleibt gleich
06
Formel
Produktverhältnis
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Antwort
\(\text{Anteil} \sim n(\text{H}) \cdot \text{Reaktivität}\)Cl: 1 : 3,8 : 5,0 · Br: 1 : 80 : 1600
07
Formel
Gesamtausbeute
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Antwort
\(\eta_\text{ges} = \eta_1 \cdot \eta_2 \cdot \ldots \cdot \eta_n\)3 · 80 % → 51 %
08
Formel
Heterolyse-Kreisprozess
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Antwort
\(\Delta H_\text{het} = D + E_\text{i} - E_\text{ea}\)HCl(g): ≈ 1394 kJ/mol
09
Formel
Elektrophile Addition allgemein
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Antwort
\(\ce{C=C + E-Nu -> E-C-C-Nu}\)E = Br, H; Nu = Br, Cl, OH
10
Formel
Markownikow-Beispiel
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Antwort
\(\ce{CH2=CH-CH3 + HBr}\) \(\ce{-> CH3-CHBr-CH3}\)über das sekundäre Carbokation
11
Formel
Nucleophile Substitution
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Antwort
\(\ce{R-X + Nu- -> R-Nu + X-}\)Abgangsgruppe I⁻ > Br⁻ > Cl⁻ ≫ F⁻
12
Formel
Geschwindigkeitsgesetze
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Antwort
\(v_\text{SN2} = k\,c(\text{R–X})\,c(\text{Nu}^-)\)
\(v_\text{SN1} = k\,c(\text{R–X})\)
Molekularität im geschwindigkeitsbestimmenden Schritt
13
Formel
Bromierung von Benzol
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Antwort
\(\ce{C6H6 + Br2 ->[FeBr3] C6H5Br + HBr}\)Substitution, Sextett bleibt erhalten
14
Formel
Mesomerieenergie
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Antwort
\(E_\text{M} = 3 \cdot 120 - 208 \approx 150\,\text{kJ/mol}\)Beträge der Hydrierungsenthalpien
15
Formel
Hückel-Regel
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Antwort
\(4n + 2\) π-ElektronenBenzol: n = 1, sechs π-Elektronen
16
Begriff
Funktionelle Gruppe
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Antwort
Atom oder Atomgruppe, die Eigenschaften und Reaktionen einer Stoffklasse bestimmt, z. B. –OH, –CHO, –COOH, –COO–, –X.
17
Begriff
Konstitutionsisomere
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Antwort
Gleiche Summenformel, verschiedene Verknüpfung der Atome: Ketten-, Stellungs- und Funktionsisomerie.
18
Begriff
cis-trans-Isomerie
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Antwort
Verschiedene Anordnung an der starren C=C-Bindung; nur wenn jedes C-Atom der Doppelbindung zwei verschiedene Reste trägt.
19
Begriff
Eliminierung
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Antwort
Abspaltung eines kleinen Moleküls (H₂O, HX) aus einem Molekül unter Bildung einer Mehrfachbindung; Umkehrung der Addition.
20
Begriff
Kondensation
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Antwort
Zwei Moleküle verknüpfen sich unter Abspaltung eines kleinen Moleküls, meist Wasser (Ester, Ether). Umkehrung: Hydrolyse.
21
Begriff
Radikal
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Antwort
Teilchen mit ungepaartem Elektron (Cl•, •CH₃); entsteht durch Homolyse, sehr reaktiv und kurzlebig.
22
Begriff
Reaktivitäts-Selektivitäts-Prinzip
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Antwort
Je reaktiver ein Teilchen, desto weniger wählerisch: Cl• greift fast wahllos an, Br• fast nur tertiäre H-Atome.
23
Begriff
Retrosynthese
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Antwort
Planung vom Zielmolekül rückwärts (Pfeil ⇒) bis zu einem verfügbaren Ausgangsstoff.
24
Begriff
Elektrophil
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Antwort
Elektronenmangel-Teilchen (positive Ladung, Elektronenlücke) — Lewis-Säure, nimmt ein Elektronenpaar auf: H⁺, Carbokation, BF₃.
25
Begriff
Nucleophil
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Antwort
Teilchen mit freiem Elektronenpaar oder π-Elektronen — Lewis-Base, stellt ein Elektronenpaar zur Verfügung: OH⁻, NH₃, H₂O.
26
Begriff
Induktiver Effekt
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Antwort
Verschiebung der σ-Elektronen durch eine Gruppe: −I zieht (Halogene, O, N), +I schiebt (Alkylgruppen, –O⁻); klingt nach ≈ 3 Bindungen ab.
27
Begriff
Bromonium-Ion
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Antwort
Cyclisches Kation, in dem ein Br-Atom beide C-Atome der früheren Doppelbindung überbrückt; erzwingt die anti-Addition.
28
Begriff
Walden-Umkehr
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Antwort
Umkehr der räumlichen Anordnung am C-Atom durch den Rückseitenangriff bei SN2 — wie ein umklappender Regenschirm.
29
Begriff
Grenzstrukturen
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Antwort
Lewis-Formeln mit gleicher Lage aller Atome, verbunden durch ↔; einzeln nicht existent, gemeinsam beschreiben sie das reale Teilchen.
30
Begriff
Mesomerer Effekt
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Antwort
+M: freies Elektronenpaar wird in ein π-System geschoben (–OH, –NH₂); −M: Mehrfachbindung zu elektronegativem Atom zieht π-Elektronen ab (–NO₂, –CHO).
i
Geh die Karten dreimal durch: Erst alle umdrehen, dann nur noch die ungelernten, zuletzt alles gemischt. Was du sicher kannst, markierst du als gelernt — der Filter „Nur ungelernte“ zeigt dir den Rest.