Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
\(\Delta_L H = +2258 + (-1577) + 2\cdot(-378) = -75\,\text{kJ/mol}\). Wer nur ein Chlorid-Ion hydratisiert, erhält +303 kJ/mol — und sagt fälschlich eine Abkühlung voraus.
Ansatz: Pro Formeleinheit entstehen drei Ionen.
Weiter: Die Chlorid-Hydratation zählt doppelt.
A5
Hydratation nach Ladungsdichte
AFB II
Ordnen Sie die Ionen nach dem Betrag ihrer Hydratationsenthalpie — der größte zuerst.
Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Al³⁺ (r = 54 pm)
2Mg²⁺ (r = 72 pm)
3Ca²⁺ (r = 100 pm)
4Rb⁺ (r = 152 pm)
5Cs⁺ (r = 167 pm)
Entscheidend ist die Ladungsdichte: hohe Ladung auf kleinem Radius zieht die Wasser-Dipole am stärksten an (Al³⁺ ≈ −4665, Cs⁺ ≈ −264 kJ/mol).
Ansatz: Erst nach Ladung, dann nach Radius sortieren.
Weiter: Kleiner Radius → Dipole kommen näher heran.
A6
Fehlersuche: Kaliumnitrat
AFB II
Überprüfen Sie die Heftnotiz zum Lösen von \(\ce{KNO3}\) (Gitter +685, K⁺ −322, NO₃⁻ −329 kJ/mol) und markieren Sie die falschen Zeilen.
In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Vorzeichenfehler bei der Hydratation und die falsche Deutung von ΔLH > 0 sind die beiden Klassiker.
Ansatz: Prüfe jedes Vorzeichen und die Deutung.
Weiter: Zwei Zeilen sind falsch.
A7
Lückentext: die Hydrathülle
AFB II
Beschreiben Sie die Hydratation eines Kations, indem Sie die Lücken füllen.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Wasser-Moleküle sind . Um ein Kation lagern sie sich so an, dass ihre partiell negativ geladenen zum Ion zeigen. Es entsteht eine . Dabei wird Energie . Je größer die des Ions, desto stärker ist dieser Effekt.
„Wasserstoff-Atome“ passt nicht: Sie zeigen zu einem Anion, weil sie partiell positiv geladen sind.
Ansatz: Welcher Pol des Wasser-Moleküls ist negativ?
Weiter: Ladung pro Volumen des Ions bestimmt die Stärke.
A8
Mix: Wie heiß wird das Wasser?
AFB III
Man löst 10,0 g \(\ce{CaCl2}\) (\(M = 111{,}0\,\text{g/mol}\), gemessenes \(\Delta_L H = -82{,}0\,\text{kJ/mol}\)) in 100 g Wasser. Die Lösung soll wie 100 g Wasser mit \(c = 4{,}18\,\tfrac{\text{J}}{\text{g·K}}\) behandelt werden, Wärmeverluste werden vernachlässigt (1.2.1). Ermitteln Sie die Temperaturänderung.
Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
Beurteilen Sie ohne Tabelle, wie groß die Gitterenthalpie im Vergleich zu Natriumfluorid (\(\ce{NaF}\), +923 kJ/mol) ist.
Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = viel kleiner, 2 = kleiner, 3 = etwa gleich, 4 = größer, 5 = viel größer. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = viel kleiner5 = viel größer
Kaliumfluorid KF
Lithiumfluorid LiF
Magnesiumoxid MgO
Caesiumiodid CsI
NaF bei 30 °C statt 25 °C
KF 821, LiF 1036, MgO 3791, CsI 600 kJ/mol. Doppelte Ladung auf beiden Ionen vervierfacht etwa die Anziehung; große Ionen auf beiden Seiten senken sie deutlich; die Temperatur spielt keine Rolle.
Ansatz: Ladungsprodukt und Abstand der Ionenmittelpunkte vergleichen.
Weiter: Bei MgO sind beide Ionen zweifach geladen.
A10
Trickaufgabe: Was verrät die Beobachtung?
AFB III
Entscheiden Sie für jede Beobachtung, was sich über \(\Delta_L H\) des Salzes sicher sagen lässt.
Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
ΔLH
< 0
> 0
offen
Das Salz löst sich sehr gut.
Das Glas beschlägt außen.
Die Lösung wird warm.
Das Salz ist schwer löslich.
Hydratation liefert mehr, als das Gitter kostet.
Die Falle: Löslichkeit sagt nichts über das Vorzeichen von ΔLH — gut lösliche Salze kühlen (NH₄NO₃) oder erwärmen (CaCl₂). Ein beschlagenes Glas zeigt Abkühlung, also ΔLH > 0.
Ansatz: Nur Temperaturänderung und Energiebilanz verraten das Vorzeichen.
Weiter: Beschlagen: Luftfeuchtigkeit kondensiert an kalter Oberfläche.