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Übungen: Formeln von Salzen

Zehn Übungen zu Salzformeln — vom Namen über die Ladung bis zur Formel.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Welche Formeln stimmen?
AFB I

Die Ionen sind jeweils angegeben. Welche Verhältnisformeln sind richtig?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
NaCl₂ und K₂F sind nicht neutral. Mg₂O₂ ist zwar neutral, aber nicht gekürzt — richtig ist MgO.
Ansatz: Rechne für jede Formel: Index mal Ladung beim Kation und beim Anion. Beide Beträge müssen gleich sein.
Weiter: Drei Formeln stimmen. Achte bei den übrigen auf Neutralität und auf das kleinste Verhältnis.
A2
Stimmt's? — Fünferserie
AFB I

Fünf Behauptungen zu Salzformeln.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Der Index zählt Ionen und steht immer hinter dem Ion, das er zählt; die Formel wird gekürzt und trägt keine Ladungen.
Ansatz: Überlege bei jeder Aussage, ob sie Neutralität, Kürzen oder Schreibweise betrifft.
Weiter: Falsch sind die Aussage über Ladungen in der Formel und die über Zn₂O₂.
A3
Namensendungen
AFB I

Ergänze die Namen der Salze — eine Endung bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

NaI heißt Natrium, MgO heißt Magnesium, K₃P heißt Kalium, BaF₂ heißt Barium und ZnCl₂ heißt Zink.

„Sulfat“ bleibt übrig: Das ist kein einzelnes Nichtmetall-Ion. Einatomige Anionen enden immer auf -id — beim Schwefel also Sulfid.
Ansatz: Der zweite Teil des Namens kommt vom Nichtmetall: I → Iod, O → Sauerstoff (lat. oxygenium), P → Phosphor, F → Fluor, Cl → Chlor.
Weiter: Alle einatomigen Anionen enden auf -id. Die Endung, die nicht auf -id endet, bleibt übrig.
A4
Welches Anzahlverhältnis?
AFB II

Sortiere die Salze nach dem Anzahlverhältnis Kation : Anion in ihrer Formel.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
11 : 1
21 : 2
32 : 1
Gleiche Ladungsbeträge ergeben 1 : 1 — auch bei 2+ und 2− wie in BaO und MgS. Nicht jede zweiwertige Ladung führt zu einer 2 in der Formel.
Ansatz: Leite aus der Hauptgruppe die Ladungen ab: I → 1+, II → 2+, VI → 2−, VII → 1−.
Weiter: Sind die Ladungsbeträge gleich, ist das Verhältnis 1 : 1. Strontium steht in der II. Hauptgruppe.
A5
Formel eintippen
AFB II

Magnesium reagiert mit Stickstoff zu Magnesiumnitrid. Gib die Verhältnisformel an.

Tippe deine Antwort ein (Ziffern einfach normal schreiben, z. B. Mg3N2) — Enter prüft direkt.
Mg²⁺ und N³⁻: kgV(2; 3) = 6 → 3 Mg²⁺ (6+) und 2 N³⁻ (6−). Also Mg₃N₂.
Ansatz: Magnesium steht in der II., Stickstoff in der V. Hauptgruppe.
Weiter: Das kgV von 2 und 3 ist 6. Teile 6 durch jede Ladungszahl.
A6
Rost Schritt für Schritt
AFB II

Rost enthält Eisen(III)-oxid aus Fe³⁺- und O²⁻-Ionen. Bringe die Schritte zur Formel in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Ionen und Ladungen notieren: Fe³⁺ und O²⁻.
2kgV der Ladungszahlen bilden: kgV(3; 2) = 6.
3Anzahlen berechnen: 6 : 3 = 2 Fe³⁺ und 6 : 2 = 3 O²⁻.
4Anzahlen als Indizes schreiben: Fe₂O₃.
5Probe: 2 · (3+) + 3 · (2−) = 0.
Die Probe steht am Schluss — sie prüft, ob die fertige Formel wirklich neutral ist.
Ansatz: Was brauchst du zuerst, bevor du irgendetwas rechnen kannst?
Weiter: Reihenfolge: Ionen → kgV → Anzahlen → Formel → Probe.
A7
Ionen und Formel verbinden
AFB II

Verbinde jedes Ionenpaar mit der passenden Verhältnisformel.

Ansatz: Nutze den Kurzweg: Die Ladungszahl des Kations wird Index beim Anion und umgekehrt.
Weiter: Bei Mg²⁺ und O²⁻ musst du kürzen. Bei Mg²⁺ und P³⁻ ist nichts zu kürzen: 3 : 2.
A8
Fehlersuche im Heft
AFB III

Sechs Formeln aus einem Heft — drei davon sind falsch. Finde sie.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Vertauschte Indizes wie bei Mg₂Cl entstehen, wenn man die Ladung beim eigenen Ion als Index schreibt statt beim Partner.
Ansatz: Prüfe jede Formel auf drei Dinge: neutral? gekürzt? ohne Ladungen?
Weiter: Falsch sind die Zeilen 2, 4 und 6.
A9
Streusalz: Formel trifft Stoffmenge · Mix
AFB III

Calciumchlorid wird als Streusalz verwendet. Molare Massen: Ca 40 g/mol, Cl 35,5 g/mol.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viele Cl⁻ kommen auf ein Ca²⁺?
  2. Molare Masse von Calciumchlorid in g/mol g/mol
  3. Stoffmenge in 222 g Calciumchlorid in mol mol
  4. Stoffmenge der Chlorid-Ionen darin in mol mol
Erst die Formel CaCl₂, dann M = 40 + 2 · 35,5 = 111 g/mol, n = m : M = 2 mol — und weil jede Formeleinheit zwei Cl⁻ enthält, sind es 4 mol Chlorid-Ionen.
Ansatz: Stelle zuerst die Formel auf (Ca²⁺, Cl⁻). Die molare Masse addiert alle Atome der Formeleinheit.
Weiter: M(CaCl₂) = 40 + 2 · 35,5. Dann n = m : M. Für die Chlorid-Ionen die Stoffmenge mit dem Index multiplizieren.
A10
Welches Eisenchlorid? · Trick
AFB III

Ein Lehrbuch fragt nur: „Gib die Formel von Eisenchlorid an.“ Welche Aussagen stimmen?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Eisen steht nicht in einer Hauptgruppe und bildet Fe²⁺ und Fe³⁺. Deshalb schreibt man die Ladung als römische Zahl in den Namen: Eisen(II)-chlorid FeCl₂, Eisen(III)-chlorid FeCl₃.
Ansatz: Steht Eisen in einer Hauptgruppe? Welche Ionen kann es bilden?
Weiter: Eisen bildet Fe²⁺ und Fe³⁺ — dazu passen zwei verschiedene Formeln.