Zehn Übungen zu Leitfähigkeit, Sprödigkeit und Schmelztemperatur.
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Übungsaufgaben
Zehn interaktive Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.
A1
Typisch Salz?
AFB I
Welche Eigenschaften sind typisch für Salze wie Natriumbromid oder Calciumfluorid?
Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Feste Salze leiten nicht, weil ihre Ionen fest im Gitter sitzen. Verformbar sind Metalle, nicht Salze.
Ansatz: Denke an das Ionengitter: starke Anziehung, feste Plätze, Schichten aus abwechselnd geladenen Ionen.
Weiter: Drei Eigenschaften stimmen. Leitfähigkeit gibt es nur, wenn die Ionen beweglich sind.
A2
Stimmt's? — Fünferserie
AFB I
Fünf Behauptungen zur Leitfähigkeit und zu Schmelztemperaturen.
Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Strom in Salzlösungen und Schmelzen heißt: Ionen wandern — Kationen zum Minuspol, Anionen zum Pluspol.
Ansatz: Wer trägt in einer Salzlösung die Ladung — Elektronen oder Ionen?
Weiter: Falsch sind die Aussage mit den Elektronen und die mit dem Flachklopfen.
A3
Lückentext mit Wortbank
AFB I
Setze die Fachbegriffe an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Im festen Salz sitzen die Ionen fest auf ihren . Erst in der oder in wässriger werden sie . Die positiv geladenen wandern dann zum Minuspol.
„Elektronen“ bleibt übrig: In Salzschmelzen und -lösungen tragen Ionen den Strom.
Ansatz: Es geht um zwei Zustände, in denen Salze leiten, und darum, was die Ionen dann können.
Kerzenwachs schmilzt bei etwa 60 °C, Zinn bei 232 °C. Schätze die Schmelztemperatur von Natriumchlorid.
Schiebe den Regler auf deine Schätzung — Pfeiltasten bewegen ihn feiner. Nach dem Prüfen siehst du den Trefferbereich.
0 °C1500 °C
Natriumchlorid schmilzt bei 801 °C — heißer, als eine Herdplatte werden kann. Grund ist die starke Anziehung im ganzen Ionengitter.
Ansatz: Kochsalz bleibt in der Pfanne und im Backofen fest. Wie heiß wird ein Backofen höchstens?
Weiter: Es sind deutlich über 500 °C, aber unter 1000 °C.
A5
Wer leitet — und wodurch?
AFB II
Ordne jede Probe zu: Leitet sie durch bewegliche Ionen, durch Elektronen oder gar nicht?
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1bewegliche Ionen
2Elektronen
3leitet nicht
Zucker löst sich zwar, bildet aber keine Ionen — seine Lösung leitet nicht. Metalle und Graphit leiten durch Elektronen, nicht durch Ionen.
Ansatz: Frage bei jeder Probe: Gibt es Ionen, und sind sie beweglich? Oder ist es ein Leiter wie ein Metall?
Weiter: Drei Proben leiten durch Ionen, zwei durch Elektronen. Festes Salz, Zuckerlösung und reines Wasser leiten nicht.
A6
Eigenschaft und Ursache
AFB II
Verbinde jede Eigenschaft der Salze mit ihrer Ursache im Teilchenmodell.
Klicke links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Alle fünf Eigenschaften lassen sich mit einem einzigen Modell erklären: dem Ionengitter.
Ansatz: Zwei Ursachen betreffen die Beweglichkeit der Ionen, zwei die Anordnung und eine die Stärke der Anziehung.
Weiter: Hammerschlag ↔ Abstoßung, Schmelztemperatur ↔ viele Gegenionen.
A7
Fehlersuche im Protokoll
AFB II
Sechs Sätze aus einem Versuchsprotokoll zu Kaliumbromid — drei davon sind falsch. Finde sie.
In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Der häufigste Denkfehler: „Festes Salz hat keine Ionen.“ Die Ionen sind immer da — entscheidend ist, ob sie wandern können.
Ansatz: Prüfe jeden Satz: Stimmt die Begründung mit Ionen und ihrer Beweglichkeit? Stimmt die Richtung der Wanderung?
Weiter: Falsch sind die Sätze 1, 3 und 4.
A8
Rangfolge der Schmelztemperaturen
AFB III
Ordne die Salze nach ihrer Schmelztemperatur — die höchste nach oben. Tipp: Höhere Ionenladungen und kleinere Ionen bedeuten stärkere Anziehung.
Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Magnesiumoxid (Mg²⁺, O²⁻)
2Calciumoxid (Ca²⁺, O²⁻)
3Natriumfluorid (Na⁺, F⁻)
4Natriumbromid (Na⁺, Br⁻)
5Natriumiodid (Na⁺, I⁻)
Messwerte: MgO 2852 °C, CaO 2613 °C, NaF 993 °C, NaBr 747 °C, NaI 661 °C. Die zweifach geladenen Ionen ziehen sich viel stärker an; bei gleicher Ladung gewinnt das kleinere Ion.
Ansatz: Sortiere zuerst nach der Ladung: Zweifach geladene Ionen kommen nach oben.
Weiter: Innerhalb einer Gruppe entscheidet die Größe: Mg²⁺ ist kleiner als Ca²⁺, F⁻ kleiner als Br⁻ kleiner als I⁻.
A9
Drei weiße Pulver · Mix
AFB III
Drei weiße Stoffe werden untersucht. Stoff A: schmilzt bei 993 °C, fest nicht leitend, Lösung leitet. Stoff B: schmilzt bei 186 °C, löslich, Lösung leitet nicht. Stoff C: schmilzt nicht beim Erhitzen mit dem Brenner, unlöslich, leitet weder fest noch in Wasser. Welche Schlüsse sind berechtigt?
Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Löslichkeit allein beweist nichts (Zucker löst sich auch). Und manche Salze sind unlöslich und schmelzen extrem hoch, z. B. Magnesiumoxid — Stoff C könnte also sehr wohl ein Salz sein.
Ansatz: Nutze die typischen Salz-Eigenschaften und dein Wissen aus Klasse 7/8: Salze entstehen aus Metall und Nichtmetall.
Weiter: Drei Schlüsse sind berechtigt, alle zu Stoff A und B. Bei C fehlt die Leitfähigkeit nur, weil sich nichts löst.
A10
Elektronen in der Lösung? · Trick
AFB III
Eine Kochsalzlösung leitet so gut, dass die Lampe hell leuchtet. Wie viele frei bewegliche Elektronen tragen den Strom in der Lösung?
Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Null! In der Lösung tragen ausschließlich wandernde Na⁺- und Cl⁻-Ionen den Strom. Elektronen fließen nur in den Metalldrähten bis zu den Elektroden.
Ansatz: Überlege, welche Teilchen sich in einer Salzlösung bewegen: Wassermoleküle, Na⁺ und Cl⁻ — und sonst?
Weiter: Freie Elektronen gibt es in Metallen, nicht in der Lösung. Die Antwort ist eine sehr kleine Zahl.