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Katalysatoren in der Technik

Im Auspuff steckt ein Hauch Platin — und macht aus giftigen Abgasen fast harmlose Gase.

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Der Abgaskatalysator

Im Motor verbrennt Benzin nicht vollständig. Im Abgas stecken giftige Gase, die der Katalysator umwandelt.

  • Schadstoffe:Kohlenstoffmonooxid (giftig), Stickstoffoxide (sauer, Smog) und unverbrannte Kohlenwasserstoffe.
  • Aufbau:Keramik-Wabenkörper mit feinen Kanälen, dünn beschichtet mit Platin und Rhodium.
  • Große Oberfläche:Die Waben bieten die Fläche mehrerer Fußballfelder — viele Teilchen treffen gleichzeitig auf Metall.

Zerlege zuerst beide Stickstoffmonooxid-Teilchen (anklicken oder Enter). Lege dann die Atome neu zusammen: je ein O-Atom links an ein Kohlenstoffmonooxid, die beiden N-Atome aneinander.

Umbau an der Platin-Oberfläche

Halte fest: Am Katalysator werden Teilchen zerlegt und die Atome neu verbunden. Aus giftigen Abgasen entstehen Stickstoff und Kohlenstoffdioxid.

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Reaktionen im Katalysator

Der Dreiwegekatalysator beschleunigt drei Reaktionen gleichzeitig.

Kohlenstoffmonooxid + Sauerstoff → Kohlenstoffdioxid

Stickstoffmonooxid + Kohlenstoffmonooxid → Stickstoff + Kohlenstoffdioxid

Kohlenwasserstoffe + Sauerstoff → Kohlenstoffdioxid + Wasser

  • Weitere Beispiele:Schwefelsäure-Herstellung (Vanadiumoxid), Ammoniak-Synthese (Eisen), Brennstoffzelle (Platin).
  • Grenze:Kohlenstoffdioxid entsteht trotzdem — ein Katalysator schützt nicht das Klima.
Merke

Technische Katalysatoren: beschleunigen gewünschte Reaktionen bei niedrigeren Temperaturen; im Auto wandeln sie giftige Abgase in Stickstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasser um.

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Allgemeine Hinweise

Bleifrei tanken

Blei aus altem Benzin setzt die Platin-Oberfläche zu — der Katalysator „vergiftet“ und wirkt nicht mehr.

Warm wirkt er besser

Erst ab etwa 300 °C arbeitet der Katalysator richtig. Auf Kurzstrecken bleibt mehr Schadstoff im Abgas.

Kein Filter

Der Katalysator hält nichts zurück wie ein Sieb — er wandelt Stoffe chemisch in andere Stoffe um.

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