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Katalysatoren

Eine Messerspitze schwarzes Pulver — und die Flüssigkeit schäumt über. Hinterher ist das Pulver immer noch da.

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Schneller ans Ziel

Wasserstoffperoxid zerfällt bei Raumtemperatur nur sehr langsam. Mit Braunstein schäumt es sofort; ein glimmender Span flammt auf.

Wasserstoffperoxid → Wasser + Sauerstoff (Katalysator: Braunstein)

  • Katalysator:Stoff, der eine Reaktion beschleunigt.
  • Wirkung:Er senkt die Aktivierungsenergie; die Reaktion findet einen „niedrigeren Weg“.
  • Unverändert:Nach der Reaktion liegt er in gleicher Menge wieder vor.
  • Nicht verändert:Produkte und frei werdende Energie bleiben gleich.

Vergleiche die Energiediagramme nebeneinander und dann übereinandergelegt. Unten zerfällt Wasserstoffperoxid — links ohne, rechts mit Braunstein. Wiege den Braunstein nach dem Versuch.

Mit und ohne Katalysator

Halte fest: Ein Katalysator senkt die Aktivierungsenergie und beschleunigt so die Reaktion. Er wird nicht verbraucht, und die frei werdende Energie bleibt gleich.

Merke

Katalysator: Ein Stoff, der die Aktivierungsenergie senkt und so eine Reaktion beschleunigt. Er wird dabei nicht verbraucht.

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Katalysatoren in Lebewesen

Auch der Körper nutzt Katalysatoren. Ohne sie liefen viele Reaktionen bei 37 °C viel zu langsam.

  • Enzyme:Biokatalysatoren aus Eiweiß.
  • Katalase:zersetzt Wasserstoffperoxid — rohe Kartoffel oder Leber lassen es schäumen.
  • Amylase:im Speichel spaltet Stärke; Brot schmeckt nach langem Kauen süß.
  • Empfindlich:Kocht man die Kartoffel, schäumt nichts mehr — das Enzym ist zerstört.
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Allgemeine Hinweise

Kein Ausgangsstoff

Den Katalysator schreibt man nicht zu den Edukten, sondern über den Reaktionspfeil.

Glimmspanprobe

Flammt ein glimmender Holzspan auf, ist Sauerstoff entstanden — Nachweis aus Klasse 7.

Nicht jede Reaktion

Ein Katalysator wirkt nur bei bestimmten Reaktionen. Braunstein hilft beim Wasserstoffperoxid, nicht beim Rosten.

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