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Eisen aus dem Hochofen

Rund um die Uhr, jahrelang ohne Pause: Ein Hochofen verwandelt rostrotes Erz in flüssiges Eisen.

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Vom Erz zum Roheisen

Eisen kommt in der Natur fast nur als Eisenoxid im Erz vor. Im Hochofen wird es in großem Maßstab reduziert.

  • Eisenerz:Eisenoxid, vermischt mit Gestein.
  • Koks:fast reiner Kohlenstoff — Brennstoff und Reduktionsmittel zugleich.
  • Zuschläge:Kalk bindet das Gestein zu Schlacke.
  • Gegenstrom:Feststoffe sinken nach unten, heiße Gase steigen nach oben.

Baue den Hochofen zusammen: Wähle unten einen Baustein und klicke dann das passende Feld am Ofen an (mit Tab und Enter geht es genauso). Sind alle sechs richtig, geht der Ofen in Betrieb.

Hochofen anschließen

Halte fest: Im Hochofen sinken Erz und Koks nach unten, heiße Gase steigen nach oben. Unten fließen Roheisen und Schlacke ab.

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Reaktionen im Hochofen

Das eigentliche Reduktionsmittel ist ein Gas, das erst im Ofen aus dem Koks entsteht.

Kohlenstoff + Sauerstoff → Kohlenstoffdioxid

Kohlenstoffdioxid + Kohlenstoff → Kohlenstoffmonooxid

Eisenoxid + Kohlenstoffmonooxid → Eisen + Kohlenstoffdioxid

  • Roheisen:enthält etwa 4 % Kohlenstoff, ist spröde und nicht schmiedbar.
  • Stahl:Beim Frischen wird Sauerstoff aufgeblasen; der Kohlenstoff verbrennt fast vollständig.
  • Schlacke:wird zu Straßenbaumaterial und Zement verarbeitet.
Merke

Hochofen: Eisenoxid wird durch Kohlenstoffmonooxid zu Eisen reduziert. Das Kohlenstoffmonooxid entsteht aus Koks.

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Allgemeine Hinweise

Nicht der Koks allein

Das meiste Eisenoxid reagiert mit dem Gas Kohlenstoffmonooxid, nicht direkt mit festem Koks.

Dichte erklärt die Abstiche

Schlacke hat eine kleinere Dichte als Eisen und schwimmt oben — deshalb liegt der Schlackenabstich höher.

Roheisen ist kein Stahl

Roheisen bricht bei Schlägen. Erst nach dem Entfernen des Kohlenstoffs wird es zu zähem Stahl.

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