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Die Aktivierungsenergie

Ein Streichholz liegt jahrelang in der Schachtel — und brennt nach einem kurzen Reiben sofort.

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Reaktionen brauchen einen Anstoß

Gas aus dem Brenner und Luft reagieren nicht von allein. Erst ein Funke startet die Verbrennung — dann läuft sie weiter.

  • Aktivierungsenergie:Energie, die man zuführen muss, damit eine Reaktion startet (Formelzeichen \(E_A\)).
  • Exotherm:Die Reaktion setzt mehr Energie frei, als man hineingesteckt hat; sie aktiviert sich selbst weiter.
  • Endotherm:Die Produkte sind energiereicher; die Reaktion stoppt, sobald man nicht mehr heizt.

Wähle eine Reaktion und schiebe den Regler „zugeführte Energie“ hoch (oder −/+). Finde heraus, ab wann die Kugel über den Berg rollt.

Anstoß für eine Reaktion

Halte fest: Jede Reaktion braucht einen Anstoß: die Aktivierungsenergie. Exotherme Reaktionen laufen danach von selbst weiter.

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Das Energiediagramm

Ein Energiediagramm zeigt den Energieinhalt vom Anfang bis zum Ende einer Reaktion.

  • Linke Stufe:Energie der Edukte.
  • Berg:Die Höhe über den Edukten ist die Aktivierungsenergie.
  • Rechte Stufe:Energie der Produkte — tiefer bei exothermen, höher bei endothermen Reaktionen.
  • Pfeil rechts:Differenz der Stufen: frei werdende bzw. aufgenommene Energie.
Merke

Aktivierungsenergie \(E_A\): die Mindestenergie, die zugeführt werden muss, damit eine Reaktion startet.

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Allgemeine Hinweise

Anstoß ≠ endotherm

Auch exotherme Reaktionen brauchen zum Start Energie. Endotherm heißt: Man muss die ganze Zeit Energie zuführen.

Diagramm beschriften

Achsen „Energie“ und „Reaktionsverlauf“, Edukte links, Produkte rechts, \(E_A\) vom Eduktniveau bis zum Gipfel.

Zerteilung hilft

Feines Pulver oder Wolle lässt sich leichter zünden als ein kompakter Block — die Oberfläche ist größer.

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