Kochsalz aus den Elementen
AFB I–IIErhitztes Natrium reagiert in einem Standzylinder mit gelbgrünem Chlorgas heftig zu weißem Natriumchlorid (Kochsalz, Formel NaCl).
- Stelle die Wortgleichung auf.
- Gib die Formeln aller Stoffe so an, wie sie in der Reaktionsgleichung stehen.
- Erläutere, warum „Na + Cl₂ → NaCl“ noch keine vollständige Reaktionsgleichung ist.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Hinweis zu Aufgabe b)
Hinweis zu Aufgabe c)
Erwartungshorizont
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)
Natrium + Chlor → Natriumchlorid.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)
Natrium: Na; Chlor: Cl₂; Natriumchlorid: NaCl.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)
Links stehen 2 Cl-Atome, rechts nur 1. Atome gehen nicht verloren, die Gleichung muss noch ausgeglichen werden: 2 Na + Cl₂ → 2 NaCl.
Ammoniak für Dünger
AFB II–IIIIn der Industrie wird Ammoniak (NH₃) aus Stickstoff und Wasserstoff hergestellt. Ein Schüler schreibt dazu: „N + H₃ → NH₃“.
- Überprüfe die Gleichung des Schülers.
- Stelle die richtige Reaktionsgleichung auf.
- Begründe, warum man beim Ausgleichen die Indizes nicht verändern darf.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Hinweis zu Aufgabe b)
Hinweis zu Aufgabe c)
Erwartungshorizont
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)
Die Formeln der Edukte sind falsch: Stickstoff ist N₂, Wasserstoff H₂. „H₃“ gibt es nicht; der Schüler hat die Indizes passend gemacht statt Koeffizienten zu setzen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)
N₂ + 3 H₂ → 2 NH₃ (N: 2 = 2; H: 6 = 6).
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)
Der Index legt fest, um welchen Stoff es sich handelt. Ändert man ihn, beschreibt die Formel einen anderen (oder gar keinen existierenden) Stoff. Nur die Anzahl der Teilchen, also die Koeffizienten, darf man anpassen.
