Verbindungen haben eine feste Zusammensetzung
Erhitzt man Eisen und Schwefel, entsteht Eisensulfid. Egal wie man mischt: Es reagieren immer 7 g Eisen mit 4 g Schwefel.
- Massenverhältnis:\(m(\text{Eisen}) : m(\text{Schwefel}) = 7 : 4\) — bei jeder Portion Eisensulfid.
- Überschuss:Ist von einem Stoff zu viel da, bleibt der Rest unverändert übrig.
- Gesetz der konstanten Proportionen:In einer Verbindung stehen die Massen der Elemente in einem festen Verhältnis (Proust, 1797).
Stelle ein, wie viele Metall- und Schwefelatome im Gemisch sind, und starte die Reaktion mit ▶. Wiederhole mit anderen Anzahlen und mit Kupfer statt Eisen.
Halte fest: Die Atome verbinden sich immer im selben Anzahlverhältnis. Was darüber hinausgeht, bleibt als Überschuss übrig.
Dahinter steckt das Atomanzahlverhältnis
Dalton erklärte das Gesetz mit Atomen: In der Verbindung stehen die Atome in einem festen Anzahlverhältnis.
Herleitung:
- Kupfersulfid:zwei Kupferatome auf ein Schwefelatom — anderes, aber ebenso festes Verhältnis.
Konstantes Atomanzahlverhältnis: In einer Verbindung ist das Anzahlverhältnis der Atome fest — deshalb ist auch das Massenverhältnis konstant.
Allgemeine Hinweise
Überschuss ist kein Produkt
Übrig gebliebenes Eisen gehört nicht zum Eisensulfid. Ein Magnet zieht es nach der Reaktion heraus.
Verhältnis kürzen
56 : 32 und 7 : 4 sind dasselbe Verhältnis — wie beim Bruchrechnen.
Massen- ≠ Anzahlverhältnis
Eisensulfid hat das Atomanzahlverhältnis 1 : 1, aber das Massenverhältnis 7 : 4 — weil Eisenatome schwerer sind.
