Wie weist man Wasser nach?
Viele farblose Flüssigkeiten sehen aus wie Wasser. Ob wirklich Wasser in einer Probe steckt, zeigen zwei Nachweismittel.
- Weißes Kupfersulfat:wasserfreies, weißes Pulver — mit Wasser färbt es sich blau.
- Watesmo-Papier:weißes Teststreifen-Papier — mit Wasser färbt es sich blau.
- Positiv:Blaufärbung → Wasser ist nachgewiesen.
- Negativ:die Probe bleibt weiß → kein Wasser nachweisbar.
Ordne die sechs Proben nach ihrem Wasseranteil — links am meisten, rechts am wenigsten. Ziehe die Karten unter der Bühne oder nimm eine mit Leertaste auf, verschiebe sie mit den Pfeiltasten und lege sie mit Leertaste ab. Klicke dann oben auf „Prüfen“.
Halte fest: Watesmo-Papier wird bei der Gurke genauso blau wie beim Honig. Der Nachweis zeigt nur, ob Wasser da ist — nicht, wie viel.
Was der Nachweis nicht verrät
- Nachweis:beantwortet nur die Frage „Ist Wasser da?“ — ja oder nein.
- Mengenbestimmung:Probe wiegen, trocknen, wieder wiegen: Die fehlende Masse ist das Wasser.
- Farblos ≠ Wasser:auch Brennspiritus oder Speiseessig sind farblos; erst der Nachweis entscheidet.
- Verbrennung:beim Verbrennen von Erdgas, Kerzenwachs oder Holz entsteht Wasser — ein kaltes Glas darüber beschlägt.
- Beschlag prüfen:mit Watesmo-Papier abwischen: Blau zeigt, dass der Beschlag Wasser ist.
Wassernachweis: Weißes Kupfersulfat oder Watesmo-Papier wird blau → Wasser ist nachgewiesen.
Allgemeine Hinweise
Kupfersulfat ist gesundheitsschädlich
Nur mit dem Spatel anfassen, Schutzbrille tragen und Reste in den Sammelbehälter geben — nicht in den Ausguss.
Blau heißt nicht „viel“
Ein Tropfen Wasser färbt den Streifen genauso blau wie eine Pfütze. Für die Menge musst du wiegen.
Trocken aufbewahren
Kupfersulfat und Watesmo-Papier sofort wieder verschließen. Feuchte Finger oder feuchte Luft färben sie sonst schon vor dem Versuch.
