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Exotherm und endotherm

Zehn Übungen dazu, ob Energie hinaus oder hinein fließt.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung.

A1
Was bedeutet exotherm?
AFB I

Welche Aussagen über exotherme Reaktionen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
„exo“ = hinaus: Energie verlässt die reagierenden Stoffe. Ob man anzünden muss, sagt darüber nichts — entscheidend ist, was danach passiert.
A2
Stimmt's? — Energie bei Reaktionen
AFB I

Fünf Behauptungen.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Merke dir das Wortpaar: exo = hinaus, endo = hinein.
A3
Lückentext: Hinaus und hinein
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Gibt eine Reaktion Energie ab, heißt sie . Die Energie geht an die — als Wärme, manchmal auch als . Nimmt eine Reaktion Energie auf, heißt sie . Oft muss man dann ständig Energie , damit sie weiterläuft.

„Masse“ blieb übrig — um Masse geht es erst in Kapitel 3. Hier dreht sich alles um die Richtung der Energie.
A4
Exotherm oder endotherm?
AFB I

Entscheide für jeden Vorgang.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Vorgangexothermendotherm
Ein Lagerfeuer brennt.
Pflanzen bauen im Sonnenlicht Traubenzucker auf (Fotosynthese).
Ein Glühwürmchen leuchtet.
Brot wird im Toaster braun.
Benzin verbrennt im Automotor.
Fotosynthese und Toasten laufen nur, solange Licht bzw. Wärme zugeführt wird — endotherm. Das Glühwürmchen gibt Energie als Licht ab.
A5
Anzünden oder dauernd heizen?
AFB II

Alle Reaktionen brauchen einen Start. Sortiere danach, was nach dem Start passiert.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1läuft von allein weiter
2läuft nur mit Energiezufuhr
Links stehen exotherme Reaktionen: Einmal gezündet, liefern sie selbst die Energie zum Weiterlaufen. Rechts endotherme: Ohne ständige Energiezufuhr stoppen sie.
A6
Ablesen: Zwei weiße Feststoffe
AFB II

Lea verrührt zwei weiße Feststoffe in einem Becherglas. Es entsteht ein Brei, der stechend riecht. Das Thermometer fällt von 20 °C auf −8 °C. Stelle die Temperaturänderung ein (negativ = kälter).

Schiebe den Regler auf deine Schätzung — Pfeiltasten bewegen ihn feiner. Nach dem Prüfen siehst du den Trefferbereich.
-40 °C20 °C
−8 °C − 20 °C = −28 °C. Die Umgebung ist sogar unter 0 °C abgekühlt — die Reaktion ist stark endotherm. Ein nasses Brett unter dem Becherglas würde daran festfrieren.
A7
Beobachtung trifft Deutung
AFB II

Verbinde jede Beobachtung mit der passenden Deutung.

A8
Mix: Wortgleichung mit Energieangabe
AFB II

Finde zu jeder Wortgleichung aus 2.1.2 die passende Energieangabe.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Die Energieangabe ergänzt die Wortgleichung: „Energie wird frei“ steht für exotherm, „Energie wird benötigt“ für endotherm.
A9
Trick: Fehlersuche im Versuchsprotokoll
AFB III

Mila hat einen Versuch protokolliert. Sechs Sätze — drei sind fachlich falsch.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Die Falle: Wer anzünden muss, denkt an „endotherm“. Entscheidend ist aber, ob die Reaktion danach von allein weiterläuft.
A10
Wie stark wird es warm oder kalt?
AFB III

Schätze für jeden Versuch die Temperaturänderung der Umgebung ein.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = sehr viel kälter, 2 = etwas kälter, 3 = kaum Änderung, 4 = etwas wärmer, 5 = sehr viel wärmer. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = sehr viel kälter5 = sehr viel wärmer
Ein Magnesiumband verbrennt.
Zwei weiße Feststoffe werden verrührt, außen am Glas bildet sich Reif.
Kochsalz wird in Wasser gelöst.
Ein Teelicht brennt eine Minute unter einem Becherglas mit Wasser.
Wasser wird ausgegossen, es passiert nichts weiter.
Grelles Licht und Glut bedeuten sehr viel Energie, Reif am Glas sehr starke Abkühlung. Das Teelicht erwärmt das viele Wasser nur etwas. Kochsalz ändert die Temperatur beim Lösen kaum — und wo nichts reagiert, ändert sich nichts.