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Filtrieren

Nudelsieb, Staubsauger, Kaffeefilter — überall bleibt hängen, was zu groß ist. Jetzt bist du dran.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Filtrieren — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Rückstand und Filtrat
AFB I

Welche Aussagen über das Filtrieren stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Beim Filtrieren zählt die Größe, nicht das Gewicht — schwer oder leicht ist das Trennprinzip beim Sedimentieren. Und klar heißt nicht rein: Gelöste Stoffe stecken unsichtbar im Filtrat.
Rück-stand: Was „steht zurück“ im Filter?
Denk an ein Sieb: Entscheidet das Gewicht oder die Größe, ob etwas durch die Löcher passt?
A2
Was ist was?
AFB I

Ordne den Nummern in der Skizze die richtigen Namen zu.

1 2 3 4 5
Der Trichter ist aus Glas und hat ein Rohr. Der Filter ist aus Papier und liegt innen.
Die Flüssigkeit unten ist schon durch den Filter gelaufen.
A3
Lückentext: Wie ein Filter arbeitet
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Filterpapier hat winzige Löcher, die . Teilchen, die sind als diese Löcher, bleiben als im Filter. Die Flüssigkeit läuft als hindurch. Auch Stoffe wie Zucker laufen mit durch.

„schwerer“ bleibt übrig — das gehört zum Sedimentieren. Beim Filtrieren entscheidet die Größe.
Welches Trennprinzip nutzt ein Filter: Gewicht oder Größe?
Zucker im Tee sieht man nicht mehr — er ist …
A4
Rückstand oder Filtrat?
AFB II

Filter gibt es überall im Alltag. Was ist jeweils der Rückstand, was das Filtrat?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Rückstand
2Filtrat
Ein Filter muss nicht aus Papier sein: Sieb, Beutel und Flusensieb arbeiten nach demselben Prinzip. Auch Luft kann ein Filtrat sein. Der gelöste Zucker läuft durch das Teesieb — er ist Teil des Filtrats.
Frag bei jeder Karte: Bleibt es hängen oder geht es durch?
Die Karten kommen paarweise: zu jedem Filter ein Rückstand und ein Filtrat.
A5
Kaffee mit dem Handfilter
AFB II

Frau Yilmaz kocht Kaffee mit einem Handfilter. Bringe die Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die Filtertüte an den Nähten umknicken und in den Filterhalter auf der Kanne setzen.
2Kaffeepulver in die Filtertüte geben.
3Heißes Wasser langsam aufgießen — nie über den Rand der Tüte.
4Warten, bis der Kaffee als Filtrat vollständig in die Kanne gelaufen ist.
5Die Filtertüte mit dem Kaffeesatz als Rückstand in den Biomüll werfen.
Wie im Labor: erst der Filter, dann das Gemisch — und nie über den Filterrand gießen, sonst läuft Pulver an der Tüte vorbei in die Kanne.
Ohne Filtertüte würde das Pulver direkt in die Kanne fallen.
Weggeworfen wird zum Schluss — der Rückstand bleibt bis dahin in der Tüte.
A6
Stimmt's? Filter im Alltag
AFB II

Fünf Behauptungen über Filter. Stimmen sie?

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Jeder Filter hält nur zurück, was größer ist als seine Poren. Gelöste Stoffe gehen immer durch — beim Kaffee ist das erwünscht, beim Meerwasser ein Problem.
Frag bei jedem Filter: Was soll hängen bleiben, was soll durch?
Gelöst heißt: in winzig kleine Teilchen verteilt.
A7
Mix: Absetzen oder Filtrieren?
AFB II

Welches Verfahren trennt den genannten Bestandteil ab? Hier kommt auch Stoff aus 2.3.1 Sedimentieren und Dekantieren vor.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Gemisch — abzutrennen ist …nur Filtrierenbeides gehtkeins von beiden
Kies in Wasser — der Kies
Zuckerwasser — der Zucker
Staub in der Luft — der Staub
Tee mit losen Teeblättern — die Blätter
Meerwasser — das Salz
Grobe, schwere Körner kannst du absetzen lassen oder filtrieren. Feiner Staub schwebt in der Luft sehr lange — hier hilft nur ein Filter. Gelöste Stoffe wie Zucker und Salz trennt keins der beiden Verfahren ab.
Sedimentieren braucht ungelöste Körner, die schnell sinken. Filtrieren braucht ungelöste Teilchen, die größer sind als die Poren.
Zwei Zeilen haben einen gelösten Stoff.
A8
Fehlersuche: Ben filtriert Kreidewasser
AFB III

Ben hat trübes Wasser mit Tafelkreide-Staub filtriert. Sein Filtrat ist trotzdem trüb. Er beschreibt, was er getan hat.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Ein trübes Filtrat hat meist einen „Umweg“ als Ursache: über den Rand, am Papier vorbei oder durch ein Loch. Der Filter selbst hält die Kreide sicher zurück.
Drei Zeilen erklären, wie Kreide ins Filtrat gelangen konnte.
Wie kann Gemisch den Filter umgehen? Und was passiert mit nassem Papier, wenn man darin herumstochert?
A9
Trickaufgabe: Der doppelte Filter
AFB III

Lina will Zucker aus Zuckerwasser zurückgewinnen. Welcher Filter hält den gelösten Zucker zurück?

Markiere alle zutreffenden Antworten und klicke dann auf „Prüfen“.
Gelöster Zucker ist in winzige Teilchen verteilt — viel kleiner als jede Pore in Papier, Vlies oder Watte. Mehr Lagen machen den Weg länger, aber nicht die Poren klein genug. Filtrieren ist hier das falsche Verfahren.
Ist der Zucker noch als Körner da?
Wie groß sind die Teilchen eines gelösten Stoffes im Vergleich zu den Poren?
A10
Welche Teilchen bleiben hängen?
AFB III

Ein Filterpapier hat Poren von etwa 10 µm (Mikrometer). 1 µm ist ein Tausendstel Millimeter. Ein Gemisch in Wasser enthält die folgenden Teilchen. Welche findest du im Rückstand?

Markiere alle Teilchen, die im Filter bleiben, und klicke dann auf „Prüfen“.
Nur was größer als 10 µm ist, bleibt hängen. Feiner Ton ist zwar ungelöst, passt aber durch die Poren — deshalb kann ein Filtrat trotz Filter leicht trüb sein. Dann hilft es, vorher lange absetzen zu lassen.
Vergleiche jede Zahl mit 10 µm.
„Ungelöst“ allein reicht nicht — das Teilchen muss auch größer sein als die Poren.