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Brennbarkeit und Löslichkeit

Zehn Übungen zu Flamme und Wasserglas — mit Bodensatz, Temperatur und der Frage, was Rühren wirklich bringt.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Brennbarkeit und Löslichkeit — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Brennbar oder nicht?
AFB I

Ordne die Stoffe ein. Denk an die Probe auf dem Verbrennungslöffel in der Brennerflamme.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1brennbar
2nicht brennbar
Kupferblech glüht in der Flamme und läuft dunkel an — es brennt aber nicht mit eigener Flamme weiter. „Brennbar“ heißt: Der Stoff brennt auch dann weiter, wenn man ihn aus der Brennerflamme nimmt.
Brennt der Stoff mit eigener Flamme weiter, wenn man ihn aus der Brennerflamme nimmt?
Steine, Glas und Porzellan werden heiß, brennen aber nicht.
A2
Fachbegriffe der Löslichkeit
AFB I

Verbinde jeden Begriff mit seiner Bedeutung.

Beginne mit den eindeutigen: „unlöslich“ heißt gar nichts.
Der Bodensatz ist etwas, das man sehen kann — die gesättigte Lösung ist die Flüssigkeit darüber.
A3
So prüfst du die Brennbarkeit
AFB I

Setze die Wörter an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Vor dem Versuch setzt du die auf. Die Stoffprobe liegt auf dem mit langem Stiel. Du hältst sie in die heiße, Brennerflamme. Brennende Reste legst du auf eine feuerfeste . Brennt der Stoff auch außerhalb der Flamme , ist er brennbar.

„Hand“ bleibt übrig: Eine Probe hält man nie mit der Hand in die Flamme.
Welche Flamme des Gasbrenners ist die heißeste?
Das übrig bleibende Wort beschreibt etwas, das man bei diesem Versuch nie tun darf.
A4
Bodensatz im Kolben
AFB II

In 100 g Wasser von 20 °C lösen sich höchstens 31,6 g Kaliumnitrat (ein Düngersalz). Leon gibt 50 g Kaliumnitrat hinein und rührt gründlich.

Wie viel Gramm bleiben als Bodensatz liegen?

Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Gelöst werden höchstens 31,6 g, der Rest bleibt liegen: 50 g − 31,6 g = 18,4 g. Die Lösung darüber ist gesättigt.
Wie viel kann sich höchstens lösen?
Zugegeben minus gelöst ergibt den Bodensatz.
A5
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Zwei Stoffeigenschaften, zwei getrennte Versuche: Was brennt, kann löslich sein — und was nicht brennt, auch.
Denk daran: Gelöste Stoffe sind unsichtbar, aber noch da.
Brennbarkeit und Löslichkeit hängen nicht miteinander zusammen.
A6
Heiß lösen, kalt abkühlen
AFB II

Löslichkeit von Kaliumnitrat in 100 g Wasser: 31,6 g bei 20 °C, 63,9 g bei 40 °C, 110 g bei 60 °C.

Mara gibt 80 g Kaliumnitrat in 100 g Wasser von 60 °C.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viel Gramm bleiben bei 60 °C als Bodensatz liegen? g
  2. Sie lässt die Lösung auf 40 °C abkühlen. Wie viel Gramm sind jetzt noch gelöst? g
  3. Wie viel Gramm liegen bei 40 °C als Bodensatz am Boden? g
  4. Die Lösung kühlt weiter auf 20 °C ab. Wie viel Gramm Bodensatz sind es nun insgesamt? g
Beim Abkühlen sinkt die Löslichkeit — was vorher gelöst war, kommt als feste Kristalle wieder zum Vorschein. Bei 20 °C: 80 g − 31,6 g = 48,4 g.
Vergleiche jedes Mal: zugegeben (80 g) gegen Löslichkeit bei dieser Temperatur.
Bodensatz = 80 g minus die Menge, die sich bei dieser Temperatur höchstens löst.
A7
Löslich oder unlöslich?
AFB II

Du gibst von jedem Stoff einen Teelöffel in ein Glas Wasser und rührst. Kreuze an.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Stofflöst sichlöst sich nicht
Traubenzucker
Zitronensäure
Speiseöl
Mehl
Kerzenwachs
Mehl macht das Wasser trüb, aber es löst sich nicht: Nach einiger Zeit setzt es sich ab. Eine echte Lösung bleibt klar. Öl schwimmt oben — auch das ist keine Lösung.
Eine Lösung ist klar und durchsichtig. Trübes Wasser ist ein Warnsignal.
Was schwimmt oben oder setzt sich nach einer Weile unten ab?
A8
Mix: Das Protokoll der Gruppe 3
AFB III

Gruppe 3 hat einen unbekannten weißen Stoff untersucht. Hier kommt Stoff aus 1.1.2 Der Gasbrenner und 1.2.2 Stoffe mit den Sinnen prüfen vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Jede Eigenschaft braucht ihren eigenen Versuch. Aus „brennt nicht“ folgt nichts über die Löslichkeit — das zeigt Zeile 6, die Zeile 5 widerlegt.
Drei Zeilen sind falsch — eine zur Brennerflamme, eine zur Sicherheit, eine zu einem falschen Schluss.
Welche Flamme des Gasbrenners rauscht und ist am heißesten?
A9
Trickaufgabe: Mehr rühren hilft?
AFB III

Im Glas liegt nach dem Umrühren noch ein Rest vom Badesalz. Was sorgt dafür, dass sich mehr davon löst?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Rühren und Zerkleinern machen das Lösen nur schneller. Ist die Lösung gesättigt, löst sich trotzdem nichts mehr. Mehr löst sich nur mit mehr Wasser oder — bei den meisten Stoffen — mit wärmerem Wasser.
Die Lösung ist gesättigt. Was ändert die Höchstmenge — und was nur die Geschwindigkeit?
Die Löslichkeit bezieht sich auf 100 g Wasser bei einer bestimmten Temperatur.
A10
Einen Löslichkeitsversuch planen
AFB III

Du sollst herausfinden, wie viel Traubenzucker sich in 100 g Wasser bei Zimmertemperatur löst. Bringe die Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1100 g Wasser abwiegen und die Temperatur messen.
2Eine kleine, abgewogene Portion Traubenzucker dazugeben.
3Rühren, bis nichts mehr zu sehen ist.
4Weitere Portionen zugeben, bis ein Rest am Boden liegen bleibt.
5Die gelöste Masse berechnen: alle Portionen zusammen minus Bodensatz.
Die Temperatur wird am Anfang gemessen, weil die Löslichkeit von ihr abhängt. Ohne Temperaturangabe ist das Ergebnis nicht vergleichbar.
Womit fängst du an, bevor der erste Zucker ins Wasser kommt?
Erst wenn Bodensatz bleibt, weißt du, dass die Lösung gesättigt ist — dann wird gerechnet.