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Eigenschaften der Alkanole

Zehn Übungen zu Wasserstoffbrücken, Siedetemperaturen und Löslichkeit der Alkanole.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps, die Erklärung nach dem Prüfen zeigt den typischen Fehler.

A1
Wer bildet Wasserstoffbrücken?
AFB I

Zwischen welchen gleichartigen Molekülen können Wasserstoffbrücken entstehen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Nötig ist ein H-Atom, das direkt an ein O-Atom gebunden ist. Dimethylether hat zwar ein O-Atom, aber kein O–H — typischer Fehler: „O im Molekül“ reicht nicht.
A2
Stimmt's? — Fünferserie
AFB I

Fünf Behauptungen über Alkanole.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Alle fünf Aussagen lassen sich mit zwei Fragen prüfen: Wie viele OH-Gruppen? Wie lang ist der Alkylrest?
A3
Lückentext mit Wortbank
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Die ist , weil das O-Atom die Bindungselektronen stärker anzieht. Zwischen Alkanol-Molekülen entstehen deshalb . Der ist unpolar; zwischen den Ketten wirken nur .

„Ionenbindungen“ und „Hydroxid-Ionen“ sind Ablenker: In Alkanolen ist alles kovalent gebunden, es gibt keine Ionen.
Zwei Lücken beschreiben Molekülteile, zwei beschreiben Kräfte.
Ionen kommen in Alkanolen nicht vor.
A4
Gut oder schlecht wasserlöslich?
AFB I

Sortiere die Stoffe nach ihrer Löslichkeit in Wasser bei 20 °C.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1gut wasserlöslich
2schlecht wasserlöslich
Faustregel: Kurzer Rest oder viele OH-Gruppen → gut löslich. Butan-1,4-diol hat vier C-Atome, aber zwei OH-Gruppen — deshalb mischbar.
A5
Molare Masse von Glycerin
AFB I

Berechne die molare Masse von Propan-1,2,3-triol (C₃H₈O₃). M(C) = 12 g/mol, M(H) = 1 g/mol, M(O) = 16 g/mol.

Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
3 · 12 + 8 · 1 + 3 · 16 = 92 g/mol. Häufiger Fehler: nur 5 H zählen (die drei H der OH-Gruppen vergessen) oder nur ein O.
Zähle die H-Atome: fünf am Kohlenstoff, drei in den OH-Gruppen.
36 + 8 + 48
A6
Nach Siedetemperatur ordnen
AFB II

Ordne von der niedrigsten zur höchsten Siedetemperatur.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Propan
2Hexan
3Propan-2-ol
4Ethan-1,2-diol
5Propan-1,2,3-triol
Hexan (86 g/mol) siedet bei 69 °C, das leichtere Propan-2-ol (60 g/mol) bei 82 °C: H-Brücken schlagen die größere Masse. Jede weitere OH-Gruppe hebt die Siedetemperatur kräftig.
A7
Rechenkette: fairer Vergleich
AFB II

Propan-1,2-diol (C₃H₈O₂) soll mit dem Alkan ähnlicher molarer Masse verglichen werden.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Molare Masse von Propan-1,2-diol g/mol
  2. Zahl der C-Atome des Alkans mit der ähnlichsten molaren Masse
  3. Molare Masse dieses Alkans g/mol
  4. Unterschied der Siedetemperaturen (Diol 188 °C, Alkan 36 °C) K
Alkan: M = 14n + 2 ≈ 76 → n ≈ 5,3, also Pentan. Der große Abstand von 152 K kommt von den zwei OH-Gruppen.
Molare Masse eines Alkans: M = (14 · n + 2) g/mol.
Propan-1,2-diol: 36 + 8 + 32.
A8
Beobachtung und Erklärung
AFB II

Verbinde jede Beobachtung mit ihrer Erklärung.

A9
Fehlersuche im Schulheft
AFB IIMix

Sechs Sätze aus einem Heft — drei sind falsch.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Der häufigste Klausurfehler: „Beim Sieden brechen Bindungen.“ Sieden trennt Moleküle voneinander — nicht Atome im Molekül.
A10
Was passiert mit der Siedetemperatur?
AFB IIITrick

Schätze ohne Tabelle, wie sich die Siedetemperatur beim Wechsel vom ersten zum zweiten Stoff ändert.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = sinkt deutlich (mehr als 50 K), 2 = sinkt leicht, 3 = bleibt etwa gleich, 4 = steigt leicht, 5 = steigt deutlich (mehr als 50 K). Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = sinkt deutlich (mehr als 50 K)5 = steigt deutlich (mehr als 50 K)
Ethan → Ethan-1,2-diol
Decan-1-ol → Undecan-1-ol
Propan-1-ol → Propan-2-ol
Propan-1,2,3-triol → Propan-1,2-diol
Wasser → Heptan
Trick 1: Wandert die OH-Gruppe in die Kettenmitte, ist sie stärker abgeschirmt — die Siedetemperatur sinkt leicht (97 °C → 82 °C). Trick 2: Wasser (18 g/mol, viele H-Brücken) und Heptan (100 g/mol, nur Van-der-Waals-Kräfte) sieden beide bei rund 100 °C.
Eine OH-Gruppe mehr oder weniger bewirkt über 100 K Unterschied, ein CH₂-Glied mehr nur etwa 10–20 K.
Kleine Moleküle mit vielen H-Brücken können so hoch sieden wie große unpolare Moleküle.