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Übung AFB I

Orte, Kennzahlen und Fachbegriffe der Zellatmung: zehn Grundlagen-Aufgaben, mit denen Sie in der Klausur sichere Punkte sammeln.

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Aufgabenblock — AFB I

Zehn Aufgaben zum Wiedergeben: Fachbegriffe kennen, Orte zuordnen, Kennzahlen bestimmen. Das sind die sicheren Punkte jeder Klausur.

A1
Fachbegriffe der Zellatmung
AFB I

Geben Sie zu jedem Fachbegriff die passende Bedeutung an.

Achten Sie auf die Wortbausteine: de-carboxyl = CO₂ weg, de-hydr = Wasserstoff weg.
„Oxidativ“ verweist auf die Atmungskette, „Substratkette“ auf ein phosphoryliertes Zwischenprodukt.
A2
Wo läuft es ab?
AFB I

Ordnen Sie jeden Vorgang in den Ort ein, an dem er in einer Eukaryotenzelle abläuft.

Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb — oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken Sie dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Cytoplasma
2Mitochondrienmatrix
3innere Mitochondrienmembran
Glykolyse im Cytoplasma, oxidative Decarboxylierung und Citratzyklus in der Matrix, Atmungskette und ATP-Synthase in der inneren Membran.
Nur ein Teilschritt der Zellatmung läuft außerhalb des Mitochondriums ab.
Alles, was mit Komplexen, Protonen oder Sauerstoff zu tun hat, gehört zur Membran.
A3
Der Weg der Elektronen
AFB I

Beschreiben Sie den Weg eines Elektronenpaars von der Glucose bis zum Sauerstoff, indem Sie die Stationen ordnen.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Glucose wird in Glykolyse und Citratzyklus oxidiert.
2NAD⁺ nimmt die Elektronen auf und wird zu NADH + H⁺.
3NADH + H⁺ gibt zwei Elektronen an Komplex I ab.
4Ubichinon trägt die Elektronen innerhalb der Membran zu Komplex III.
5Cytochrom c bringt sie über den Intermembranraum zu Komplex IV.
6Sauerstoff nimmt die Elektronen auf und bildet mit Protonen Wasser.
Jeder Empfänger zieht die Elektronen stärker an als sein Vorgänger — am Ende steht der Sauerstoff.
Zwischen Glucose und Atmungskette braucht es einen Transporter.
Ubichinon bewegt sich in der Membran, Cytochrom c außen an ihr.
A4
Kennzahlen der Glykolyse
AFB I

Bestimmen Sie die Kennzahlen der Glykolyse jeweils für ein Molekül Glucose.

Rechnen Sie die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
  1. in der Investitionsphase verbrauchte ATP: ATP
  2. in der Ertragsphase gebildete ATP: ATP
  3. Netto-Gewinn: ATP
  4. gebildete Reduktionsäquivalente: NADH + H⁺
  5. entstehende C₃-Körper am Ende: Pyruvat
Brutto 4 ATP, netto 2 ATP, dazu 2 NADH + H⁺ und 2 Pyruvat — ohne Sauerstoff und ohne CO₂-Abgabe.
Zweimal wird phosphoryliert, bevor die Glucose gespalten wird.
Nach der Spaltung läuft jeder Schritt zweimal ab.
A5
Reduktionsäquivalente zählen
AFB I

Berechnen Sie, wie viele Reduktionsäquivalente (NADH + H⁺ und FADH₂ zusammen) beim vollständigen Abbau eines Moleküls Glucose entstehen.

Rechnen Sie oder überlegen Sie selbst und tragen Sie das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Glykolyse 2, oxidative Decarboxylierung 2, Citratzyklus 6 NADH + H⁺ und 2 FADH₂: zusammen 12. Jedes davon bringt ein Elektronenpaar zur Atmungskette.
Gehen Sie die drei Teilschritte vor der Atmungskette nacheinander durch.
Decarboxylierung und Citratzyklus laufen je Glucose zweimal.
A6
Zellatmung als Redoxreaktion
AFB I

Stellen Sie die Zellatmung als Redoxreaktion dar, indem Sie die Lücken füllen — zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Bei der Zellatmung wird Glucose : Der Kohlenstoff gibt Elektronen ab und liegt am Ende im vor. Die Elektronen nimmt zunächst auf, das dabei reduziert wird. In der Atmungskette gelangen sie schließlich zum , der zu reduziert wird.

„reduziert“ und „ATP“ bleiben übrig: Glucose ist der Elektronendonator, Sauerstoff der Endakzeptor. ATP ist kein Elektronenüberträger.
Wer Elektronen abgibt, wird oxidiert.
Wo landet der Kohlenstoff, wo der eingeatmete Sauerstoff?
A7
Hemmstoffe und ihr Angriffsort
AFB I

Ordnen Sie jedem Stoff den Ort zu, an dem er in die Zellatmung eingreift.

Setzen Sie in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
StoffKomplex IVATP-SynthaseProtonenleck in der Membran
Cyanid
Oligomycin
Dinitrophenol (DNP)
UCP1 im braunen Fettgewebe
Kohlenstoffmonooxid
Cyanid und CO blockieren den letzten Schritt der Kette, Oligomycin den Protonenkanal der ATP-Synthase. DNP und UCP1 lassen Protonen an der ATP-Synthase vorbei zurückfließen (Entkopplung).
Zwei Stoffe blockieren denselben Komplex.
Entkoppler hemmen nichts — sie öffnen einen Nebenweg.
A8
Protonen je Elektronenpaar
AFB I

Das Diagramm zeigt, wie viele Protonen die Komplexe je Elektronenpaar in den Intermembranraum pumpen.

012345Komplex IKomplex IIKomplex IIIKomplex IVH⁺ je ElektronenpaarModellwerte

Lesen Sie ab, wie viele Protonen insgesamt gepumpt werden, wenn ein Elektronenpaar aus FADH₂ in die Kette eingespeist wird.

Rechnen Sie oder überlegen Sie selbst und tragen Sie das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
H⁺
FADH₂ steigt an Komplex II ein, der nicht pumpt, und umgeht Komplex I: 0 + 4 + 2 = 6 H⁺ statt 10 bei NADH + H⁺.
An welchem Komplex steigt FADH₂ ein?
Zählen Sie nur die Komplexe ab dem Einstieg.
A9
Eigenschaften von ATP
AFB I

Nennen Sie die zutreffenden Aussagen über ATP, indem Sie sie markieren.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
ATP ist ein Überträger im Kreislauf ATP ⇄ ADP + Pᵢ. Langfristig speichern Fette und Glykogen.
Drei Aussagen stimmen.
Wie lange reicht der ATP-Vorrat einer Zelle?
A10
Übersicht der Teilschritte
AFB I

Erstellen Sie eine Übersicht: Kreuzen Sie für jeden Teilschritt alle zutreffenden Merkmale an.

Setzen Sie alle passenden Kreuze — manche Zeilen brauchen mehrere. Enter setzt und löscht.
Teilschrittsetzt CO₂ freibildet NADH + H⁺bildet ATPverbraucht O₂
Glykolyse
oxidative Decarboxylierung
Citratzyklus
Atmungskette mit ATP-Synthase
Nur der Citratzyklus erfüllt drei Merkmale. Sauerstoff wird ausschließlich an Komplex IV verbraucht.
CO₂ entsteht bei jeder Decarboxylierung.
Die ATP-Synthase bildet ATP, verbraucht aber selbst keinen Sauerstoff — die Kette schon.