Aufgabenblock — AFB II
Zehn Aufgaben, in denen Wissen aus mehreren Unterkapiteln zusammenkommt: Befunde erklären, Daten deuten, Beziehungen einordnen. Drei gestufte Tipps helfen beim Ansatz.
Vergleichen Sie Konkurrenz, Räuber-Beute-Beziehung, Parasitismus und Symbiose, indem Sie in jeder Zeile genau ein Kreuz setzen.
| Merkmal oder Beispiel | Konkurrenz | Räuber-Beute | Parasitismus | Symbiose |
|---|---|---|---|---|
| Beide Partner haben einen Nachteil (−/−). | ||||
| Ein Partner tötet den anderen sofort und frisst ihn. | ||||
| Der Nutznießer lebt längere Zeit an oder in einem einzigen Individuum, das meist überlebt. | ||||
| Beide Partner haben einen Vorteil (+/+). | ||||
| Pilzhyphen umspinnen die Wurzeln einer Kiefer und tauschen Mineralsalze gegen Zucker. | ||||
| Eine Mistel zapft die Leitungsbahnen einer Pappel an und entzieht ihr Wasser und Mineralsalze. | ||||
| Ein Wanderfalke schlägt eine Stadttaube im Flug. | ||||
| Buche und Traubeneiche beschatten sich gegenseitig im Kronendach. |
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Die Kleine Wasserlinse und die Buckelige Wasserlinse wachsen jeweils allein in Becken mit gleicher Nährlösung und gleicher Beleuchtung gut und erreichen stabile Bestände. In einem gemeinsamen Becken bedeckt nach acht Wochen fast nur noch die Buckelige Wasserlinse die Oberfläche; sie bildet luftgefüllte Polster und schiebt sich über die andere Art.
Erklären Sie das Versuchsergebnis: Markieren Sie alle zutreffenden Aussagen.
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Flügelschnecken sind wenige Millimeter große Meeresschnecken mit einer dünnen Kalkschale. Sie gehören zum Zooplankton und sind im Nordpazifik eine Hauptnahrung junger Buckellachse. Messungen zeigen: Wo der pH-Wert des Meerwassers gesunken ist, sind die Schalen der Flügelschnecken dünner und teilweise angelöst.
Erläutern Sie die Auswirkungen des anthropogenen Treibhauseffekts auf diese Nahrungskette, indem Sie den Gedankengang Schritt für Schritt aufbauen.
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Aufgenommene Nahrung: 4000 MJ · davon mit dem Kot unverdaut ausgeschieden: 1400 MJ · durch Zellatmung als Wärme abgegeben: 2470 MJ. Der Rest wird in körpereigene Biomasse eingebaut.
Ermitteln Sie Schritt für Schritt die assimilierte Energie, den Zuwachs an Biomasse und die Anteile, die in Zuwachs bzw. Wärme übergehen.
- Assimilierte (vom Darm aufgenommene) Energie MJ
- Energie im Zuwachs an Biomasse MJ
- Anteil des Zuwachses an der aufgenommenen Nahrung (auf eine Dezimale) %
- Anteil der assimilierten Energie, der als Wärme verloren geht %
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Über 20 Jahre wurden die Dichte der Feldmäuse und die Zahl der Schleiereulen-Bruten gezählt. Die Feldmausdichte erreicht etwa alle drei bis vier Jahre ein Maximum. Die Zahl der Eulenbruten erreicht ihr Maximum jeweils etwa ein Jahr später und schwankt weniger stark.
Deuten Sie die Beobachtungen: Entscheiden Sie bei jeder Deutung, ob sie stimmt.
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| Art | bestes Wachstum in Reinkultur | bestes Wachstum in Mischkultur |
|---|---|---|
| Glatthafer | mittelfeucht | mittelfeucht |
| Aufrechte Trespe | mittelfeucht | trocken |
| Wiesenfuchsschwanz | mittelfeucht | nass |
Alle drei Arten überleben in Reinkultur vom trockenen bis zum nassen Boden.
Interpretieren Sie die Ergebnisse, indem Sie jede Frage beantworten.
| Frage | Ihre Interpretation |
|---|---|
| Physiologisches Optimum der Aufrechten Trespe | |
| Ökologisches Optimum der Aufrechten Trespe | |
| Ökologisches Optimum des Wiesenfuchsschwanzes | |
| Konkurrenzstärkste Art auf mittelfeuchtem Boden | |
| Ursache für die Verschiebung der Optima |
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| Art | Wiese A (gedüngt) | Wiese B (ungedüngt) |
|---|---|---|
| Glatthafer | 80 | 24 |
| Löwenzahn | 10 | 22 |
| Knäuelgras | 6 | 20 |
| Rotklee | 3 | 18 |
| Wiesensalbei | 1 | 16 |
Simpson-Index: D = 1 − Σ pᵢ², pᵢ = relative Häufigkeit der Art i
Werten Sie die Zählungen aus.
| Größe | Wert |
|---|---|
| Artenzahl beider Wiesen | |
| Anteil der häufigsten Art auf Wiese A in % | |
| Anteil der häufigsten Art auf Wiese B in % | |
| Simpson-Index von Wiese A (zwei Dezimalen) | |
| Simpson-Index von Wiese B (zwei Dezimalen) |
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Entwässerungsgräben eines abgetorften Moores werden verschlossen, das Gebiet wird wieder vernässt. Die folgenden Folgen werden in einem Bericht genannt.
Ordnen Sie jede Folge der Dimension der Nachhaltigkeit zu, die sie vor allem betrifft.
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Ein Seeadler frisst im Jahr rund 150 kg Fisch. Die Fische ernähren sich von Zooplankton, das Zooplankton von Phytoplankton. Von Stufe zu Stufe wird etwa ein Zehntel der Biomasse weitergegeben. Schätzen Sie ab, wie viel Phytoplankton-Biomasse nötig ist, um einen Seeadler ein Jahr lang zu ernähren.
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Jonas soll begründen, warum Nahrungsketten selten mehr als vier bis fünf Glieder haben. Begründen Sie den Sachverhalt korrekt, indem Sie die fehlerhaften Schritte seiner Begründung markieren.
