Aufgabenblock — AFB I
Zehn Standardaufgaben zum Wiedergeben: Begriffe kennen, Werte ablesen, Abläufe ordnen — von Biotop und Toleranzkurve über Konkurrenz und Räuber-Beute-Beziehungen bis zu Energiefluss und Kohlenstoffkreislauf.
Feuersalamander setzen ihre Larven in kühle, sauerstoffreiche Quellbäche von Laubwäldern ab. Nennen Sie alle abiotischen Faktoren, die auf die Larven in diesem Bach wirken.
Geben Sie zu jeder Beschreibung den passenden Fachbegriff an.
| Beschreibung | Fachbegriff |
|---|---|
| Bereich eines Umweltfaktors, in dem die Vitalität einer Art am höchsten ist | |
| Bereich zwischen Minimum und Maximum, in dem die Art überleben kann | |
| Randbereich, in dem die Art zwar überlebt, sich aber nicht mehr fortpflanzt | |
| Bereich, den Tiere im Wahlversuch bevorzugt aufsuchen | |
| Art mit enger Toleranz gegenüber einem Umweltfaktor | |
| Art mit weiter Toleranz gegenüber einem Umweltfaktor |
Die Abbildung zeigt die Aktivität von Bachflohkrebsen in Abhängigkeit von der Wassertemperatur (Modellwerte). Lesen Sie die Kardinalpunkte ab und geben Sie die Breite des Toleranzbereichs an.
| Größe | Wert in °C |
|---|---|
| Minimum | |
| Optimum | |
| Maximum | |
| Breite des Toleranzbereichs |
Ordnen Sie jedem Fachbegriff die passende Beschreibung zu.
Die Artenvielfalt einer Streuobstwiese soll mit der Quadratmethode erfasst werden. Beschreiben Sie das Vorgehen, indem Sie die Schritte ordnen.
Heidekraut → Heuschrecken → Zauneidechsen → Schlingnattern. Die Nettoprimärproduktion des Heidekrauts beträgt 8000 kJ pro m² und Jahr. Von Stufe zu Stufe gelangen 10 % der Energie in die Biomasse der nächsten Trophieebene.
Berechnen Sie Schritt für Schritt die Energie, die auf den einzelnen Trophieebenen ankommt.
- Energie in den Heuschrecken kJ/(m²·a)
- Energie in den Zauneidechsen kJ/(m²·a)
- Energie in den Schlingnattern kJ/(m²·a)
- Anteil der Nettoprimärproduktion, der bei den Schlingnattern ankommt %
In einem Moorweiher werden 60 Moorfrösche gefangen, markiert und wieder freigelassen. Eine Woche später werden 45 Tiere gefangen, davon tragen 9 eine Markierung. Bestimmen Sie mit der Fang-Wiederfang-Methode die Größe der Population.
Stellen Sie die Lotka-Volterra-Regeln dar, indem Sie den Lückentext vervollständigen — zwei Wörter bleiben übrig.
Im Modell schwanken die Größen einer Räuber- und einer Beutepopulation , wobei die Maxima der Räuber zeitlich denen der Beute auftreten. Über lange Zeit bleiben die beider Populationen . Werden Räuber und Beute gleich stark dezimiert, erholt sich die .
Erstellen Sie aus den Bausteinen eine Nahrungskette des Wattenmeers, die mit dem Produzenten beginnt.
Zeichnen Sie in das Schema nacheinander ein, welcher Pfeil zu dem gesuchten Vorgang gehört — klicken Sie dazu den passenden Pfeil an.
