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Übungen: Nahrungsketten und -netze

Watt, Tundra und Tangwald — Trophiestufen bestimmen, Ketten bauen und verfolgen, was passiert, wenn ein Glied im Netz fehlt.

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Übungsaufgaben

Zehn Übungen zum Klicken, Zuordnen und Knobeln — von AFB I bis AFB III, mit einer Mix-Aufgabe aus früheren Kapiteln und einer Trickaufgabe. Jede Übung gibt sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps.

A1
Fachbegriffe im Netz
AFB I

Ordnen Sie jedem Fachbegriff die passende Beschreibung zu.

Beginnen Sie mit dem Begriff, der keine anderen Lebewesen frisst.
„Destruere“ heißt zerstören, abbauen.
A2
Im Wattenmeer
AFB I

Nennen Sie für jedes Lebewesen des Wattenmeers seine Rolle im Ökosystem, indem Sie es in den passenden Korb legen.

Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb — oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken Sie dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Produzent
2Konsument
3Destruent
Kieselalgen, Seegras und die Salzpflanze Queller betreiben Fotosynthese. Muscheln, Garnelen, Vögel und Robben ernähren sich von anderen Lebewesen. Bakterien und Pilze bauen tote Biomasse ab und setzen Mineralsalze frei.
Wer betreibt Fotosynthese?
Drei Karten sind Produzenten, zwei Destruenten.
A3
Was stimmt?
AFB I

Geben Sie alle zutreffenden Aussagen über Nahrungsketten und Nahrungsnetze an.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Der Pfeil zeigt zum Fresser, in Richtung des Stoffflusses. Destruenten zersetzen tote Biomasse aller Stufen und stehen außerhalb der Stufenfolge. Allesfresser und Arten mit mehreren Beutearten stehen oft auf mehreren Stufen.
Zählen Sie die Stufen ab den Produzenten.
Drei Aussagen sind richtig.
A4
Eine Kette in der Nordsee
AFB II

Heringe fressen Ruderfußkrebse, Seehunde erbeuten Kabeljau, Ruderfußkrebse filtern Kieselalgen aus dem Wasser, und Kabeljau jagt Heringe. Erstellen Sie daraus die Nahrungskette — oben der Produzent, unten der Endkonsument.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Kieselalgen
2Ruderfußkrebse
3Hering
4Kabeljau
5Seehund
Kieselalgen → Ruderfußkrebse → Hering → Kabeljau → Seehund: fünf Trophiestufen. Der Seehund ist hier Konsument 4. Ordnung — eine für das Meer typische lange Kette, weil die Produzenten winzige Einzeller sind.
Wer betreibt Fotosynthese? Damit beginnt die Kette.
Suchen Sie im Text zu jeder Art ihren Fressfeind.
A5
Stufen in der Tundra
AFB II

In der arktischen Tundra fressen Lemminge Gräser, Moose und Krähenbeeren-Triebe. Hermeline fressen Lemminge. Schnee-Eulen fressen Lemminge und gelegentlich Hermeline. Polarfüchse fressen Lemminge und im Spätsommer auch reife Krähenbeeren. Bestimmen Sie für jede Art alle Trophiestufen, auf denen sie in diesem Netz steht.

Setzen Sie in jeder Zeile alle passenden Kreuze — manche Arten stehen auf mehreren Stufen. Enter setzt und löscht.
Art1. Stufe2. Stufe3. Stufe4. Stufe
Krähenbeere
Lemming
Hermelin
Schnee-Eule
Polarfuchs
Krähenbeere → Lemming → Hermelin → Schnee-Eule: Die Eule steht hier auf der 4. Stufe, über Lemminge direkt auf der 3. Der Polarfuchs ist Allesfresser: mit Beeren Konsument 1. Ordnung (2. Stufe), mit Lemmingen Konsument 2. Ordnung (3. Stufe).
Schreiben Sie für jede Art alle Ketten auf, in denen sie vorkommt.
Insgesamt sind sieben Kreuze richtig.
A6
Warum die Tundra schwankt
AFB II

In der Tundra schwanken die Bestände von Lemmingen und ihren Fressfeinden stark von Jahr zu Jahr, in einem artenreichen Laubmischwald dagegen kaum. Erklären Sie diesen Unterschied, indem Sie den Lückentext vervollständigen — zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Die Tundra ist ; die Fressfeinde hängen von Beutearten ab, vor allem vom Lemming. Brechen die Lemmingbestände ein, können Schnee-Eulen und Hermeline kaum auf andere Beute . Im Laubmischwald ist das Nahrungsnetz stärker ; der Ausfall einer Beuteart wird durch andere Nahrungsquellen .

Je mehr Nahrungsbeziehungen ein Netz hat, desto mehr Ausweichmöglichkeiten gibt es. In artenarmen Systemen wie der Tundra wirken Schwankungen einer Schlüsselbeute wie des Lemmings direkt auf ihre Fressfeinde durch.
Was kann ein Fressfeind tun, wenn seine Hauptbeute fehlt?
Übrig bleiben ein Wort für „viele“ und eines für das Gegenteil von „abgepuffert“.
A7
Stoffwechsel auf zwei Stufen
MixAFB II

Vergleichen Sie den Stoffwechsel einer Kieselalge (Produzent) mit dem einer Herzmuschel (Konsument) — denken Sie an Fotosynthese und Zellatmung.

Ordnen Sie jedes Merkmal einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 nur Kieselalge
2 beide
3 nur Herzmuschel
Nur der Produzent baut mit Lichtenergie organische Stoffe auf (Lichtreaktionen, Calvin-Zyklus). Zellatmung mit Citratzyklus, ATP-Bildung und CO₂-Abgabe betreiben beide — auch Algen bauen ihre eigene Glucose in den Mitochondrien ab. Der Konsument nimmt organische Stoffe mit der Nahrung auf und verdaut sie.
Haben Algenzellen Mitochondrien?
Drei Merkmale treffen auf beide zu.
A8
Trickaufgabe: Die Mücke am Reh
TrickAFB III

Ein Reh frisst Gras und Kräuter. Ein Stechmückenweibchen saugt Blut am Reh, um Eier bilden zu können. Eine Schülerin ordnet die Mücke als „kleines Insekt, also Pflanzenfresser“ den Konsumenten 1. Ordnung zu. Beurteilen Sie diese Einordnung, indem Sie angeben, Konsument welcher Ordnung das blutsaugende Mückenweibchen in dieser Kette ist.

Tragen Sie die Ordnung als Zahl ein — Enter prüft direkt.
Gras → Reh → Mückenweibchen: Die Mücke nimmt Stoffe aus einem Pflanzenfresser auf und ist damit Konsument 2. Ordnung (3. Trophiestufe). Die Falle: Die Ordnung hängt von der Nahrung ab, nicht von der Körpergröße oder Tiergruppe. Mückenmännchen, die nur Blütennektar saugen, wären dagegen Konsumenten 1. Ordnung.
Schreiben Sie die Kette vom Gras bis zur Mücke auf.
Woraus besteht die Nahrung des Mückenweibchens?
A9
Ein Lernzettel mit Fehlern
AFB III

Ein Schüler hat einen Lernzettel zu Nahrungsnetzen geschrieben. Überprüfen Sie seine Aussagen.

In diesem Text stecken Fehler. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an — die richtigen müssen stehen bleiben.
Drei Fehler: Ordnung und Stufe sind um eins verschoben, vernetzte Systeme puffern den Ausfall einer Beuteart ab, und nur ein Teil der gefressenen Biomasse wird zu körpereigener Biomasse. Gerade deshalb bleiben Nahrungsketten kurz.
Achten Sie auf Wörter wie „gesamte“ und „zwangsläufig“.
Drei Aussagen sind falsch.
A10
Seeotter im Tangwald
AFB III

An der Pazifikküste Nordamerikas wachsen unter Wasser dichte Wälder aus Großalgen (Kelp). Seeigel weiden den Kelp ab, Seeotter fressen Seeigel. Im 19. Jahrhundert wurden die Seeotter wegen ihres Fells fast ausgerottet. Entscheiden Sie sich Schritt für Schritt für die am besten begründete Folgerung.

Spielen Sie den Weg Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt Sie weiter.
    Eine Veränderung an der Spitze einer Nahrungskette kann sich Stufe für Stufe bis zu den Produzenten auswirken. Weil der Kelp Lebensraum für viele Arten ist, hängt am Seeotter die Stabilität des ganzen Nahrungsnetzes.
    Schreiben Sie die Kette auf: Kelp → Seeigel → Seeotter.
    Wenn eine Stufe wegfällt, wirkt das auf die Stufe darunter entgegengesetzt.