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Lernkarten

30 Karten mit Werten und Fachbegriffen vom Ruhepotenzial bis zur Sinneszelle — umdrehen, merken, abhaken.

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01
Formel
Ruhepotenzial
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
\(U_R\approx-70\,\text{mV}\)innen negativ gegenüber außen; je nach Zelltyp −60 bis −90 mV
02
Formel
Schwellenwert
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
\(U_S\approx-50\,\text{mV}\)ab hier öffnen die spannungsgesteuerten Na⁺-Kanäle lawinenartig
03
Formel
Aktionspotenzial
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
−70 → +30 mVDauer ≈ 1–2 ms, Amplitude ≈ 100 mV
04
Formel
Gleichgewichtspotenziale
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
E(K⁺) ≈ −90 mVE(Na⁺) ≈ +60 mV; das Ruhepotenzial liegt nahe E(K⁺)
05
Formel
Ionenverteilung
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
innen K⁺, außen Na⁺K⁺ 140 / 5, Na⁺ 12 / 145 mmol/L (innen / außen)
06
Formel
Na⁺-K⁺-Pumpe
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
3 Na⁺ : 2 K⁺ je ATP3 Na⁺ hinaus, 2 K⁺ hinein; aktiver Transport
07
Formel
Leitungsgeschwindigkeit
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
\(v=\dfrac{s}{t}\)marklos dünn ≈ 1 m/s, Riesenaxon ≈ 25 m/s, markhaltig bis ≈ 100 m/s
08
Formel
AP-Frequenz
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
\(f=\dfrac{n}{t}\) in Hzn = Zahl der APs in der Zeit t; Stärke eines Signals am Axon
09
Formel
Refraktärzeit und Höchstfrequenz
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
\(f_{\max}\approx\dfrac{1}{t_{\text{abs}}}\) = 500 Hz bei 2 msabsolut ≈ 1–2 ms, relativ einige ms
10
Formel
Synapse in Zahlen
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Spalt ≈ 20–50 nmsynaptische Verzögerung ≈ 0,5 ms
11
Begriff
Axonhügel
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Übergang vom Zellkörper zum Axon; hier werden alle Eingänge verrechnet und APs gebildet.
12
Begriff
Myelinscheide
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
isolierende Hülle aus Gliazellmembranen (Schwann-Zellen im PNS, Oligodendrocyten im ZNS).
13
Begriff
Ranvier-Schnürring
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
etwa 1 µm schmale Lücke zwischen zwei Myelinabschnitten mit vielen spannungsgesteuerten Na⁺-Kanälen.
14
Begriff
Selektive Permeabilität
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Die Membran lässt in Ruhe vor allem K⁺ durch Leckkanäle, kaum Na⁺ und keine A⁻ passieren.
15
Begriff
Fließgleichgewicht
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Passive Leckströme und aktiver Rücktransport durch die Pumpe halten sich die Waage — nur mit ATP.
16
Begriff
Depolarisation
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Verringerung der Membranspannung, das Innere wird weniger negativ (z. B. von −70 auf −50 mV).
17
Begriff
Hyperpolarisation
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Membranpotenzial negativer als das Ruhepotenzial, z. B. nach dem AP durch langsam schließende K⁺-Kanäle.
18
Begriff
Alles-oder-Nichts-Prinzip
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Erreicht die Depolarisation den Schwellenwert, entsteht ein AP stets gleicher Höhe, sonst keines.
19
Begriff
Spannungsgesteuerter Ionenkanal
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
öffnet oder schließt sich abhängig vom Membranpotenzial; z. B. Na⁺- und K⁺-Kanäle am Axon, Ca²⁺-Kanäle im Endknöpfchen.
20
Begriff
Ligandengesteuerter Ionenkanal
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
öffnet sich, wenn ein Botenstoff bindet; z. B. der nikotinische ACh-Rezeptor.
21
Begriff
Saltatorische Erregungsleitung
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
APs entstehen nur an den Schnürringen, die Erregung springt von Ring zu Ring: schnell und energiesparend.
22
Begriff
Exocytose
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Verschmelzen der Vesikel mit der präsynaptischen Membran, ausgelöst durch Ca²⁺; der Transmitter gelangt in den Spalt.
23
Begriff
Acetylcholinesterase
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Enzym im synaptischen Spalt, das ACh in Acetat und Cholin spaltet und die Übertragung beendet.
24
Begriff
EPSP
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
erregendes postsynaptisches Potenzial: abgestufte Depolarisation der Postsynapse durch Na⁺-Einstrom.
25
Begriff
Endplattenpotenzial
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
EPSP an der Muskelfaser; normalerweise überschwellig, löst 1:1 ein Muskel-AP aus.
26
Begriff
Agonist und Antagonist
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Agonist aktiviert den Rezeptor wie der Transmitter; Antagonist blockiert ihn, z. B. Curare kompetitiv.
27
Begriff
Frequenzcodierung
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Die Stärke eines Signals steckt in der Zahl gleich hoher APs je Sekunde.
28
Begriff
Amplitudencodierung
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Die Stärke eines Signals steckt in der Höhe eines abgestuften Potenzials (Rezeptorpotenzial, EPSP).
29
Begriff
Transduktion und Transformation
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Reiz → Rezeptorpotenzial (Transduktion); Rezeptorpotenzial → AP-Frequenz am Axonanfang (Transformation).
30
Begriff
Adaptation
→ klicken zum Umdrehen
Antwort
Abnahme der Erregung bei gleichbleibendem Reiz: langsam bei tonischen, rasch bei phasischen Rezeptoren.
i
Gehen Sie die Karten dreimal durch: erst alle umdrehen, dann nur noch die ungelernten, zuletzt alles gemischt. Die Kurve des Aktionspotenzials skizzieren Sie am besten zusätzlich aus dem Gedächtnis — mit Ruhepotenzial, Schwellenwert, Spitze und Hyperpolarisation — und beschriften sie mit den Ionenströmen; ebenso den Ablauf an der cholinergen Synapse.