Aufgabenblock — AFB II
Zehn Aufgaben, in denen Wissen aus mehreren Unterkapiteln zusammenkommt: Messwerte deuten, Bilanzen herleiten, Faktoren einordnen. Drei gestufte Tipps helfen beim Ansatz.
Vergleichen Sie die Primärreaktionen mit dem Calvin-Zyklus, indem Sie in jeder Zeile genau ein Kreuz setzen.
| Merkmal | Primärreaktionen | Calvin-Zyklus | beide |
|---|---|---|---|
| läuft an der Thylakoidmembran ab | |||
| braucht unmittelbar Licht | |||
| verbraucht ATP | |||
| reduziert einen Stoff mit Elektronen aus NADPH | |||
| setzt O₂ frei | |||
| wird von Enzymen katalysiert | |||
| kommt ohne Nachschub aus dem anderen Teilprozess nicht lange aus |
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Im Herbst baut die Buche das Chlorophyll ihrer Blätter ab und verlagert die Bausteine in Äste und Stamm. Die Blätter färben sich gelb bis orange, bevor sie abfallen.
Erklären Sie die Gelbfärbung: Markieren Sie alle zutreffenden Aussagen.
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An heißen, trockenen Sommertagen sinkt die Nettofotosynthese vieler Pflanzen um die Mittagszeit deutlich ab — obwohl dann das meiste Licht zur Verfügung steht. Am Nachmittag steigt sie wieder an.
Erläutern Sie diese „Mittagsdepression“, indem Sie den Gedankengang Schritt für Schritt aufbauen.
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Im Licht gibt die Blattscheibe netto 25 µmol O₂ pro Stunde ab. Im Dunkeln nimmt sie 5 µmol O₂ pro Stunde auf. Die Atmung ist im Licht gleich groß wie im Dunkeln.
Ermitteln Sie Schritt für Schritt die Bruttofotosyntheserate, die daraus gebildete Glucose und das dafür im Calvin-Zyklus verbrauchte ATP (alles pro Stunde).
- Bruttorate in µmol O₂/h µmol/h
- gebildete Glucose in µmol/h µmol/h
- verbrauchtes ATP in µmol/h µmol/h
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Isolierte Thylakoide liegen in einer schwach gepufferten Lösung mit NADP⁺, ADP und Phosphat. Beim Einschalten des Lichts steigt der pH-Wert der Außenlösung von 7,0 auf 7,4. Nach dem Ausschalten sinkt er langsam wieder auf 7,0.
Deuten Sie die Messwerte: Entscheiden Sie bei jeder Deutung, ob sie stimmt.
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Ein Spross der Wasserpest wird bei starkem Licht und reichlich CO₂ (Natriumhydrogencarbonat) in Wasser verschiedener Temperatur gestellt.
| Temperatur in °C | 10 | 20 | 30 | 35 | 40 |
|---|---|---|---|---|---|
| O₂-Bläschen pro min | 8 | 17 | 30 | 26 | 12 |
Werten Sie die Messreihe aus, indem Sie jede Aussage vervollständigen.
| Aussage | Ergänzung |
|---|---|
| Das Temperaturoptimum der Messreihe liegt … | |
| Von 10 °C auf 20 °C steigt die Rate … | |
| Über 30 °C sinkt die Rate, weil … | |
| Die Bläschen zeigen … |
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Leiten Sie aus den drei Phasen des Calvin-Zyklus her, wie viel ATP und NADPH für drei Umläufe (3 CO₂) nötig sind. Tragen Sie die Zwischenergebnisse ein.
| Größe | Anzahl |
|---|---|
| gebildete 3-PG-Moleküle bei der Fixierung | |
| ATP für die Reduktion | |
| NADPH für die Reduktion | |
| ATP für die Regeneration | |
| ATP insgesamt |
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Ordnen Sie jede Situation danach ein, welcher Faktor dort der Minimumfaktor der Fotosynthese ist.
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Eine große Buche bildet an einem sonnigen Sommertag netto etwa 10 mol Glucose. 1 mol eines Gases nimmt bei 20 °C rund 24 L ein.
Schätzen Sie ab, wie viele Liter O₂ die Buche an diesem Tag netto an die Luft abgibt.
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Ein Schüler begründet, warum eine Pflanze im Dunkeln nach kurzer Zeit keine Glucose mehr bildet. Begründen Sie den Sachverhalt korrekt, indem Sie die fehlerhaften Schritte seiner Begründung markieren.
