Aufgabenblock — AFB II
Zehn Aufgaben, in denen Wissen aus mehreren Unterkapiteln zusammenkommt: Daten auswerten, Befunde erklären, Aussagen prüfen. Zwei gestufte Tipps helfen beim Ansatz, die Lösung zeigt einen vollständigen Weg.
Vergleichen Sie die Evolutionsfaktoren, indem Sie jede Eigenschaft oder jedes Beispiel dem passenden Faktor zuordnen.
| Eigenschaft oder Beispiel | Mutation | Rekombination | Selektion | Gendrift |
|---|---|---|---|---|
| erzeugt neue Allele | ||||
| kombiniert vorhandene Allele neu, ohne ihre Frequenzen zu verändern | ||||
| begünstigt Allele, deren Träger mehr fortpflanzungsfähige Nachkommen haben | ||||
| wirkt umso stärker, je kleiner die Population ist, und hängt nicht von der Fitness ab | ||||
| Crossing-over in der Meiose I | ||||
| Flaschenhals- und Gründereffekt | ||||
| Industriemelanismus beim Birkenspanner | ||||
| entsteht spontan oder durch UV-Strahlung, ungerichtet |
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| Artpaar | Unterschiede d | Trennung nach Fossilien |
|---|---|---|
| Pferd – Nashorn | 44 | vor etwa 55 Mio. Jahren |
| Pferd – Esel | 4 | ? |
| Esel – Zebra | 2 | ? |
| Größe | Wert |
|---|---|
| Rate r (Unterschiede je Linie und Mio. Jahre) | |
| Trennung Pferd – Esel in Mio. Jahren | |
| Trennung Esel – Zebra in Mio. Jahren |
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Verglichen werden Silberfischchen, Libelle, Heuschrecke und Schmetterling; Außengruppe ist ein Tausendfüßer. Alle fünf haben einen gegliederten Körper mit Außenskelett. Die vier Insekten haben sechs Beine. Libelle, Heuschrecke und Schmetterling haben Flügel, das Silberfischchen nicht. Heuschrecke und Schmetterling können die Flügel nach hinten über den Hinterleib legen, die Libelle nicht. Nur der Schmetterling macht eine vollständige Verwandlung mit Puppenstadium durch.
| Merkmal | Status |
|---|---|
| gegliederter Körper mit Außenskelett | |
| sechs Beine | |
| Flügel | |
| Flügel über dem Hinterleib zusammenlegbar | |
| Puppenstadium |
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Die Taufliege hat 2n = 8 Chromosomen. Nehmen Sie an, dass sich die homologen Chromosomen jedes Paares in ihren Allelen unterscheiden, und berücksichtigen Sie kein Crossing-over. Ermitteln Sie, wie viele verschiedene Chromosomenkombinationen ein Männchen und ein Weibchen gemeinsam in ihren Nachkommen (Zygoten) erzeugen können.
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Auf den hellen Sanddünen Floridas leben 250 Strandmäuse: 50 haben dunkles, 200 helles Fell. Die Fellfarbe ist erblich. In einem Jahr erbeuten Eulen 40 % der dunklen und 10 % der hellen Mäuse.
- überlebende dunkle Mäuse Tiere
- überlebende helle Mäuse Tiere
- Anteil dunkler Mäuse nach der Auslese %
- relative Fitness dunkel (Überlebensrate dunkel : Überlebensrate hell)
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Erklären Sie die Geschichte der Wisente, indem Sie Schritt für Schritt die fachlich richtige Deutung wählen.
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Begründen Sie für jede Aussage, ob sie zutrifft.
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Aus einer Klausurantwort zur Beziehung zwischen der Yuccapalme und der Yuccamotte. Überprüfen Sie jede Zeile und markieren Sie die fehlerhaften.
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Bei Wilden Truthähnen balzen oft zwei Brüder (r = 0,5) gemeinsam; nur der ranghöhere paart sich. Der Helfer verzichtet dadurch im Mittel auf K = 0,9 eigene Nachkommen (Modellwert). Ermitteln Sie, wie viele zusätzliche Nachkommen N der ranghöhere Bruder durch die Hilfe mindestens haben muss, damit sich das Helfen nach HAMILTON ausbreitet.
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Stichlingsmännchen färben sich im Frühjahr an Kehle und Bauch rot. Ordnen Sie jede Aussage ein: Handelt es sich um eine proximate oder eine ultimate Erklärung — oder um eine fachlich unzulässige finale Aussage?
