Aufgabenblock — AFB II
Zehn Aufgaben, in denen Wissen aus mehreren Unterkapiteln zusammenkommt: Wachstum berechnen, Befunde erklären, Daten deuten, Faktoren einordnen. Drei gestufte Tipps helfen beim Ansatz.
Vergleichen Sie Konkurrenz, Räuber-Beute-Beziehung, Parasitismus und Symbiose, indem Sie in jeder Zeile genau ein Kreuz setzen.
| Merkmal oder Beispiel | Konkurrenz | Räuber-Beute | Parasitismus | Symbiose |
|---|---|---|---|---|
| Beide Partner haben einen Nachteil (−/−). | ||||
| Ein Partner tötet den anderen sofort und frisst ihn. | ||||
| Der Nutznießer lebt längere Zeit an oder in einem einzigen Individuum, das meist überlebt. | ||||
| Beide Partner haben einen Vorteil (+/+). | ||||
| Pilzhyphen umspinnen die Wurzeln einer Kiefer und tauschen Mineralsalze gegen Zucker. | ||||
| Eine Mistel zapft die Leitungsbahnen einer Pappel an und entzieht ihr Wasser und Mineralsalze. | ||||
| Ein Wanderfalke schlägt eine Stadttaube im Flug. | ||||
| Buche und Traubeneiche beschatten sich gegenseitig im Kronendach. |
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Nitritbakterien wachsen im Dunkeln in einer Nährlösung, die keine organischen Stoffe enthält, sondern nur Ammonium, Mineralsalze, gelöstes CO₂ und Sauerstoff. Während sie sich vermehren, nimmt die Ammoniumkonzentration ab und die Nitritkonzentration zu. Ohne Sauerstoff wachsen sie nicht.
Erklären Sie die Beobachtungen: Markieren Sie alle zutreffenden Aussagen.
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Flügelschnecken sind wenige Millimeter große Meeresschnecken mit einer dünnen Kalkschale. Sie gehören zum Zooplankton und sind im Nordpazifik eine Hauptnahrung junger Buckellachse. Messungen zeigen: Wo der pH-Wert des Meerwassers gesunken ist, sind die Schalen der Flügelschnecken dünner und teilweise angelöst.
Erläutern Sie die Auswirkungen des anthropogenen Treibhauseffekts auf diese Nahrungskette, indem Sie den Gedankengang Schritt für Schritt aufbauen.
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Für eine Nilganspopulation in einem Schutzgebiet gilt näherungsweise: Zuwachs pro Jahr = r · N · (1 − N/K) mit der Wachstumsrate r = 0,5 pro Jahr und der Kapazität K = 800 Tiere.
Ermitteln Sie Schritt für Schritt den jährlichen Zuwachs bei verschiedenen Populationsgrößen und die Größe mit dem höchsten Zuwachs.
- Zuwachs bei N = 100 Tieren (auf eine Dezimale) Tiere/a
- Zuwachs bei N = 400 Tieren Tiere/a
- Zuwachs bei N = 760 Tieren Tiere/a
- Populationsgröße mit dem größten Zuwachs Tiere
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Über 20 Jahre wurden die Dichte der Feldmäuse und die Zahl der Schleiereulen-Bruten gezählt. Die Feldmausdichte erreicht etwa alle drei bis vier Jahre ein Maximum. Die Zahl der Eulenbruten erreicht ihr Maximum jeweils etwa ein Jahr später und schwankt weniger stark.
Deuten Sie die Beobachtungen: Entscheiden Sie bei jeder Deutung, ob sie stimmt.
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| Art | bestes Wachstum in Reinkultur | bestes Wachstum in Mischkultur |
|---|---|---|
| Glatthafer | mittelfeucht | mittelfeucht |
| Aufrechte Trespe | mittelfeucht | trocken |
| Wiesenfuchsschwanz | mittelfeucht | nass |
Alle drei Arten überleben in Reinkultur vom trockenen bis zum nassen Boden.
Interpretieren Sie die Ergebnisse, indem Sie jede Frage beantworten.
| Frage | Ihre Interpretation |
|---|---|
| Physiologisches Optimum der Aufrechten Trespe | |
| Ökologisches Optimum der Aufrechten Trespe | |
| Ökologisches Optimum des Wiesenfuchsschwanzes | |
| Konkurrenzstärkste Art auf mittelfeuchtem Boden | |
| Ursache für die Verschiebung der Optima |
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| Art | Wiese A (gedüngt) | Wiese B (ungedüngt) |
|---|---|---|
| Glatthafer | 80 | 24 |
| Löwenzahn | 10 | 22 |
| Knäuelgras | 6 | 20 |
| Rotklee | 3 | 18 |
| Wiesensalbei | 1 | 16 |
Simpson-Index: D = 1 − Σ pᵢ², pᵢ = relative Häufigkeit der Art i
Werten Sie die Zählungen aus.
| Größe | Wert |
|---|---|
| Artenzahl beider Wiesen | |
| Anteil der häufigsten Art auf Wiese A in % | |
| Anteil der häufigsten Art auf Wiese B in % | |
| Simpson-Index von Wiese A (zwei Dezimalen) | |
| Simpson-Index von Wiese B (zwei Dezimalen) |
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Ordnen Sie jeden Faktor, der auf eine Kohlmeisenpopulation wirkt, als dichteabhängig oder dichteunabhängig ein.
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| Probe | DDT in ppm |
|---|---|
| Meerwasser | 0,00005 |
| Zooplankton | 0,04 |
| kleine Fische | 0,23 |
| Raubfische | 1,3 |
| Kormoran | 26 |
DDT und sein Abbauprodukt DDE wirken hormonartig: Sie stören die Kalkeinlagerung in die Eischalen von Greif- und Wasservögeln.
Schätzen Sie ab, um welchen Faktor DDT vom Meerwasser bis zum Kormoran angereichert wird.
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Jonas soll begründen, warum Nahrungsketten selten mehr als vier bis fünf Glieder haben. Begründen Sie den Sachverhalt korrekt, indem Sie die fehlerhaften Schritte seiner Begründung markieren.
