Übungsaufgaben
Zehn Übungen zum Klicken, Zuordnen, Rechnen und Abwägen — von AFB I bis AFB III, mit einer Mix-Aufgabe aus früheren Unterkapiteln und einer Trickaufgabe. Jede Übung gibt sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps.
Ordnen Sie jedem Fachbegriff die passende Beschreibung zu.
An einem Fluss wird ein Deich zurückverlegt; die Aue kann wieder überflutet werden. Geben Sie für jede Folge an, zu welcher Dimension der Nachhaltigkeit sie gehört.
Nennen Sie alle zutreffenden Aussagen zum ökologischen Fußabdruck.
Ein Fischbestand ist bereits kleiner als die mittlere Bestandsgröße, trotzdem bleibt die Fangquote hoch. Beschreiben Sie die weitere Entwicklung, indem Sie die Schritte ordnen.
Den Begriff Nachhaltigkeit prägte 1713 der Forstmann Hans Carl von Carlowitz: Es solle nicht mehr Holz geschlagen werden, als nachwächst. Ein Forstbetrieb bewirtschaftet 250 ha Mischwald mit einem Holzvorrat von 320 m³ je Hektar; der Zuwachs beträgt 10 m³ je Hektar und Jahr. Geplant ist ein Einschlag von 3 500 m³ pro Jahr. Berechnen Sie die Folgen für den Holzvorrat nach 20 Jahren, wenn der Zuwachs gleich bleibt.
- Holzvorrat des Betriebs heute: m³
- Zuwachs des ganzen Waldes pro Jahr: m³
- Holzvorrat nach 20 Jahren: m³
- Abnahme des Vorrats in Prozent: %
In einem Freilandversuch verliert eine Wiese mit 16 Pflanzenarten in einem Dürresommer 20 % ihrer Biomasse, eine Wiese mit nur 2 Arten dagegen 60 % (Modellwerte). Erklären Sie den Unterschied, indem Sie den Lückentext vervollständigen — zwei Wörter bleiben übrig.
Auf der artenreichen Wiese wachsen neben dürreempfindlichen auch Arten mit ähnlicher ökologischer . Kümmern einige Arten, andere deren Rolle und nutzen das frei werdende Licht und Wasser. Die artenreiche Wiese ist gegenüber der Dürre also . Diesen Ausgleich durch Arten mit ähnlicher Rolle nennt man ; eine hohe erhöht so die Stabilität.
Nach dem Zusammenbruch des Kabeljaubestands vor Neufundland 1992 blieb die Kabeljaufischerei jahrelang geschlossen. Kabeljau frisst unter anderem Garnelen und junge Schneekrabben. Ermitteln Sie, wie sich die folgenden Größen in den Jahren danach entwickelten.
| Größe | nimmt zu | nimmt ab |
|---|---|---|
| Fraßdruck auf Garnelen und Schneekrabben | ||
| Bestand an Garnelen und Schneekrabben | ||
| intraspezifische Konkurrenz unter den Schneekrabben | ||
| Einnahmen aus dem Krabben- und Garnelenfang | ||
| Arbeitsplätze in der Kabeljau-Verarbeitung |
Ein Schollenbestand wurde nach strengen Fangbeschränkungen lange kaum befischt und hat inzwischen die Kapazität seines Lebensraums erreicht. Bei mittlerer Bestandsgröße betrug sein Zuwachs rund 40 000 t pro Jahr. Ein Fischereiverband sagt: „So viel Scholle gab es noch nie — der Bestand wächst jetzt so stark wie nie zuvor.“ Beurteilen Sie diese Aussage, indem Sie den jährlichen Zuwachs des Bestands in seinem jetzigen Zustand abschätzen.
Jonas (22) verursacht wie der Durchschnitt in Deutschland rund 10 t CO₂ pro Jahr; klimaverträglich wäre langfristig weniger als 1 t. Er hat fünf Handlungsoptionen und ihre Einsparung pro Jahr zusammengestellt (Modellwerte):
| Handlungsoption | Einsparung in t CO₂ pro Jahr |
|---|---|
| Flug nach Thailand streichen | 3,6 |
| Rad statt Auto zur Arbeit (10 km, 200 Tage) | 0,6 |
| Zimmertemperatur um 1 °C senken | 0,1 |
| Rindfleisch halbieren (8 kg weniger) | 0,1 |
| Stofftasche statt Plastiktüten | 0,003 |
Er zieht daraus Schlüsse. Überprüfen Sie seine Aussagen.
Nach mehreren Dürresommern und Massenvermehrungen des Borkenkäfers sind im Harz große Fichtenbestände abgestorben. Ein Forstbetrieb plant die Wiederbewaldung. Bewerten Sie Schritt für Schritt die Möglichkeiten und wählen Sie jeweils die nachhaltigste.
