Aufgabenblock — AFB II
Zehn Aufgaben, in denen Wissen aus mehreren Unterkapiteln zusammenkommt: Befunde erklären, Verrechnung durchspielen, Signalwege einordnen. Drei gestufte Tipps helfen beim Ansatz.
Leiten Sie für jede Veränderung ab, wie sich das Ruhepotenzial eines Axons (−70 mV) verschiebt.
| Veränderung | negativer | weniger negativ | praktisch unverändert |
|---|---|---|---|
| Die K⁺-Konzentration außen steigt von 5 auf 20 mmol/L. | |||
| In die Membran werden zusätzliche K⁺-Leckkanäle eingebaut. | |||
| Die wenigen offenen Na⁺-Leckkanäle werden blockiert. | |||
| Zusätzliche Na⁺-Leckkanäle öffnen sich. | |||
| Tetrodotoxin blockiert die spannungsgesteuerten Na⁺-Kanäle. |
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Die Zahnärztin spritzt das Lokalanästhetikum Lidocain in die Nähe des Nervs, der den Zahn versorgt. Lidocain blockiert spannungsgesteuerte Na⁺-Kanäle von Axonen. Nach wenigen Minuten spürt die Patientin am Zahn nichts mehr; nach einigen Stunden kehrt das Gefühl zurück.
Begründen Sie, warum der Zahn nach der Spritze taub ist: Markieren Sie alle zutreffenden Aussagen.
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Ruhepotenzial −70 mV, Schwellenwert −50 mV. Am Axonhügel bewirken die erregenden Synapsen A und B je +6 mV, die erregende Synapse C +9 mV und die hemmende Synapse D −5 mV. Vereinfachend addieren sich gleichzeitige PSP vollständig.
Erläutern Sie die Verrechnung am Axonhügel, indem Sie in jeder Situation die richtige Karte wählen.
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Der Nerv wird an der Schwanzwurzel elektrisch gereizt. Elektrode E1 registriert die Erregung 1,0 ms nach dem Reiz, die 60 mm weiter entfernte Elektrode E2 nach 2,5 ms.
Ermitteln Sie die Leitungsgeschwindigkeit Schritt für Schritt.
- Laufzeit zwischen E1 und E2: ms
- Leitungsgeschwindigkeit der schnellsten Axone: m/s
- Zeit, die ein AP für 0,2 m Schwanzlänge braucht: ms
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Deuten Sie die Versuchsbefunde: Stimmt jeweils die Aussage?
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Bestimmen Sie für jeden Ort, in welcher Form die Stärke eines Dehnungsreizes dort verschlüsselt ist.
| Ort | Form der Information |
|---|---|
| Membran eines Streckrezeptors bei Dehnung | |
| Axon des sensorischen Neurons | |
| synaptischer Spalt im Rückenmark | |
| Dendrit des Motoneurons | |
| Axon des Motoneurons | |
| Endplatte der Muskelfaser |
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Ordnen Sie jeden Botenstoff an seiner Zielzelle dem passenden Wirkungsweg zu.
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Ein äußerer Augenmuskel besteht aus rund 25 000 Muskelfasern, die von etwa 2 500 Motoneuronen versorgt werden. Ein Teil des Wadenmuskels besteht aus rund 1 100 000 Muskelfasern und wird von etwa 580 Motoneuronen versorgt.
Berechnen Sie, wie viele Muskelfasern eine motorische Einheit des Wadenmuskels im Mittel umfasst.
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Ein markhaltiges Axon hat Ranvier-Schnürringe im Abstand von 1 mm; die Erregung braucht von Ring zu Ring 0,01 ms. Ein markloses Axon leitet mit 1 m/s. Beide Axone sind 0,6 m lang.
Ermitteln Sie die gesuchten Größen für beide Axone.
| Größe | Ergebnis |
|---|---|
| Leitungsgeschwindigkeit des markhaltigen Axons in m/s | |
| Anzahl der Sprünge auf 0,6 m | |
| Leitungszeit markhaltig in ms | |
| Leitungszeit marklos in ms |
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Überprüfen Sie den Lernzettel und markieren Sie alle fehlerhaften Zeilen.
