Aufgabenblock — AFB I
Zehn Standardaufgaben zum Wiedergeben: Werte kennen, Abläufe ordnen, Potenziale zuordnen — vom Ruhepotenzial über Erregungsleitung und Synapsen bis zu hemmenden Synapsen und Steroidhormonen.
Ordnen Sie jedem Wert die passende Bedeutung zu (Modellwerte eines Säugetier-Neurons).
Beschreiben den Weg einer Erregung von den Dendriten eines Neurons bis zur nachgeschalteten Zelle, indem Sie die Stationen ordnen.
Geben Sie für jeden Ionenkanal an, wodurch er geöffnet wird.
| Ionenkanal | Spannung | Transmitter (Ligand) | Dehnung |
|---|---|---|---|
| Na⁺-Kanal am Axonhügel | |||
| Ca²⁺-Kanal im Endknöpfchen | |||
| nikotinischer ACh-Rezeptor der Endplatte | |||
| K⁺-Kanal, der die Repolarisation bewirkt | |||
| Kationenkanal im Streckrezeptor des Flusskrebses | |||
| ACh-Rezeptor an der Postsynapse eines Neurons |
Das Ruhepotenzial beträgt −70 mV. Nach dem Reiz steigt das Potenzial zunächst langsam bis −50 mV, dann steil bis +30 mV. Danach fällt es bis auf −85 mV und kehrt nach einigen Millisekunden zu −70 mV zurück.
Entnehmen Sie dem Material die gesuchten Beträge in Millivolt.
| Größe | Betrag in mV |
|---|---|
| Amplitude des AP (Ruhepotenzial bis Spitze) | |
| Höhe des Overshoots über 0 mV | |
| Depolarisation, die der Reiz bis zum Schwellenwert leisten muss | |
| Tiefe der Hyperpolarisation unter dem Ruhepotenzial |
Beschreiben die Übertragung an einer cholinergen Synapse, indem Sie den Lückentext vervollständigen.
Erreicht ein AP das Endknöpfchen, öffnen sich spannungsgesteuerte -Kanäle. Das einströmende Ion löst die der Vesikel aus, und gelangt in den synaptischen Spalt. Der Transmitter zur postsynaptischen Membran und bindet an Ionenkanäle. Einströmendes Na⁺ erzeugt dort ein . Die spaltet den Transmitter anschließend in Acetat und Cholin.
Ein Schlag auf die Sehne unterhalb der Kniescheibe dehnt den Oberschenkelmuskel. Dehnungsrezeptoren im Muskel erregen ein sensorisches Neuron; sein Axon (0,9 m, 90 m/s) endet im Rückenmark direkt an einem Motoneuron (synaptische Verzögerung 0,5 ms). Das Axon des Motoneurons (0,9 m, 90 m/s) zieht zurück zum Muskel; an der Endplatte vergehen weitere 0,5 ms.
Berechnen die Zeiten Schritt für Schritt.
- Leitungszeit im Axon des sensorischen Neurons: ms
- Leitungszeit im Axon des Motoneurons: ms
- Zeit von der Erregung des Rezeptors bis zum Muskel-AP (Leitung + Synapse + Endplatte): ms
Ordnen Sie jede Beschreibung dem passenden Potenzial zu.
Geben Sie für jede Aussage an, ob sie stimmt.
Stellen Sie die saltatorische Erregungsleitung zwischen zwei Schnürringen dar, indem Sie die Bausteine in die richtige Reihenfolge bringen. Zwei Bausteine gehören nicht dazu.
Nennen Sie alle Merkmale, die auf ein Steroidhormon wie Cortisol zutreffen.
