Filter:
01
Formel
CHARGAFF-Regel
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Antwort
\(A=T,\ G=C\)daraus: A + G = T + C in doppelsträngiger DNA
02
Formel
Basenpaarung
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Antwort
A–T (U) · G–C2 bzw. 3 Wasserstoffbrücken; in RNA paart U mit A
03
Formel
Zahl der Codons
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Antwort
\(4^3=64\)61 Codons für 20 Aminosäuren + 3 Stoppcodons
04
Formel
Aminosäuren aus der mRNA
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Antwort
\(n_\text{AS}=b:3\)b = Basen von AUG bis vor dem Stoppcodon
05
Formel
Transkription
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Antwort
codogen 3′→5′ ⇒ mRNA 5′→3′mRNA komplementär, U statt T
06
Formel
Prozessierung
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Antwort
Prä-mRNA + Cap + Poly-A − Introns= reife mRNA (nur Eukaryoten)
07
Formel
Zielfragmente der PCR
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Antwort
\(N=N_0\cdot(2^n-2n)\approx N_0\cdot 2^n\)n = Zahl der Zyklen, N₀ = Ausgangsmoleküle
08
Formel
Eichkurve im Gel
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Antwort
\(\lg L\) fällt linearmit der Laufstrecke; L = Länge in bp
09
Formel
Risiko autosomal-rezessiv
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Antwort
\(P=P(\text{Aa})_\text{V}\cdot P(\text{Aa})_\text{M}\cdot\tfrac14\)Wahrscheinlichkeit für ein Kind aa
10
Formel
Zwei-Drittel-Regel
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Antwort
\(P(\text{Aa})=\tfrac23\)für ein gesundes Kind zweier Anlageträger (Aa × Aa)
11
Formel
Histon-Acetylierung
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Antwort
Acetyl ⇒ Euchromatin ⇒ Gen aktivDeacetylierung ⇒ Heterochromatin ⇒ Gen stumm
12
Formel
RNA-Interferenz
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Antwort
dsRNA → Dicer → siRNA → RISC→ komplementäre mRNA wird zerschnitten
13
Formel
Krebsentstehung
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Antwort
Onkogen: 1 Allel · TSG: 2 AlleleTSG = Tumorsuppressorgen; dazu ausbleibende Apoptose
14
Begriff
Nucleotid
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Antwort
Baustein der DNA aus Phosphatrest, Desoxyribose und einer Base (A, T, G oder C).
15
Begriff
Semikonservative Replikation
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Antwort
Jede Tochter-DNA besteht aus einem alten und einem neuen Strang (MESELSON und STAHL).
16
Begriff
DNA-Polymerase
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Antwort
hängt komplementäre Nucleotide an ein freies 3′-Ende — neue Stränge wachsen nur 5′→3′.
17
Begriff
Okazaki-Fragmente
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Antwort
kurze Stücke des Folgestrangs, jeweils mit eigenem Primer; die Ligase verknüpft sie.
18
Begriff
Promotor
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Antwort
DNA-Abschnitt vor dem Gen, an den die RNA-Polymerase bindet; legt Start und Richtung fest.
19
Begriff
Codogener Strang
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Antwort
Matrizenstrang, den die RNA-Polymerase 3′→5′ abliest; der Gegenstrang heißt codierender Strang.
20
Begriff
Codon
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Antwort
drei aufeinanderfolgende Basen der mRNA, die für eine Aminosäure oder „Stopp“ stehen.
21
Begriff
Anticodon
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Antwort
drei Basen der tRNA, die komplementär und antiparallel mit dem Codon paaren.
22
Begriff
Ribosom
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Antwort
rRNA-Protein-Komplex aus zwei Untereinheiten; A-Stelle (neue tRNA), P-Stelle (Kette), E-Stelle (Ausgang).
23
Begriff
Degenerierter Code
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Antwort
Die meisten Aminosäuren haben mehrere Codons — oft nur in der 3. Base verschieden.
24
Begriff
Transkriptionsfaktor
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Antwort
Protein, das an DNA bindet und die Transkription eines Gens fördert oder hemmt.
25
Begriff
DNA-Methylierung
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Antwort
Methylgruppen an Cytosin (CpG) im Promotor schalten das Gen stumm — ohne die Basenfolge zu ändern.
26
Begriff
Missense-Mutation
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Antwort
Substitution, nach der das Codon eine andere Aminosäure codiert (z. B. Sichelzellanämie: Glu → Val).
27
Begriff
Nonsense-Mutation
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Antwort
Aus einem Aminosäure-Codon wird ein Stoppcodon; das Protein bricht vorzeitig ab.
28
Begriff
Rastermutation
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Antwort
Insertion oder Deletion, deren Basenzahl nicht durch 3 teilbar ist; alle folgenden Codons ändern sich.
29
Begriff
Keimbahnmutation
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Antwort
Mutation in Keimzellen oder ihren Vorläufern; wird vererbt und liegt dann in allen Zellen der Nachkommen vor.
30
Begriff
Genwirkkette
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Antwort
Gen → Protein → Zelle → Organ → Organismus; erklärt, wie eine Mutation zum Merkmal führt.
31
Begriff
Restriktionsenzym
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Antwort
bakterielles Enzym, das DNA an einer kurzen Erkennungssequenz schneidet (EcoRI: GAATTC).
32
Begriff
Genetischer Fingerabdruck
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Antwort
Bandenmuster aus den Längen mehrerer STR-Orte; individuell, für Forensik und Vaterschaftstests.
33
Begriff
CRISPR/Cas9
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Antwort
Guide-RNA führt Cas9 zum Ziel vor einer PAM (NGG); Cas9 schneidet beide Stränge, NHEJ oder HDR reparieren.
34
Begriff
siRNA
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Antwort
kurze doppelsträngige RNA (21–23 bp) aus dem Dicer-Schnitt; ihr Leitstrang führt den RISC zur mRNA.
35
Begriff
miRNA
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Antwort
körpereigene microRNA; paart meist nur teilweise mit der mRNA und hemmt vor allem die Translation.
36
Begriff
Proto-Onkogen
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Antwort
Gen, dessen Protein die Teilung fördert; durch Mutation wird es zum dauerhaft aktiven Onkogen (z. B. RAS).
37
Begriff
Tumorsuppressorgen
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Antwort
Gen, dessen Protein die Teilung bremst oder Apoptose auslöst (p53, RB); fällt erst ohne beide Allele aus.
38
Begriff
Two-hit-Hypothese
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Antwort
KNUDSON: Ein Tumorsuppressorgen fällt erst nach zwei Treffern aus; beim erblichen Retinoblastom ist der erste ererbt.
Keine Karten in dieser Auswahl.
Gehen Sie die Karten dreimal durch: erst alle umdrehen, dann nur noch die ungelernten, zuletzt alles gemischt. Sequenz-Regeln (5′/3′, Code-Sonne) üben Sie am besten zusätzlich mit Stift an einer eigenen Beispielsequenz.
