Übungsaufgaben
Zehn Übungen zum Klicken, Zuordnen, Rechnen und Knobeln — von AFB I bis AFB III, mit einer Mix-Aufgabe aus früheren Unterkapiteln und einer Trickaufgabe. Jede Übung gibt sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps.
Ordnen Sie jedem Fachbegriff die passende Beschreibung zu.
Geben Sie für jeden Selektionsfaktor an, ob er abiotisch oder biotisch ist.
Nennen Sie für jeden Befund die Selektionsform.
| Befund | stabilisierend | gerichtet | disruptiv |
|---|---|---|---|
| Gallfliegen: Larven in kleinen Gallen werden von Schlupfwespen, Larven in großen Gallen von Spechten gefressen. | |||
| Nach einem Wintersturm überlebten vor allem Sperlinge mit mittlerer Flügellänge. | |||
| In einer Dürre überlebten auf einer Galápagosinsel vor allem Finken mit besonders kräftigen Schnäbeln. | |||
| Unter einem Insektizid nimmt in einer Fliegenpopulation der Anteil unempfindlicher Tiere zu. | |||
| Bei Silberlachsen sind große, kämpfende Männchen und sehr kleine, sich heranschleichende Männchen erfolgreich, mittelgroße kaum. | |||
| Auf einer Insel mit nur sehr großen und sehr kleinen Samen haben Vögel mit mittlerem Schnabel das geringste Nahrungsangebot. |
Erklären Sie die Entstehung einer Antibiotikaresistenz, indem Sie die Schritte in die richtige Reihenfolge bringen.
Erläutern Sie einen Versuch zur sexuellen Selektion, indem Sie den Lückentext vervollständigen — zwei Wörter bleiben übrig.
Männchen der Hahnschweifwida, eines afrikanischen Vogels, tragen extrem lange Schwanzfedern. ANDERSSON kürzte bei einigen Männchen die Federn und klebte die Stücke anderen Männchen an. Männchen mit verlängertem Schwanz hatten danach mehr in ihrem Revier als Männchen mit gekürztem. Die Weibchen wählen also ihre Partner — ein Fall von Selektion. Der lange Schwanz erschwert das Fliegen und kann die senken, erhöht aber die Fitness. Kämpfe der Männchen untereinander um Reviere wären dagegen Selektion.
KETTLEWELL setzte markierte helle und dunkle Birkenspanner in einem rußgeschwärzten Wald bei Birmingham und in einem sauberen Wald in Dorset aus und fing einige Tage später wieder Falter. Berechnen Sie jeweils den Anteil der wiedergefangenen Falter in Prozent (auf eine Nachkommastelle).
| Wald | Form | ausgesetzt | wiedergefangen |
|---|---|---|---|
| Birmingham | hell | 64 | 16 |
| Birmingham | dunkel | 154 | 82 |
| Dorset | hell | 496 | 62 |
| Dorset | dunkel | 473 | 30 |
| Wald und Form | Wiederfang in % |
|---|---|
| Birmingham, hell | |
| Birmingham, dunkel | |
| Dorset, hell | |
| Dorset, dunkel |
In Kapitel 3 haben Sie die Sichelzellanämie kennengelernt: Reinerbige Träger des Allels HbS erkranken schwer, Mischerbige kaum. In Malariagebieten Afrikas ist HbS viel häufiger als anderswo; Mischerbige erkranken seltener schwer an Malaria. Deuten Sie den Befund, indem Sie alle zutreffenden Aussagen markieren.
Ein Schüler erklärt die Entstehung des langen Giraffenhalses. Überprüfen Sie jede Zeile auf fachliche Fehler.
Beurteilen Sie die reproduktive Fitness der Rothirsche derselben Population.
In einem Wald sind 40 % der Birkenspanner dunkel. In einem Sommer fressen Vögel die Hälfte aller hellen und ebenso die Hälfte aller dunklen Falter. Ermitteln Sie den Anteil dunkler Falter unter den Überlebenden.
