MINT lernen

Sinnesorgane als Reizempfänger

Zehn Übungen zu den Sinnesorganen — von der Schnecke bis zur Hundenase.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Sinnesorganen, Sinneszellen und adäquaten Reizen — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Organ und adäquater Reiz
AFB I

Verbinde jedes Sinnesorgan mit seinem adäquaten Reiz.

Frag dich bei jedem Organ: Was muss auf es einwirken, damit es etwas meldet?
Schnecke und Gleichgewichtsorgan liegen beide im Innenohr, antworten aber auf verschiedene Reize.
A2
Welches Organ meldet es?
AFB I

Ordne jede Situation dem Sinnesorgan zu, das den Reiz aufnimmt.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Schnecke (Hören)
2Gleichgewichtsorgan
3Haut
4Nase
Lage und Drehung des Kopfes meldet nicht die Schnecke, sondern das Gleichgewichtsorgan — obwohl beide im Innenohr sitzen.
Bestimme zuerst die Reizart: Schall, Bewegung, Druck/Temperatur oder Duftstoff?
Wenn sich der ganze Kopf dreht oder kippt, ist das Gleichgewichtsorgan zuständig.
A3
Lückentext: Sinneszellen
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Jedes Sinnesorgan enthält , die auch Rezeptoren heißen. Sie nehmen einen Reiz auf und wandeln ihn in um. Die kleinste Reizstärke, die gerade noch eine Erregung auslöst, nennt man . Auf ihren Reiz reagieren Sinneszellen schon bei sehr geringer Stärke. Was wir wahrnehmen, entsteht erst im .

„Muskel“ bleibt übrig: Muskeln führen Reaktionen aus, sie nehmen keine Reize auf.
Zwei Lücken hängen mit der Stärke eines Reizes zusammen.
Das Sinnesorgan liefert nur Erregung — gedeutet wird sie woanders.
A4
Welche Reizart?
AFB II

Kreuze für jede Situation die Reizart an, die auf das Sinnesorgan wirkt.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
AussageLichtSchallStoffeDruckTemperaturBewegung
Die tief stehende Abendsonne blendet dich.
Die Fahrradklingel hinter dir schrillt.
Ein Stück Schokolade schmilzt auf der Zunge.
Jemand tippt dir auf die Schulter.
Du steigst in ein warmes Badewasser.
Der Bus bremst scharf, dein Kopf kippt nach vorn.
Bei der Schokolade wirken gelöste Geschmacksstoffe — also Stoffe. Beim bremsenden Bus meldet das Gleichgewichtsorgan die Bewegung des Kopfes.
Überlege, welches Sinnesorgan jeweils antwortet — daraus folgt die Reizart.
Zunge und Nase reagieren beide auf Stoffe, das Gleichgewichtsorgan auf Bewegung.
A5
Mix: Der Rauchmelder in dir
AFB II

Hier geht es auch um 2.1.1 Vom Reiz zur Reaktion. Beim Spaziergang riechst du Rauch und gehst schneller weiter. Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Duftstoffe aus dem Rauch gelangen mit der Atemluft in die Nase.
2Riechsinneszellen der Nase wandeln den Reiz in Erregung um.
3Der sensorische Nerv leitet die Erregung zum Gehirn.
4Im Gehirn entsteht die Wahrnehmung „Rauch“, es entscheidet: schneller gehen.
5Der motorische Nerv leitet den Befehl zu den Beinmuskeln.
6Die Beinmuskeln ziehen sich schneller zusammen — du beschleunigst.
Die Nase liefert nur Erregung. Dass es „nach Rauch riecht“, ist schon eine Leistung des Gehirns — erst danach kann es eine Reaktion auslösen.
Die Kette aus 2.1.1 gilt für jedes Sinnesorgan.
Die Wahrnehmung entsteht vor der Entscheidung, beides im Gehirn.
A6
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Das Sinnesorgan wandelt um, das Gehirn deutet: Diese Arbeitsteilung erklärt die meisten Aussagen.
Denk an die Merke-Box und an die Warnhinweise der Inhaltsseite.
Zwei Aussagen sind falsch — eine zählt zu wenige Sinne, eine verwechselt Reiz und Erregung.
A7
Geschmackssinneszellen zählen
AFB II

Die Geschmackssinneszellen der Zunge sitzen in kleinen Gruppen, den Geschmacksknospen. Ein Erwachsener hat etwa 2000 Geschmacksknospen mit je rund 50 Sinneszellen. Wie viele Geschmackssinneszellen sind das ungefähr?

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Sinneszellen
2000 · 50 = 100 000 Geschmackssinneszellen. Die Riechschleimhaut hat mit rund 20 Millionen Riechsinneszellen etwa 200-mal so viele — ein Grund, warum wir viel mehr Gerüche als Geschmäcker unterscheiden können.
Anzahl der Knospen mal Zellen je Knospe.
2000 · 50 = ?
A8
Essen ohne Geschmack
AFB III

Mit starkem Schnupfen sagt Emil: „Das Essen schmeckt nach nichts.“ Welche Aussagen erklären das fachlich richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Beim Essen steigen Duftstoffe von hinten in die Nase. Fällt der Geruch aus, bleiben nur die wenigen Qualitäten der Zunge übrig — Erdbeere und Apfel schmecken dann fast gleich süß.
Überlege, welche zwei Sinnesorgane beim Essen zusammenarbeiten.
Die Zunge funktioniert beim Schnupfen normal — aber sie kann nur wenig unterscheiden.
A9
Trickaufgabe: Was reist ins Gehirn?
AFB III

Sortiere: Was gelangt tatsächlich bis ins Gehirn — und was endet schon am Sinnesorgan?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1kommt bis ins Gehirn
2endet am Sinnesorgan
Die Falle: „Das Licht läuft durch den Sehnerv ins Gehirn.“ Falsch — Licht, Schall und Duftstoffe erreichen nur die Sinneszellen. Ins Gehirn gelangt allein die elektrische Erregung, die die Sinneszellen daraus machen.
Durch Nerven kann nur eine Sache laufen.
Die Sinneszellen wandeln jeden Reiz in dieselbe Art Signal um.
A10
Die Nase des Spürhunds
AFB III

Ein Mensch hat eine Riechschleimhaut von etwa 5 cm² mit rund 20 Millionen Riechsinneszellen. Ein Schäferhund hat etwa 150 cm² mit rund 220 Millionen Riechsinneszellen. Werte die Zahlen Schritt für Schritt aus.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viele Riechsinneszellen (in Millionen) hat der Mensch pro cm²? Mio./cm²
  2. Wie viele Riechsinneszellen (in Millionen) hat der Hund pro cm²? (auf zwei Stellen) Mio./cm²
  3. Wievielmal so viele Riechsinneszellen hat der Hund insgesamt? mal
Überraschung: Pro cm² liegen die Riechsinneszellen beim Menschen sogar dichter. Der Hund riecht besser, weil seine Riechschleimhaut 30-mal so groß ist und er insgesamt 11-mal so viele Sinneszellen hat — seine Reizschwelle für Duftstoffe ist dadurch viel niedriger.
Teile die Anzahl der Sinneszellen durch die Fläche.
Mensch: 20 : 5. Hund: 220 : 150. Gesamt: 220 : 20.