MINT lernen

Die unspezifische Abwehr

Zehn Übungen zur unspezifischen Abwehr — von der Hornschicht bis zur Fresszelle.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur unspezifischen Abwehr — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Barriere und Schutzwirkung
AFB I

Verbinde jede Barriere mit ihrer Wirkung.

Welche Barriere liegt am Eingang des Verdauungswegs?
Lysozym ist ein Enzym.
A2
Welche Abwehrlinie?
AFB I

Ordne zu: Gehört die Maßnahme zur Barriere außen oder zur Abwehr im Gewebe?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Barriere
2Abwehr im Gewebe
Barrieren verhindern das Eindringen; Fresszellen, Entzündung und Fieber bekämpfen Erreger, die schon im Körper sind.
Hält die Maßnahme Erreger draußen?
Fieber betrifft den ganzen Körper.
A3
Lückentext Phagozytose
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Fresszellen wandern aus dem ins Gewebe. Dort die Fresszelle den Erreger. Sie schließt ihn in ein ein. Anschließend wird der Erreger .

„Antikörper“ bleibt übrig — die gehören zur spezifischen Abwehr, die im nächsten Unterkapitel folgt.
Fresszellen sind weiße Blutkörperchen.
Phagozytose heißt übersetzt „Zellfressen“.
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Die unspezifische Abwehr ist schnell, allgemein — und unterscheidet eigen von fremd.
Was bedeutet „unspezifisch“?
Eiter ist ein Überbleibsel.
A5
Die vier Entzündungszeichen
AFB II

Welche Ursache gehört zu welchem Zeichen einer Entzündung?

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
UrsacheRötungWärmeSchwellungSchmerz
Flüssigkeit tritt aus den Blutgefäßen ins Gewebe aus.
Die Blutgefäße sind erweitert, man sieht mehr Blut.
Die Stelle ist stärker durchblutet und heizt sich auf.
Botenstoffe reizen die Nervenenden.
Alle vier Zeichen gehen auf die stärkere Durchblutung und die Botenstoffe der Abwehr zurück.
Rot sieht man, wenn mehr Blut da ist.
Schmerz entsteht an Nerven.
A6
Ablauf nach einem Splitter
AFB II

Ein Holzsplitter mit Bakterien steckt im Finger. Bringe die Vorgänge in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Der Splitter durchbricht die Haut.
2Bakterien gelangen ins Gewebe.
3Die Stelle wird rot, warm und dick.
4Fresszellen wandern aus dem Blut zur Wunde.
5Fresszellen nehmen die Bakterien auf und verdauen sie.
6Es bildet sich etwas Eiter, die Entzündung klingt ab.
Erst die Barriere durchbrechen, dann Entzündung und Fresszellen — am Ende Eiter und Heilung.
Womit beginnt alles?
Die Entzündung lockt die Fresszellen an.
A7
Mix: Nervenzellen melden den Schmerz
AFB II

Hier geht es auch um 2.3.1 Nervenzellen leiten Erregung. Welche Aussagen zum Schmerz bei einer Entzündung sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Schmerz warnt: Die verletzte Stelle wird geschont, und die Abwehr kann arbeiten.
Wer leitet Erregungen weiter?
Wozu könnte Schmerz gut sein?
A8
Wie viele Bakterien bleiben?
AFB III

In eine Wunde gelangen 1 000 Bakterien. Jede Stunde fressen die Fresszellen 400 Bakterien; die übrigen verdoppeln sich in derselben Stunde. Wie viele Bakterien sind nach 2 Stunden noch da?

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. nach 1 Stunde: übrig nach dem Fressen
  2. nach 1 Stunde: nach der Verdopplung
  3. nach 2 Stunden: übrig nach dem Fressen
  4. nach 2 Stunden: nach der Verdopplung
Die Fresszellen schaffen es hier nicht allein: 1 000 → 1 200 → 1 600. Erst die Entzündung lockt mehr Fresszellen an — sonst braucht es die spezifische Abwehr.
Erst fressen, dann verdoppeln.
(1 200 − 400) · 2
A9
Trickaufgabe: Desinfizieren oder nicht?
AFB III

Pia sagt: „Ich wasche mir die Hände mit Desinfektionsmittel, so oft es geht — je weniger Bakterien auf der Haut, desto besser.“ Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Haut ist eine Barriere mit eigener Bakterienbesiedlung. Im Krankenhaus ist Desinfektion wichtig, im Alltag genügt Seife.
Denk an die Darmflora — gibt es das auch auf der Haut?
Rissige Haut ist ein schlechter Wall.
A10
Welche Barriere ist betroffen?
AFB III

Beurteile, welche Barriere in der Situation geschwächt ist.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
SituationHautSchleimhautMagenDarmflora
Ein Raucher hat gelähmte Flimmerhärchen.
Nach einer Antibiotika-Kur hat Leon Durchfall.
Ein Medikament senkt die Säure im Magen.
Ein Kind hat aufgeschürfte Knie.
Trockene Heizungsluft lässt die Nasenschleimhaut austrocknen.
Jede geschwächte Barriere öffnet Erregern eine Tür — deshalb erkranken Raucher häufiger an Bronchitis.
Antibiotika treffen auch nützliche Bakterien.
Flimmerhärchen sitzen in der Schleimhaut der Bronchien.