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Übung AFB II

Erklären, berechnen, vergleichen: zehn Aufgaben, in denen du dein Wissen über Erreger und Abwehr anwendest.

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Aufgabenblock — AFB II

Zehn Aufgaben zum Anwenden: Vermehrung berechnen, Erreger vergleichen, Messwerte auswerten und die Abwehr erklären.

A1
Bakterien in der Milch
AFB II

Berechne Schritt für Schritt: In frischer Milch sind 200 Bakterien je mL. Bei 25 °C beträgt die Generationszeit 40 min.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Teilungen in 4 Stunden
  2. Faktor der Vermehrung
  3. Bakterien je mL nach 4 Stunden
240 min : 40 min = 6 Teilungen; 26 = 64; 200 · 64 = 12 800 Bakterien je mL.
4 h = 240 min.
N = N0 · 2n
A2
Kühlen und Kochen
AFB II

Erkläre die Wirkung verschiedener Maßnahmen auf Bakterien in Lebensmitteln.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Maßnahmebremst die Vermehrungtötet abkeine Wirkung
Lagerung im Kühlschrank bei 5 °C
Kochen bei 100 °C
Einfrieren bei −18 °C
Pasteurisieren der Milch (72 °C)
Lagerung im Warmen bei 30 °C
Kälte bremst, Hitze tötet. Wärme um 30 °C beschleunigt die Vermehrung sogar.
Nach dem Auftauen vermehren sich die Bakterien weiter.
Pasteurisieren ist kurzes Erhitzen.
A3
Bakterium und Virus vergleichen
AFB II

Vergleiche Bakterien und Viren. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Gemeinsam ist nur das Erbgut — in Bau, Größe, Vermehrung und Bekämpfung unterscheiden sie sich grundlegend.
Wie vermehren sich Viren?
Wogegen wirken Antibiotika?
A4
Warum befällt HIV Immunzellen?
AFB II

Erkläre mithilfe der Virusvermehrung, warum HIV besonders gefährlich ist.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Ein Virus, das die Abwehr selbst befällt, schaltet den Schutz vor allen anderen Erregern aus.
    Denk an Schlüssel und Schloss beim Andocken.
    Wer schützt uns sonst vor Erregern?
    A5
    Resistenz im Krankenhaus
    AFB II

    Erläutere die Entstehung eines resistenten Krankenhauskeims, indem du die Schritte ordnest.

    Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
    1In einer Kolonie von Staphylokokken tragen einige Bakterien ein Plasmid mit Resistenz-Gen.
    2Patienten erhalten häufig Antibiotika.
    3Empfindliche Staphylokokken sterben ab.
    4Resistente Staphylokokken vermehren sich ohne Konkurrenz.
    5Über Hände und Geräte gelangen sie zu anderen Patienten.
    Auslese im Patienten, Ausbreitung über mangelnde Hygiene — so entstehen Probleme mit MRSA.
    Die Resistenz war zuerst da.
    Ausbreitung kommt am Schluss.
    A6
    Entzündungszeichen deuten
    AFB II

    Deute die Beobachtungen an einer entzündeten Wunde.

    Rötung und Wärme haben dieselbe Ursache.
    Eiter ist ein Überbleibsel.
    A7
    Antikörperkurve auswerten
    AFB II

    Werte die Messwerte aus. Die Antikörpermenge nach einer Ansteckung betrug: Tag 0: 0 · Tag 5: 5 · Tag 10: 80 · Tag 15: 160 · Tag 30: 90.

    Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
    1. Anstieg von Tag 5 bis Tag 15 Einheiten
    2. mittlerer Anstieg pro Tag in diesem Zeitraum Einheiten/Tag
    3. Abnahme von Tag 15 bis Tag 30 in % des Maximums (gerundet) %
    155 : 10 = 15,5 pro Tag; (160 − 90) : 160 ≈ 44 %. Nach dem Maximum sinkt die Menge langsam — die Gedächtniszellen bleiben.
    160 − 5 = ?
    70 : 160 = ?
    A8
    Ist die Person geschützt?
    AFB II

    Begründe für jede Person, ob sie gegen Masern geschützt ist.

    Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
    Persongeschütztnicht geschützt
    zweimal gegen Masern geimpft
    vor 3 Monaten Antikörper gegen Masern gespritzt bekommen
    hatte als Kind Masern
    gegen Windpocken geimpft
    Neugeborenes einer immunen Mutter, 2 Wochen alt
    Dauerschutz entsteht nur mit Gedächtniszellen. Nestschutz schützt in den ersten Monaten, gespritzte Antikörper sind nach Wochen abgebaut.
    Wie lange halten fremde Antikörper?
    Antikörper gegen Windpocken passen nicht zu Masern.
    A9
    Nestschutz
    AFB II

    Erläutere den Nestschutz. Welche Aussagen sind richtig?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Nestschutz überbrückt die ersten Lebensmonate, bis Impfungen möglich sind.
    Wer bildet die Antikörper?
    Passiv heißt: nicht selbst gebildet.
    A10
    Impfquote berechnen
    AFB II

    Berechne die Impfquote: In einer Stadt mit 48 000 Kindern sind 45 600 zweimal gegen Masern geimpft. Gib das Ergebnis in Prozent an.

    Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
    %
    45 600 : 48 000 = 0,95 = 95 % — genau die Quote, die für einen Herdenschutz gegen Masern nötig ist.
    Anteil = geimpft : alle.
    45 600 : 48 000