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Hormone als Botenstoffe

Ein Schreck — und dein Herz rast, obwohl dir niemand einen Befehl gegeben hat.

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Botenstoffe aus Hormondrüsen

Hormone steuern Vorgänge im ganzen Körper — langsam, aber lang anhaltend.

  • Hormone:Botenstoffe, die schon in sehr kleinen Mengen wirken.
  • Hormondrüsen:bilden Hormone und geben sie direkt ins Blut ab, z. B. Hypophyse, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Eierstöcke, Hoden.
  • Transport:Das Blut verteilt die Hormone im ganzen Körper.
  • Zielzellen:reagieren nur, wenn sie passende Rezeptoren tragen — Hormon und Rezeptor passen wie Schlüssel und Schloss.

Wähle oben ein Hormon und ziehe es durch das Blutgefäß an den Zellen vorbei — mit der Tastatur: Hormon mit Tab wählen, dann ←/→. Nur wo ein passender Rezeptor sitzt, reagiert die Zelle (vereinfachtes Modell mit wenigen Rezeptoren je Zelle).

Welche Zelle antwortet?

Halte fest: Ein Hormon gelangt mit dem Blut zu allen Zellen, wirkt aber nur an Zielzellen mit passendem Rezeptor.

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Hormonsystem und Nervensystem

Beide Systeme übermitteln Informationen — auf verschiedenen Wegen.

  • Nervensystem:elektrische Signale in Nervenzellen; sehr schnell (Millisekunden), kurz, genau an ein Ziel.
  • Hormonsystem:chemische Signale im Blut; langsamer (Sekunden bis Tage), lang anhaltend, erreicht viele Organe gleichzeitig.
  • Zusammenarbeit:Bei einem Schreck melden Nerven die Gefahr, die Nebennieren schütten Adrenalin aus: Herzschlag und Atmung werden schneller, die Leber gibt Traubenzucker frei.
  • Hypophyse:Hirnanhangsdrüse; steuert mit ihren Hormonen andere Hormondrüsen.
Merke

Hormone werden in Hormondrüsen gebildet, mit dem Blut transportiert und wirken nur an Zielzellen mit passenden Rezeptoren.

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Allgemeine Hinweise

Schlüssel und Schloss

Der Rezeptor ist das Schloss, das Hormon der Schlüssel. Nur wo beides zusammenpasst, passiert etwas.

Überall, aber nicht überall wirksam

Das Blut bringt ein Hormon zu allen Zellen. Dass nur manche reagieren, liegt an den Rezeptoren — nicht am Transport.

Drüse ist nicht gleich Drüse

Schweiß- und Speicheldrüsen geben ihr Sekret nach außen ab, Hormondrüsen dagegen direkt ins Blut.

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