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Variation innerhalb einer Art

Zehn Übungen zur Variation — von Hühnereiern bis zu Kiefernnadeln.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur Variation innerhalb einer Art — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Begriffe zur Variation
AFB I

Verbinde jeden Fachbegriff mit seiner Bedeutung.

Ein Individuum ist immer genau eines.
Der Mittelwert entsteht durch eine Rechnung.
A2
Messbar oder in Stufen?
AFB I

Manche Merkmale ändern sich stufenlos, andere treten nur in wenigen klar getrennten Formen auf. Ordne zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1stufenlos messbar
2wenige klare Formen
Nur stufenlos messbare Merkmale ergeben in einem Säulendiagramm eine Glockenform.
Kann das Merkmal jeden Zwischenwert annehmen?
Eine Blutgruppe „zwischen A und B“ gibt es nicht.
A3
Lückentext Variabilität
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Die Individuen einer Art unterscheiden sich in vielen . Diese Unterschiede nennt man . Ein Teil davon ist , weil die Individuen verschiedene haben. Ein anderer Teil entsteht durch die .

„Absicht“ bleibt übrig: Kein Lebewesen verändert sich, weil es das will.
Zwei Ursachen gibt es für die Unterschiede.
Die eine steckt in den Zellen, die andere kommt von außen.
A4
Hühnereier wiegen
AFB II

Ein Hof sortiert 40 Eier einer Hühnerrasse nach Masse:

Masse50–54 g55–59 g60–64 g65–69 g70–74 g
Anzahl391693

Welche Aussagen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Tabelle zeigt nur, wie die Massen verteilt sind — ob Futter oder Erbanlagen dahinterstecken, verrät sie nicht.
Lies die größte Zahl in der Zeile „Anzahl“ ab.
Messwerte allein sagen nichts über die Ursache.
A5
Klassenstärke
AFB II

In der 9b werden die Körpergrößen von 25 Jugendlichen in 5-cm-Klassen eingeteilt. Wie viele sind in der Klasse 165–169 cm?

Größe150–154155–159160–164165–169170–174175–179
Anzahl136?52
Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Es fehlen 25 − (1 + 3 + 6 + 5 + 2) = 25 − 17 = 8 Jugendliche — die häufigste Klasse.
Addiere alle bekannten Anzahlen.
Ziehe die Summe von 25 ab.
A6
Mittelwert berechnen
AFB II

Fünf Kiefernnadeln desselben Zweigs sind 52 mm, 48 mm, 55 mm, 50 mm und 45 mm lang.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Summe aller Längen mm
  2. Anzahl der Nadeln
  3. Mittelwert mm
Mittelwert = 250 mm : 5 = 50 mm. Einzelne Nadeln weichen bis zu 5 mm davon ab — das ist Variation.
52 + 48 + 55 + 50 + 45
Teile die Summe durch die Anzahl.
A7
Wer ist wie groß?
AFB II

Ordne die Klassen eines Säulendiagramms zur Körpergröße von 200 erwachsenen Frauen nach ihrer typischen Häufigkeit — die häufigste zuerst.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1165–169 cm (Mitte)
2160–164 cm
3155–159 cm
4150–154 cm
5unter 150 cm
Je weiter eine Klasse von der Mitte entfernt ist, desto seltener ist sie — die typische Glockenform.
Wo liegt der Mittelwert?
Extreme Werte sind am seltensten.
A8
Mix: Variation und Wald
AFB III

Hier geht es auch um 3.1.3 Angepasst an den Lebensraum (Klasse 8). Eine Buche trägt oben kleine, dicke Sonnenblätter und unten große, dünne Schattenblätter. Welche Aussagen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Alle Zellen eines Baumes haben dieselben Erbanlagen. Unterschiede zwischen seinen Blättern sind Umwelteinflüsse — genau darum geht es in 1.1.2.
Stammen alle Blätter vom selben Baum?
Was ist oben anders als unten?
A9
Trickaufgabe: Die kleine Stichprobe
AFB III

Lena misst drei Schneckenhäuser: 18 mm, 25 mm und 19 mm. Sie schreibt: „Die Durchmesser sind nicht glockenförmig verteilt, also gibt es bei Schnirkelschnecken keine normale Variation.“ Was stimmt?

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Die Falle: aus zu wenigen Daten eine allgemeine Aussage ableiten.
Wie viele Werte braucht man für eine Verteilung?
Rechne den Mittelwert nach.
A10
Merkmal richtig untersuchen
AFB III

Tim will prüfen, ob Kartoffeln einer Sorte unterschiedlich schwer sind. Bringe seine Arbeitsschritte in eine sinnvolle Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Frage festlegen: Wie stark variiert die Masse?
2Viele Kartoffeln derselben Sorte vom selben Feld auswählen
3Jede Kartoffel wiegen und notieren
4Messwerte in gleich breite Klassen einteilen
5Säulendiagramm zeichnen und Mittelwert berechnen
6Ergebnis deuten
Gleiche Sorte, gleiches Feld: So bleiben Umwelteinflüsse möglichst gleich — die Variation wird vergleichbar.
Am Anfang steht immer die Frage.
Erst messen, dann ordnen, dann darstellen.