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Variation innerhalb einer Art

Zwei Aufgaben zur Variation — mit Messwerten von Schnecken und einem Blick auf Zwillinge.

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Schneckenhäuser vermessen

AFB I–II

Eine Klasse misst die Gehäusebreite von 60 Schnirkelschnecken einer Hecke und bildet 2-mm-Klassen.

Breite in mm16–1718–1920–2122–2324–2526–27
Anzahl410191593
  1. Nenne zwei weitere Merkmale, in denen sich die Schnecken unterscheiden könnten.
  2. Zeichne ein Säulendiagramm zu den Messwerten.
  3. Beschreibe die Verteilung der Messwerte.
  4. Erläutere zwei mögliche Ursachen für die Unterschiede.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Denk an Farbe und Muster des Gehäuses.
Hinweis zu Aufgabe b)
Rechtsachse: Klassen, Hochachse: Anzahl.
Hinweis zu Aufgabe c)
Wo liegen die meisten Werte, wie ist es an den Rändern?
Hinweis zu Aufgabe d)
Eine Ursache ist erblich, eine nicht.

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

z. B. Gehäusefarbe (gelb, rosa, braun), Zahl der dunklen Bänder, Körpermasse, Größe des Fußes.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Sechs gleich breite Säulen mit den Höhen 4, 10, 19, 15, 9 und 3; Achsen beschriftet („Breite in mm“, „Anzahl“).

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Die meisten Schnecken (19) liegen in der Klasse 20–21 mm. Zu kleinen und großen Breiten nimmt die Anzahl ab; sehr kleine und sehr große Gehäuse sind selten. Die Verteilung ist annähernd glockenförmig, leicht nach rechts verschoben.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Erblich: Die Schnecken haben verschiedene Erbanlagen, z. B. durch Neukombination bei der Fortpflanzung. Nicht erblich: Umwelteinflüsse wie Nahrungsangebot, Kalk im Boden oder Alter beeinflussen das Wachstum (Modifikation).

2

Eineiige Zwillinge

AFB II–III

Eineiige Zwillinge entstehen aus derselben befruchteten Eizelle und haben dieselben Erbanlagen. In einer Studie wurden Zwillingspaare verglichen, die getrennt aufwuchsen.

Ergebnis: Die Körpergröße unterschied sich meist nur um wenige Zentimeter, die Körpermasse dagegen oft um mehrere Kilogramm.

  1. Gib an, warum eineiige Zwillinge für diese Frage besonders gut geeignet sind.
  2. Vergleiche die Ergebnisse für Körpergröße und Körpermasse.
  3. Deute den Unterschied.
  4. Beurteile die Aussage: „Wie groß man wird, liegt nur an den Genen.“

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Was ist bei beiden gleich?
Hinweis zu Aufgabe b)
Welches Merkmal unterscheidet sich stärker?
Hinweis zu Aufgabe c)
Welches Merkmal wird stärker von Ernährung und Bewegung beeinflusst?
Hinweis zu Aufgabe d)
Denk an Mangelernährung in der Kindheit.

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Sie haben dieselben Erbanlagen. Unterschiede zwischen ihnen können daher nur durch die Umwelt entstehen.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Die Körpergröße ist bei beiden fast gleich, die Körpermasse unterscheidet sich deutlich stärker.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Die Körpergröße wird stark von den Erbanlagen bestimmt. Die Körpermasse hängt zusätzlich stark von Ernährung und Bewegung ab, also von der Umwelt.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Die Aussage ist zu einfach. Die Erbanlagen legen einen Rahmen fest, aber auch die Umwelt wirkt: Bei Mangelernährung bleiben Menschen kleiner. Die Größe ist also überwiegend erblich, aber nicht nur.