Stoffe im Kreislauf
Im Wald geht kein Stoff verloren — er wird immer wieder neu verwendet.
- Aufbau:Produzenten bauen aus Kohlenstoffdioxid, Wasser und Mineralstoffen körpereigene Stoffe auf.
- Weitergabe:Konsumenten nehmen diese Stoffe mit der Nahrung auf.
- Abbau:Laub, Kot und tote Tiere werden von Destruenten zu Mineralstoffen, Kohlenstoffdioxid und Wasser abgebaut.
- Humus:dunkle, teilweise zersetzte Reste im Boden; speichert Wasser und Mineralstoffe.
- Rückkehr:Die Wurzeln nehmen die Mineralstoffe wieder auf — der Kreislauf ist geschlossen.
Stoffkreislauf: Produzenten → Konsumenten → Destruenten → Mineralstoffe → Produzenten
Energie fließt nur hindurch
Anders als die Stoffe kann die Energie nicht im Kreis laufen.
- Quelle:Energie kommt als Sonnenlicht in den Wald; Pflanzen binden sie in Traubenzucker.
- Wärme:Jedes Lebewesen gibt bei der Zellatmung Energie als Wärme ab — auch die Destruenten.
- Einbahnstraße:Die Wärme kann von Pflanzen nicht wieder genutzt werden; ständig muss neues Licht nachkommen.
- Kohlenstoff:Die Fotosynthese nimmt Kohlenstoffdioxid auf, die Zellatmung aller Lebewesen gibt es wieder ab.
- Zeitdauer:Buchenlaub braucht zwei bis drei Jahre, bis es vollständig zersetzt ist.
Ziehe den Griff unter dem Kreis nach rechts: Der Kreislauf wird auf ein Zeitband abgewickelt, und du verfolgst ein Stoffteilchen aus einem Buchenblatt. Schalte oben auf „Energie“ um und vergleiche. Mit der Tastatur: Griff anwählen, dann ←/→.
Halte fest: Stoffe kehren im Kreislauf an den Anfang zurück — Energie dagegen wird bei jedem Schritt als Wärme abgegeben und ist am Ende verbraucht.
Allgemeine Hinweise
Stoff ist nicht Energie
Stoffe kreisen, Energie fließt nur hindurch. In Prüfungen wird genau diese Verwechslung gern abgefragt.
Kreislauf zeichnen
Zeichne die drei Rollen im Dreieck und die Mineralstoffe dazwischen — jeder Pfeil braucht eine Beschriftung.
Humus
Ein dunkler, krümeliger Waldboden ist ein Zeichen dafür, dass die Destruenten gut arbeiten.
