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Probe-Klassenarbeit

Zehn Aufgaben, 50 Punkte, 45 Minuten: Teste dich unter Klassenarbeitsbedingungen zum Kapitel Wald.

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Bearbeitungszeit45 Minuten
Teil A

Der Wald als Lebensraum

18 Punkte

Stockwerke, Umweltfaktoren, Angepasstheit und Nischen. Empfohlene Zeit: etwa 16 Minuten.

A1
Stockwerke
AFB I 4 Punkte
Ordne jedem Lebewesen das Stockwerk zu, in dem es vor allem vorkommt. 4 P
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Erwartungshorizont: Baumschicht; Strauchschicht; Krautschicht; Wurzelschicht (je 1 P).

A2
Licht im Buchenwald
AFB II 6 Punkte

Am Boden eines Buchenwalds wird die Helligkeit gemessen: im April 40 % und im Juli 3 % des Lichts über den Kronen.

a) Erkläre den Unterschied. 2 P
b) Das Buschwindröschen bekommt im April 40 %, im Juli 3 % des Lichts. Berechne, wievielmal so viel Licht es im April bekommt (auf ganze Zahlen gerundet). 2 P
-mal
c) Welche Aussagen zu Frühblühern sind richtig? (2 sind richtig) 2 P
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Erwartungshorizont: a) Geschlossenes Blätterdach fängt das Licht ab (2 P). b) 40 : 3 ≈ 13-mal (2 P). c) Speicherorgane; Zeit vor dem Laubaustrieb (je 1 P; falsche Kreuze heben Treffer auf).

A3
Umweltfaktoren
AFB I 3 Punkte
Ordne zu: abiotisch oder biotisch? 3 P
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Erwartungshorizont: abiotisch; biotisch; abiotisch (je 1 P).

A4
Meisen und Nischen
AFB II 5 Punkte

Im selben Wald leben Kohlmeise, Blaumeise und Tannenmeise. Die Kohlmeise sucht Nahrung am Boden und auf dicken Ästen, die Blaumeise an dünnen Zweigen der Laubbäume, die Tannenmeise in Nadelbäumen.

a) Gib an, was man unter einer ökologischen Nische versteht. 1 P
b) Erkläre, warum die drei Meisenarten nebeneinander leben können. (2 sind richtig) 2 P
c) Stelle eine Vermutung auf: Was geschieht, wenn in einem Wald nur noch Fichten stehen? 2 P
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Erwartungshorizont: a) Nahrung, Ort, Zeit (1 P). b) verschiedene Orte; wenig Konkurrenz (je 1 P). c) Tannenmeise bleibt, die anderen werden seltener (2 P).

Teil B

Nahrung, Stoffe und Energie

20 Punkte

Nahrungsnetz, Rollen, Energie und Stoffkreislauf. Empfohlene Zeit: etwa 18 Minuten.

A5
Rollen im Ökosystem
AFB I 5 Punkte
Ordne jedem Lebewesen seine Rolle zu. 5 P
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Erwartungshorizont: Produzent; Konsument; Destruent; Konsument; Destruent (je 1 P).

A6
Ein Nahrungsnetz
AFB II 5 Punkte

Nahrungsbeziehungen: Eicheln → Wildschwein; Eicheln → Eichelhäher; Raupen → Eichelhäher; Eichenblätter → Raupen; Eichelhäher → Habicht; Raupen → Kohlmeise; Kohlmeise → Habicht.

a) Ermittle, wie viele Nahrungsketten beim Habicht enden. 2 P
Ketten
b) Was bedeutet der Pfeil „Raupen → Kohlmeise“? 1 P
c) Alle Eichelhäher verschwinden. Welche Folgen sind wahrscheinlich? (2 sind richtig) 2 P
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Erwartungshorizont: a) Eichenblätter → Raupen → Eichelhäher → Habicht; Eicheln → Eichelhäher → Habicht; Eichenblätter → Raupen → Kohlmeise → Habicht (2 P). b) „wird gefressen von“ (1 P). c) Habicht weicht aus; Eicheln werden weniger verbreitet (je 1 P).

A7
Die 10-%-Regel
AFB II 4 Punkte

Die Pflanzen eines Waldstücks speichern in einem Jahr 60 000 kJ Energie.

a) Berechne die Energie, die bei den Konsumenten 1. Ordnung ankommt. 2 P
kJ
b) Berechne die Energie bei den Konsumenten 3. Ordnung. 2 P
kJ
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Erwartungshorizont: a) 60 000 kJ · 0,1 = 6 000 kJ (2 P). b) 60 000 kJ · 0,1³ = 60 kJ (2 P).

A8
Stoffkreislauf und Energiefluss
AFB III 6 Punkte

Jonas zeichnet ein Schema: Sonne → Buche → Reh → Luchs → Bakterien → Sonne. Er schreibt darüber: „Der Energiekreislauf im Wald“.

a) Überprüfe das Schema. (3 sind richtig) 3 P
b) Beurteile die Aussagen zum Stoffkreislauf. (3 sind richtig) 3 P
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Erwartungshorizont: a) Energie kehrt nicht zurück; Überschrift falsch; Mineralstoffweg fehlt (je 1 P). b) Destruenten nötig; Entnahme entzieht Mineralstoffe; Kohlenstoffkreislauf (je 1 P; falsche Kreuze heben Treffer auf).

Teil C

Mensch und Wald

12 Punkte

Artenvielfalt und nachhaltige Nutzung. Empfohlene Zeit: etwa 11 Minuten.

A9
Begriffe der Waldnutzung
AFB I 6 Punkte
a) Ordne die Begriffe zu. 4 P
b) Gib die Bedingung für nachhaltige Holznutzung an. 2 P
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Erwartungshorizont: a) Zuwachs; Einschlag; Vorrat; Monokultur (je 1 P). b) E ≤ Z (2 P).

A10
Der Borkenkäfer-Wald
AFB III 6 Punkte

Nach drei Dürresommern sind in einem 40 ha großen Fichtenforst fast alle Bäume durch den Buchdrucker abgestorben. Der Besitzer überlegt, die Fläche wieder mit Fichten zu bepflanzen.

a) Begründe, warum der Buchdrucker sich hier so stark ausbreiten konnte. (2 sind richtig) 2 P
b) Beurteile den Plan des Besitzers. (2 sind richtig) 2 P
c) Nimm Stellung: Was spricht dafür, einen Teil der toten Bäume stehen zu lassen? 2 P
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Erwartungshorizont: a) Geschwächte Bäume; viele passende Bäume dicht beieinander (je 1 P). b) Monokultur wieder anfällig; Mischwald stabiler (je 1 P). c) Lebensraum und Stoffkreislauf (2 P).

Ergebnis

Erreicht
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Prozent
0 %
Note
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AufgabeThemaPunkte

Punkteverteilung

AufgabeThemaTeilAFBPunkte
A1StockwerkeTeil AAFB I4
A2Licht im BuchenwaldTeil AAFB II6
A3UmweltfaktorenTeil AAFB I3
A4Meisen und NischenTeil AAFB II5
A5Rollen im ÖkosystemTeil BAFB I5
A6Ein NahrungsnetzTeil BAFB II5
A7Die 10-%-RegelTeil BAFB II4
A8Stoffkreislauf und EnergieflussTeil BAFB III6
A9Begriffe der WaldnutzungTeil CAFB I6
A10Der Borkenkäfer-WaldTeil CAFB III6
Summe (AFB I: 18 P · AFB II: 20 P · AFB III: 12 P)50

Notenschema

PunkteNoteBeurteilung
46 – 50 P1sehr gut
40 – 45 P2gut
30 – 39 P3befriedigend
22 – 29 P4ausreichend
12 – 21 P5mangelhaft
0 – 11 P6ungenügend