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Nahrungsketten und -netze

Zehn Übungen zu Nahrungsketten und Nahrungsnetzen — von der Brennnessel bis zum Uhu.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Nahrungsketten und Nahrungsnetzen — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Kette ordnen
AFB I

Bringe die Glieder dieser Nahrungskette in die richtige Reihenfolge — beginne mit dem Gefressenen.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Brennnessel
2Raupe des Tagpfauenauges
3Laufkäfer
4Igel
5Uhu
Brennnessel → Raupe → Laufkäfer → Igel → Uhu: Der Uhu steht am Ende, er hat kaum natürliche Feinde.
Beginne mit der Pflanze.
Welches Tier ist am größten und frisst Igel?
A2
Wer ist was?
AFB I

Ordne die Lebewesen ein.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Pflanze
2Pflanzenfresser
3Fleischfresser
4Allesfresser
Wildschwein und Dachs fressen Wurzeln, Früchte, Würmer und kleine Tiere — sie sind Allesfresser.
Spinnen fangen Insekten.
Das Wildschwein frisst Eicheln, aber auch Mäuse.
A3
Lückentext Nahrungsnetz
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Jede Nahrungskette beginnt mit einer . Der Pfeil zeigt immer zum . Viele verknüpfte Ketten bilden ein . Fehlt eine Beute, kann ein Tier auf andere Nahrung .

„Futter“ bleibt übrig: Der Pfeil zeigt gerade nicht zum Futter, sondern zum Fresser.
Wo beginnt jede Kette?
Wohin zeigt der Pfeil?
A4
Pfeile richtig?
AFB II

Entscheide, ob die Pfeile richtig gezeichnet sind.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Lies jeden Pfeil als „wird gefressen von“.
Lies den Pfeil laut als „wird gefressen von“.
Wer ist größer und jagt?
A5
Das Netz am Teichrand des Waldes
AFB II

Ein kleines Nahrungsnetz: Erlenblätter → Köcherfliegenlarve; Köcherfliegenlarve → Forelle; Köcherfliegenlarve → Grasfrosch; Grasfrosch → Graureiher; Forelle → Graureiher; Grasfrosch → Ringelnatter.

Wie viele verschiedene Nahrungsketten stecken in diesem Netz?

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Drei Ketten: Erle → Larve → Forelle → Reiher; Erle → Larve → Frosch → Reiher; Erle → Larve → Frosch → Natter.
Starte bei den Erlenblättern und folge jedem Pfeil bis zum Ende.
Am Grasfrosch verzweigt sich der Weg.
A6
Was passiert, wenn …?
AFB II

In einem Wald verschwinden durch eine Krankheit fast alle Kaninchen. Wie reagieren die anderen Lebewesen zunächst?

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Ein vielfältiges Nahrungsnetz ist stabil: Der Ausfall einer Art verschiebt die Beziehungen, bringt aber nicht alles zum Einsturz.
    Wer frisst Kaninchen, wer wird von ihnen gefressen?
    Füchse sind nicht wählerisch.
    A7
    Mix: Energie in der Kette
    AFB II

    Hier geht es auch um 2.1.2 Die Fotosynthese. Welche Aussagen sind richtig?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Nur grüne Pflanzen können Lichtenergie nutzen — deshalb beginnt jede Nahrungskette mit einer Pflanze.
    Wer kann Licht nutzen?
    Pilze haben kein Blattgrün.
    A8
    Ausfall im Netz
    AFB III

    Beurteile für jede Tierart: Wie stark wäre sie betroffen, wenn im Wald alle Eichen ausfielen?

    Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz.
    Aussagestark betroffenkaum betroffen
    Eichelhäher (frisst im Winter vor allem gelagerte Eicheln)
    Eichenwickler (Raupen fressen nur Eichenblätter)
    Rotfuchs (frisst Mäuse, Vögel, Früchte, Aas)
    Hirschkäfer (Larven entwickeln sich im morschen Eichenholz)
    Amsel (frisst Würmer, Insekten, Beeren)
    Spezialisten mit nur einer Nahrungsquelle trifft ein Ausfall hart; Generalisten mit vielen Quellen weichen aus.
    Wer hat nur eine Nahrungsquelle?
    Generalisten fressen vieles.
    A9
    Trickaufgabe: Das letzte Glied
    AFB III

    In der Kette „Gras → Heuschrecke → Spitzmaus → Waldkauz“ scheint der Waldkauz das letzte Glied zu sein. Welche Aussagen sind richtig?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Die Falle: das Kettenende als Endpunkt der Stoffe verstehen. Tote Lebewesen werden zersetzt — das behandelt 3.2.2.
    Was passiert mit toten Tieren?
    Hat auch eine Eule Feinde?
    A10
    Ketten im Vergleich
    AFB III

    Beurteile die beiden Waldstücke: In A gibt es 3 Mäusearten, Kaninchen, Eichhörnchen und Vögel als Beute für Füchse. In B leben Füchse fast nur von der Feldmaus.

    Ordne jede Aussage genau einem Waldstück zu.
    AussageWaldstück AWaldstück B
    Ein Mäusejahr mit wenigen Mäusen trifft die Füchse hier hart.
    Das Nahrungsnetz ist hier vielfältiger.
    Die Fuchszahl schwankt hier stärker.
    Fällt eine Beuteart aus, weichen die Füchse aus.
    Je mehr Verknüpfungen, desto stabiler: In A können Füchse ausweichen, in B hängen sie an einer einzigen Beuteart.
    Wo gibt es mehr Beutearten?
    Einseitige Ernährung macht abhängig.