Zehn Übungen zu Angepasstheiten im Wald — vom Maulwurf bis zum Schattenblatt.
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Übungsaufgaben
Zehn interaktive Übungen zu Angepasstheiten — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.
A1
Merkmal und Aufgabe
AFB I
Verbinde jedes Merkmal mit seiner Aufgabe.
Klicke links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Jedes Merkmal passt zu einer Aufgabe im Lebensraum Wald.
Stell dir vor, was das Tier mit dem Körperteil tut.
Der Gesichtsschleier der Eule funktioniert wie eine Schüssel für Schall.
A2
Sonne oder Schatten?
AFB I
Ordne die Merkmale dem richtigen Blatt einer Buche zu.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Sonnenblatt
2Schattenblatt
Sonnenblätter nutzen viel Licht mit vielen Palisadenzellen; Schattenblätter fangen schwaches Licht mit großer Fläche.
Viel Licht — viele Palisadenzellen.
Schwaches Licht — große Fläche.
A3
Lückentext Angepasstheit
AFB I
Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Angepasstheiten sind im Bau oder Verhalten, die zum passen. Sie sind über viele entstanden. Beim Beschreiben nennt man zu jedem Bau die passende .
„absichtlich“ bleibt übrig: Lebewesen passen sich nicht mit Absicht an.
Wie lange dauert es, bis Angepasstheiten entstehen?
Bau und … gehören zusammen.
A4
Stimmt das?
AFB II
Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.
5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Achte auf Absichts-Formulierungen — sie sind in der Biologie fast immer falsch.
Denk an das Lichtangebot innen in der Krone.
Was braucht ein Tier im dunklen Boden wirklich?
A5
Querschnitt beschriften
AFB II
Bringe die Schichten eines Laubblatts in die Reihenfolge von oben nach unten.
Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Cuticula (Wachsschicht)
2obere Epidermis
3Palisadengewebe
4Schwammgewebe
5untere Epidermis mit Spaltöffnungen
Die Spaltöffnungen liegen bei der Buche auf der Blattunterseite — dort verdunstet weniger Wasser.
Ganz außen schützt eine Wachsschicht.
Die Spaltöffnungen liegen unten.
A6
Wer ist wie angepasst?
AFB II
Welche Angepasstheit gehört zu welchem Waldbewohner?
Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz.
Aussage
Wildschwein
Waldkauz
Sauerklee
große, dünne Blätter für wenig Licht
kräftiger Rüssel zum Wühlen im Boden
lautloser Flug durch weiche Federkanten
klappt bei zu starkem Licht die Blättchen zusammen
dichtes Borstenfell als Schutz im Unterholz
Jedes Lebewesen hat mehrere Angepasstheiten an seinen Lebensraum.
Eulen jagen nachts.
Pflanzen am Waldboden bekommen wenig Licht.
A7
Mix: Das Laubblatt
AFB II
Hier geht es auch um 2.1.1 Das Laubblatt. Welche Aussagen zum Palisadengewebe sind richtig?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Das Palisadengewebe liegt dicht unter der oberen Epidermis. Locker und rund sind die Zellen des Schwammgewebes.
Palisaden sind lange, dicht stehende Pfähle.
Wo trifft das Licht zuerst auf?
A8
Dicke vergleichen
AFB III
Unter dem Mikroskop misst Mara die Dicke von Buchenblättern: Sonnenblatt 0,22 mm, Schattenblatt 0,11 mm. Die Palisadenschicht ist im Sonnenblatt 0,10 mm dick, im Schattenblatt 0,04 mm.
Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
Wievielmal so dick ist das Sonnenblatt?-mal
Welchen Anteil der Blattdicke hat das Palisadengewebe im Sonnenblatt? (in Prozent, gerundet)%
Welchen Anteil hat es im Schattenblatt? (in Prozent, gerundet)%
Im Sonnenblatt nimmt das Palisadengewebe einen größeren Anteil der Blattdicke ein — dort wird bei viel Licht besonders viel Fotosynthese betrieben.
Teile 0,22 durch 0,11.
Anteil = Palisadenschicht : Blattdicke · 100 %.
A9
Trickaufgabe: Zwei Arten?
AFB III
Luis findet unter einer Buche kleine, dicke und große, dünne Blätter. Er meint: „Hier stehen zwei verschiedene Baumarten.“ Welche Aussagen sind richtig?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: unterschiedliches Aussehen = unterschiedliche Art. Eine Buche bildet je nach Licht zwei Blattformen.
Wo in der Krone ist es hell, wo schattig?
Worin gleichen sich die Blätter trotz der Größe?
A10
Behauptungen prüfen
AFB III
Beurteile die Aussagen von Schülerinnen und Schülern.
Entscheide für jede Aussage.
Aussage
fachlich richtig
fachlich falsch
„Der Specht hat einen Meißelschnabel, damit er Löcher hacken kann.“
„Der Specht hat einen Meißelschnabel bekommen, weil er viel gehackt hat.“
„Das Schattenblatt ist dünn, weil sich dicke Schichten bei wenig Licht nicht lohnen.“
„Sonnenblätter sind klein, weil sie nicht wachsen wollen.“
Gute biologische Erklärungen verbinden Bau und Funktion — ohne Absicht und ohne „weil das Tier es brauchte“.
Absicht und Wille gehören nicht in eine biologische Erklärung.
Ein einzelnes Tier verändert seinen Schnabel nicht durch Üben.