Unbelebte und belebte Umweltfaktoren
Jedes Lebewesen hängt von seiner Umwelt ab.
- Abiotische Faktoren:Einflüsse der unbelebten Umwelt: Licht, Temperatur, Wasser, Boden, Wind.
- Biotische Faktoren:Einflüsse anderer Lebewesen: Nahrung, Fressfeinde, Konkurrenten, Parasiten.
- Licht im Wald:Am Boden eines Buchenwalds kommt im Sommer oft weniger als 5 % des Sonnenlichts an.
- Temperatur im Wald:im Sommer kühler, im Winter milder als auf freiem Feld — die Schwankungen sind kleiner.
- Wasser im Wald:Kronen halten Regen zurück, der Waldboden speichert Wasser wie ein Schwamm; die Luft ist feuchter.
- Toleranzbereich:Jede Art verträgt nur einen bestimmten Bereich eines Faktors; am besten gedeiht sie im Optimum.
Umweltfaktoren: Abiotisch = unbelebte Umwelt (Licht, Temperatur, Wasser, Boden). Biotisch = andere Lebewesen.
Der Jahreslauf im Buchenwald
Licht und Temperatur am Waldboden ändern sich im Laufe des Jahres stark.
- März und April:Die Buchen sind noch kahl — viel Licht erreicht den Boden, und es wird wärmer.
- Frühblüher:Buschwindröschen, Scharbockskraut und Bärlauch blühen in dieser kurzen Zeit.
- Speicherorgane:Erdspross, Knolle oder Zwiebel liefern gespeicherte Nährstoffe für den schnellen Start.
- Ab Mai:Das Blätterdach schließt sich; am Boden wachsen nur noch Schattenpflanzen wie der Sauerklee.
- Nadelwald:Fichten tragen ihre Nadeln das ganze Jahr — der Boden bleibt immer dunkel.
Stelle mit dem Regler einen Monat ein und wähle oben den Waldtyp. Die Kurve zeigt, wie viel Licht am Waldboden ankommt — und die Zeichnung, ob die Frühblüher blühen.
Halte fest: Im Laubwald kommt nur vor dem Laubaustrieb viel Licht am Boden an — genau dann blühen die Frühblüher.
Allgemeine Hinweise
Abiotisch oder biotisch?
Frag: Ist die Ursache ein Lebewesen? Dann ist der Faktor biotisch — sonst abiotisch.
Mehr ist nicht immer besser
Zu viel Licht, Wärme oder Wasser schadet genauso wie zu wenig. Jede Art hat ihr Optimum.
Diagramme lesen
Achte bei Klimadiagrammen und Messkurven immer auf die Achsen und die Einheit (%, °C, mm).
