Zehn Übungen zum Laubblatt — von der Spreite bis zur Spaltöffnung.
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Übungsaufgaben
Zehn interaktive Übungen zum Bau des Laubblatts — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.
A1
Schichten und ihre Aufgaben
AFB I
Verbinde jede Struktur des Laubblatts mit ihrer Aufgabe.
Klicke links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Jede Schicht hat ihre eigene Aufgabe — der Bau passt zur Aufgabe.
Die Cuticula ist aus Wachs — was hält Wachs ab?
Spaltöffnungen sind wie Türen, Blattadern wie Rohre.
A2
Von oben nach unten
AFB I
Bringe die Schichten eines Blattquerschnitts in die richtige Reihenfolge — von der Blattoberseite zur Blattunterseite.
Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Cuticula
2Obere Epidermis
3Palisadengewebe
4Schwammgewebe
5Untere Epidermis mit Spaltöffnungen
Merkhilfe: Die „Palisaden“ stehen oben wie ein Zaun im Licht, darunter liegt der lockere „Schwamm“.
Die Wachsschicht liegt ganz außen.
Die Spaltöffnungen liegen meist auf der Unterseite.
A3
Der äußere Bau
AFB I
Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Die flache ist der größte Teil des Blattes. Der verbindet sie mit der . Durch die Spreite ziehen die . Weil das Blatt flach und breit ist, fängt es viel ein.
„Wurzelhaare“ bleibt übrig — sie sitzen an der Wurzel und nehmen dort Wasser auf.
Der Stiel ist am Stängel befestigt.
Die Adern sieht man besonders gut, wenn du ein Blatt gegen das Licht hältst.
A4
Stimmt das?
AFB II
Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.
5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Bau und Aufgabe gehören zusammen: durchsichtig → Licht durch, Lufträume → Gasaustausch, Wachs → Verdunstungsschutz.
Überlege, welche Schicht Licht durchlassen muss.
Die Cuticula liegt als Schicht auf den Zellen.
A5
Wozu dient das?
AFB II
Ordne jedes Baumerkmal der Aufgabe zu, bei der es hilft.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Licht einfangen
2Gase austauschen
3Wasser sparen
Die Spaltöffnung taucht zweimal auf: Offen dient sie dem Gasaustausch, geschlossen spart sie Wasser.
Drei Aufgaben: Licht, Gase, Wasser.
Eine Spaltöffnung kann zwei verschiedene Aufgaben erfüllen — je nachdem, ob sie offen oder zu ist.
A6
Spaltöffnungen zählen
AFB II
Unter dem Mikroskop zählt Jonas auf 1 mm² Blattunterseite einer Sonnenblume 250 Spaltöffnungen. Die Blattunterseite ist 40 cm² groß.
Wie viele Spaltöffnungen hat die Unterseite dieses Blattes ungefähr? (1 cm² = 100 mm²)
Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
40 cm² = 4000 mm². 4000 · 250 = 1 000 000 Spaltöffnungen — auf einem einzigen Blatt!
Rechne zuerst die Fläche in mm² um.
Dann: Anzahl je mm² mal Fläche in mm².
A7
Mix: Ein Blatt mikroskopieren
AFB II
Lea will einen Querschnitt durch ein Blatt der Christrose mikroskopieren. Hier geht es auch um 1.1.2 Präparate herstellen.
Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
Eine große Rotbuche trägt etwa 200 000 Blätter. Ein Blatt hat eine Fläche von ungefähr 25 cm². Die Krone überdeckt eine Bodenfläche von 100 m².
Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
Wie groß ist die Blattfläche aller Blätter zusammen?cm²
Wie viel ist das in m²? (1 m² = 10 000 cm²)m²
Wievielmal so groß wie die überdeckte Bodenfläche ist die Blattfläche?mal
Die Buche breitet 500 m² Blattfläche über nur 100 m² Boden aus. Viele Blätter übereinander fangen fast alles Licht ein — darum ist es unter einer Buche so dunkel.
200 000 · 25 — rechne erst 2 · 25 und hänge die Nullen an.
5 000 000 : 10 000, danach 500 : 100.
A9
Trickaufgabe: Vaseline auf dem Blatt
AFB III
Zwei gleich große Blätter eines Kirschlorbeers werden abgeschnitten und hingelegt. Bei Blatt A wird die Oberseite mit Vaseline (einem Fett) bestrichen, bei Blatt B die Unterseite. Nach zwei Tagen ist Blatt A stark vertrocknet, Blatt B fast frisch. Welche Aussagen sind richtig?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: „Oberseite = Sonnenseite = wichtig“. Entscheidend ist, wo die Spaltöffnungen liegen — auf der Unterseite. Verschlossene Spaltöffnungen sparen Wasser, lassen aber auch kein Kohlenstoffdioxid mehr hinein.
Wo liegen beim Kirschlorbeer die Spaltöffnungen?
Eine verschlossene Tür hält alles ab — hinein und hinaus.
A10
Sonnenblatt oder Schattenblatt?
AFB III
Eine Buche bildet außen an der Krone andere Blätter als innen im Schatten. Ordne jedes Merkmal zu.
Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Merkmal
Sonnenblatt
Schattenblatt
Palisadengewebe aus mehreren Zellschichten
große, dünne Blattspreite
dicke Wachsschicht
insgesamt wenig Chloroplasten, aber große Fläche
dickes, derbes Blatt
Sonnenblätter haben viel Licht, aber auch viel Hitze: dickes Palisadengewebe und viel Wachs. Schattenblätter sammeln das wenige Licht mit einer großen, dünnen Spreite.
Wo gibt es viel Licht — und viel Hitze?
Im Schatten muss das Blatt möglichst viel Fläche ausbreiten.