Kleine Mengen, große Wirkung
Neben den Nährstoffen braucht der Körper Wirkstoffe in sehr kleinen Mengen.
- Vitamine:lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht oder kaum selbst herstellt; sie müssen mit der Nahrung kommen.
- Menge:Schon wenige Milligramm am Tag reichen.
- Aufgabe:Sie liefern keine Energie, sondern steuern und schützen Vorgänge im Körper.
- Mangelkrankheit:Fehlt ein Vitamin lange, wird man krank — z. B. Skorbut ohne Vitamin C.
- Fettlöslich:Vitamine A, D, E und K werden nur zusammen mit etwas Fett aufgenommen; B und C sind wasserlöslich.
Mineralstoffe aus dem Boden
Mineralstoffe gelangen über Pflanzen, Tiere und Trinkwasser in die Nahrung.
- Mineralstoffe:anorganische Stoffe wie Calcium, Eisen und Iod; der Körper kann sie nicht herstellen.
- Calcium:Baustoff für Knochen und Zähne; in Milch, Käse und Brokkoli.
- Eisen:Teil des roten Blutfarbstoffs, der Sauerstoff transportiert; in Fleisch, Linsen, Vollkorn.
- Iod:für die Schilddrüse; in Seefisch und iodiertem Speisesalz.
- Ausgewogen essen:Abwechslungsreiche Kost mit Obst, Gemüse und Vollkorn deckt den Bedarf meist ohne Tabletten.
Vitamine und Mineralstoffe: Sie liefern keine Energie, werden nur in kleinen Mengen gebraucht und sind trotzdem lebensnotwendig. Fehlen sie, entstehen Mangelkrankheiten.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb (oder: Karte mit Enter wählen, dann Ziffer 1–5). Ein Klick auf eine Karte zeigt ihren Steckbrief.
Halte fest: Vitamine und Mineralstoffe arbeiten oft zusammen — für Knochen und Zähne braucht der Körper Calcium, Fluorid und Vitamin D.
Allgemeine Hinweise
Paare lernen
Lerne jeden Stoff mit einem Lebensmittel und einer Mangelerscheinung: Eisen — Linsen — Müdigkeit.
Keine Energielieferanten
Vitamine machen nicht „fit“ wie ein Energieriegel. Sie liefern keine Energie, sie helfen dem Körper beim Arbeiten.
Viel hilft nicht viel
Zu viel Vitamin A oder D kann schaden, weil der Körper fettlösliche Vitamine speichert.
