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Die Zusammensetzung des Blutes

Zwei Sachaufgaben zu Blutzellen und Blutspende — mit Hinweisen und Erwartungshorizont.

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Das Blutröhrchen

AFB I–II

Im Labor wird ein Röhrchen mit 10 ml Blut, das nicht gerinnen kann, einige Minuten schnell gedreht (zentrifugiert).

Danach sind drei Schichten zu sehen: oben 5,5 ml klare gelbliche Flüssigkeit, unten eine dunkelrote Schicht und dazwischen eine sehr dünne weißliche Schicht.

  1. Nenne die Bestandteile, aus denen die drei Schichten bestehen.
  2. Ermittle den Anteil der Blutzellen am Blut in Prozent.
  3. Beschreibe die Aufgaben der drei Arten von Blutzellen.
  4. Begründe , warum die weißliche Schicht so dünn ist.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Oben die Flüssigkeit, unten die schweren Zellen.
Hinweis zu Aufgabe b)
Wie viel ml bleiben für die Zellen?
Hinweis zu Aufgabe c)
Transport, Abwehr, Wundverschluss.
Hinweis zu Aufgabe d)
Vergleiche die Anzahl der weißen und der roten Blutkörperchen.

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Oben: Blutplasma. Unten: rote Blutkörperchen. Dünne weißliche Schicht: weiße Blutkörperchen und Blutplättchen.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

10 ml − 5,5 ml = 4,5 ml Blutzellen; 4,5 : 10 = 45 %.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Rote Blutkörperchen transportieren mit dem Hämoglobin Sauerstoff. Weiße Blutkörperchen wehren Krankheitserreger ab. Blutplättchen verschließen Wunden und starten die Blutgerinnung.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Weiße Blutkörperchen sind sehr selten (auf eines kommen etwa 700 rote), und Blutplättchen sind winzig. Zusammen nehmen sie nur wenig Raum ein.

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Blut spenden

AFB II–III

Beim Blutspenden gibt man etwa 500 ml Blut ab. Das Plasma ist nach ein bis zwei Tagen ersetzt, die roten Blutkörperchen erst nach mehreren Wochen.

Männer dürfen in Deutschland sechsmal, Frauen viermal innerhalb von zwölf Monaten Vollblut spenden; zwischen zwei Spenden müssen mindestens 56 Tage liegen.

  1. Berechne den Anteil einer Spende an 5 l Blut in Prozent.
  2. Erkläre , warum die roten Blutkörperchen länger brauchen als das Plasma, um ersetzt zu werden.
  3. Erläutere , warum Blutspenden für Krankenhäuser wichtig sind.
  4. Beurteile den Vorschlag eines Spenders: „Ich spende jede Woche, dann helfe ich doppelt so viel.“

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
0,5 l von 5 l.
Hinweis zu Aufgabe b)
Wo und wie entstehen rote Blutkörperchen? Was brauchen sie dafür?
Hinweis zu Aufgabe c)
Denke an Unfälle, Operationen, Krankheiten.
Hinweis zu Aufgabe d)
Wie lange dauert es, bis der Körper die Zellen ersetzt hat?

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

0,5 l : 5 l = 0,1 = 10 %.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Das Plasma besteht vor allem aus Wasser und wird durch Trinken schnell ersetzt. Rote Blutkörperchen müssen im Knochenmark neu gebildet werden; dafür braucht der Körper Zeit und Eisen für das Hämoglobin.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Nach Unfällen oder bei Operationen verlieren Menschen viel Blut. Ohne Ersatz transportiert das Blut nicht mehr genug Sauerstoff. Blut lässt sich nicht künstlich herstellen, deshalb braucht man Spenden.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Der Vorschlag ist gefährlich: Nach einer Woche sind die roten Blutkörperchen noch nicht ersetzt. Bei wöchentlichen Spenden würde der Spender blutarm, müde und leistungsschwach. Deshalb gelten Mindestabstände von 56 Tagen.