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Zusammenfassung

Von der Pubertät bis zur Verhütung — das ganze Kapitel Sexualität des Menschen auf einer Seite.

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3.1 Pubertät

Hormone machen den Körper geschlechtsreif. Dafür arbeiten die Geschlechtsorgane von Frau und Mann zusammen mit dem Gehirn.

3.1.1 Veränderungen in der Pubertät

  • Start: Gehirn schickt Hormone, Hoden bilden Testosteron, Eierstöcke Östrogen
  • Bei allen: Wachstumsschub, Scham- und Achselhaare, Schweiß, Pickel
  • Merkmale: primär = Geschlechtsorgane (seit Geburt), sekundär = ab Pubertät
  • Tempo: individuell, Mädchen im Schnitt 1–2 Jahre früher
Gehirn → Keimdrüsen → Körper

3.1.2 Geschlechtsorgane der Frau

  • Eierstöcke: Eizellen reifen, Östrogen
  • Eileiter: fängt Eizelle auf, Ort der Befruchtung
  • Gebärmutter: Muskeln + Schleimhaut, hier wächst das Kind
  • Scheide: Weg nach außen, Geburtskanal
  • Eizelle: 0,1 mm, alle schon bei der Geburt angelegt
Eierstock → Eileiter → Gebärmutter

3.1.3 Geschlechtsorgane des Mannes

  • Hoden: Spermien + Testosteron, im kühleren Hodensack
  • Nebenhoden: Spermien reifen, werden gespeichert
  • Drüsen: Bläschendrüse und Prostata geben Flüssigkeit → Sperma
  • Penis: Schwellkörper, Harn-Samen-Röhre
  • Spermium: 0,06 mm, täglich Millionen neu
Hoden → Nebenhoden → Samenleiter → Harn-Samen-Röhre

3.1.4 Der Menstruationszyklus

  • Länge: meist etwa 28 Tage, 21–35 normal
  • Tag 1: erster Tag der Menstruation
  • Eisprung: etwa 14 Tage vor der nächsten Menstruation
  • Schleimhaut: wird aufgebaut; ohne Befruchtung abgestoßen
Eisprungtag ≈ Zykluslänge − 14

Eierstock oder Eileiter?

Der Eierstock bildet und lagert, der Eileiter leitet weiter — und in ihm findet die Befruchtung statt.

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3.2 Ein Kind entsteht

Nach der Befruchtung wächst in etwa 40 Wochen ein Kind heran. Verhütungsmittel verhindern, dass es überhaupt zur Befruchtung kommt.

3.2.1 Die Befruchtung

  • Weg: Scheide → Muttermund → Gebärmutter → Eileiter
  • Befruchtung: im Eileiter, nur ein Spermium dringt ein
  • Lebensdauer: Eizelle 12–24 h, Spermien bis 5 Tage
  • Einnistung: nach etwa 6 Tagen in der Schleimhaut
Eizelle + Spermium → befruchtete Eizelle

3.2.2 Schwangerschaft und Geburt

  • Dauer: etwa 40 Wochen (SSW ab letzter Menstruation)
  • Embryo/Fetus: bis etwa 10. SSW Embryo, danach Fetus
  • Versorgung: Plazenta + Nabelschnur, Blut bleibt getrennt
  • Geburt: Eröffnung → Austreibung → Nachgeburt
Plazenta: Sauerstoff und Nährstoffe zum Kind

3.2.3 Empfängnisverhütung

  • Wege: kein Eisprung oder Spermien kommen nicht an
  • Kondom: Barriere, schützt auch vor Infektionen
  • Pille: Hormone verhindern den Eisprung
  • Unsicher: „Aufpassen“, „Tage zählen“
  • Notfall: „Pille danach“ rezeptfrei, möglichst schnell
Doppelschutz: Pille + Kondom
Die wichtigsten Zahlen
28 · 14 · 5 · 40

Zyklus etwa 28 Tage · Eisprung etwa 14 Tage vor der Menstruation · Spermien überleben bis zu 5 Tage · Schwangerschaft etwa 40 Wochen.

Befruchtung ist nicht Einnistung

Befruchtet wird im Eileiter. Die Schwangerschaft beginnt erst etwa 6 Tage später mit der Einnistung in der Gebärmutter.

Nur das Kondom schützt vor Infektionen

Pille, Pflaster und Ring verhindern eine Schwangerschaft, schützen aber nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

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