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Veränderungen in der Pubertät

Gerüchte, Fachbegriffe und ein Wachstumsschub: Hier prüfst du, was in der Pubertät passiert.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur Pubertät — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Lückentext: Wer startet die Pubertät?
AFB I

Nenne die fehlenden Fachbegriffe. Ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Das Startsignal für die Pubertät kommt aus dem . Es schickt Botenstoffe los, die man nennt. Sie werden mit dem im Körper verteilt. In den Hoden entsteht dann vor allem , in den Eierstöcken vor allem .

„Magen“ passt nirgends: Die Pubertät wird vom Gehirn gestartet, und die Geschlechtshormone kommen aus Hoden und Eierstöcken.
Hormone sind Botenstoffe. Womit reisen sie durch den Körper?
Testosteron gehört zu den Hoden, Östrogen zu den Eierstöcken.
A2
Primär, sekundär — oder gar keins?
AFB I

Ordne jedes Merkmal richtig ein.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1primäres Geschlechtsmerkmal
2sekundäres Geschlechtsmerkmal
3kein Geschlechtsmerkmal
Primäre Geschlechtsmerkmale sind die Geschlechtsorgane — sie sind schon bei der Geburt da. Sekundäre entstehen erst durch die Geschlechtshormone in der Pubertät. Augenfarbe und Sommersprossen haben mit dem Geschlecht nichts zu tun.
Frag bei jedem Merkmal: War es schon beim Baby da? Gehört es zu den Geschlechtsorganen?
Vier Karten sind Geschlechtsorgane, zwei Karten haben mit dem Geschlecht nichts zu tun.
A3
Fachbegriffe verbinden
AFB I

Ordne jedem Fachbegriff die passende Erklärung zu.

„Hormon“ kommt aus dem Griechischen und heißt „antreiben“.
Geschlechtsreif heißt: Man kann Nachwuchs bekommen.
A4
Stimmt das? Gerüchte auf dem Schulhof
AFB II

Beurteile die Aussagen, die in der 6c die Runde machen.

6 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 6

Viele Gerüchte kommen daher, dass man sich mit anderen vergleicht. In der Pubertät hat jede und jeder ein eigenes Tempo.
Denk an das eigene Tempo jedes Menschen.
Drei Aussagen stimmen, drei nicht.
A5
Vom Signal zur Veränderung
AFB II

Stelle die Schritte in der richtigen Reihenfolge dar: Wie kommt es dazu, dass einem Jungen ein Bart wächst?

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Das Gehirn schüttet Hormone aus.
2Die Hormone gelangen mit dem Blut zu den Hoden.
3Die Hoden bilden mehr Testosteron.
4Testosteron verteilt sich mit dem Blut im ganzen Körper.
5In der Haut im Gesicht wachsen kräftigere Haare: Der Bart sprießt.
Das ist eine Kette von Botenstoffen: Gehirn → Hoden → ganzer Körper. Bei Mädchen läuft es genauso ab, nur bilden dort die Eierstöcke das Östrogen.
Wo beginnt alles?
Testosteron muss erst gebildet werden, bevor es im Körper wirken kann.
A6
Körper oder Gefühl?
AFB II

Ordne ein: Ist die Veränderung eher körperlich oder eher seelisch?

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Veränderungkörperlichseelisch
Man streitet häufiger mit den Eltern.
Der Schweiß riecht stärker.
Man ist zum ersten Mal verliebt.
Auf der Stirn wachsen Pickel.
Man möchte öfter allein im Zimmer sein.
Die Füße werden in kurzer Zeit größer.
Beides hängt zusammen: Die Hormone verändern den Körper — und auch das Gehirn. Dort werden in der Pubertät viele Verbindungen umgebaut.
Körperlich: Das kann man sehen, messen oder riechen.
Seelisch betrifft Gefühle, Wünsche und das Verhalten.
A7
Mix: Pflanze und Mensch
AFB II

Vergleiche mit Kapitel 1 Auch Pflanzen sind Lebewesen: Was gilt für Blütenpflanzen und Menschen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Ein Kirschbaum blüht erst nach einigen Jahren — auch er muss zuerst „geschlechtsreif“ werden. Staubblätter und Bestäubung durch Insekten gibt es aber nur bei Pflanzen.
Bei Pflanzen heißen die männlichen Keimzellen in den Pollenkörnern Spermazellen.
Zwei Aussagen passen nur zu Pflanzen.
A8
Fehlersuche in Leons Referat
AFB III

Leon hält ein Kurzreferat. Überprüfe seine Sätze.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Merke dir die Kette Gehirn → Hoden/Eierstöcke → Körper und den Unterschied primär (Geschlechtsorgane, von Geburt an) / sekundär (erst in der Pubertät).
Drei Sätze sind falsch.
Prüfe besonders: Wo startet die Pubertät? Was ist primär, was sekundär?
A9
Trickaufgabe: Wer ist „zu klein“?
AFB III

Lina und Emma sind beide 12 Jahre alt. Lina ist 1,62 m groß, Emma 1,46 m. Emmas Tante meint: „Emma bleibt bestimmt klein.“ Beurteile: Welche Aussagen kann man sicher treffen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: Aus der Größe mit 12 kann man nicht auf die Größe als Erwachsene schließen. Wer früh in die Pubertät kommt, ist erst größer — andere holen später auf, manche überholen sogar.
Denk an das eigene Tempo: Beginnt der Wachstumsschub bei allen gleichzeitig?
Über die Zukunft kann man hier nur „vielleicht“ sagen.
A10
Tim im Wachstumsschub
AFB III

Tim ist mit 13 Jahren 1,52 m groß. Berechne Schritt für Schritt, wie groß er wird.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Im Wachstumsschub wächst Tim 9 cm pro Jahr. Wie groß ist er nach 2 Jahren? cm
  2. Danach wächst er noch 2 Jahre lang je 2 cm. Wie groß ist er dann? cm
  3. Um wie viele Zentimeter ist Tim insgesamt in diesen 4 Jahren gewachsen? cm
Im Wachstumsschub wachsen viele Jugendliche 8 bis 10 cm pro Jahr — so schnell wie seit dem Kleinkindalter nicht mehr. Danach wird das Wachstum langsamer und hört um das 18. Lebensjahr auf.
1,52 m sind 152 cm. Rechne zuerst 2 · 9 cm.
Gesamtwachstum = Endgröße − Anfangsgröße.