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Geschlechtsorgane der Frau

Ein unbeschriftetes Schema und eine besondere Zelle: Wende an, was du über die weiblichen Geschlechtsorgane weißt.

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Ein Schema lesen

AFB I–III

Im Biologiebuch findet Jonas dieses Schema. Die Beschriftung fehlt.

Innere weibliche Geschlechtsorgane (Blick von vorn)
12345
Die Nummern 1 bis 5 bezeichnen fünf verschiedene Teile.
  1. Gib die Namen der Teile 1 bis 5 an.
  2. Beschreibe mithilfe der Nummern den Weg einer Eizelle nach dem Eisprung.
  3. Erläutere, warum die Gebärmutter aus kräftigen Muskeln besteht und innen eine Schleimhaut hat.
  4. Nimm Stellung zu Jonas’ Satz: „Die Eileiter sind unwichtig — sie sind ja nur Verbindungsröhren.“

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Beginne mit dem Organ, das die Eizellen bildet.
Hinweis zu Aufgabe b)
Wo startet die Eizelle, wo kommt sie an?
Hinweis zu Aufgabe c)
Was passiert in der Gebärmutter während der Schwangerschaft und bei der Geburt?
Hinweis zu Aufgabe d)
Welche Aufgaben hat der Eileiter außer dem Weiterleiten?

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

1 Eierstock, 2 Eileiter, 3 Gebärmutter, 4 Muttermund (Gebärmutterhals), 5 Scheide.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Die reife Eizelle verlässt den Eierstock (1). Sie wird vom Trichter des Eileiters (2) aufgefangen und wandert durch den Eileiter in die Gebärmutter (3).

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Die Schleimhaut ist gut durchblutet; in ihr kann sich eine befruchtete Eizelle einnisten und versorgt werden. Die Muskeln sind dehnbar, damit das Kind in der Schwangerschaft Platz hat, und sie ziehen sich bei der Geburt zusammen (Wehen), um das Kind hinauszuschieben.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Die Aussage stimmt nicht. Der Eileiter fängt die Eizelle mit seinem Trichter auf — ohne ihn gelangt sie nicht zur Gebärmutter. Außerdem treffen im Eileiter Eizelle und Spermium aufeinander: Hier findet die Befruchtung statt. Sind beide Eileiter verschlossen, kann eine Frau auf natürlichem Weg nicht schwanger werden.

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Eine besondere Zelle

AFB I–III

In einem Sachbuch liest Emma: „Die Eizelle hat einen Durchmesser von etwa 0,12 mm. Eine typische Körperzelle, zum Beispiel aus der Mundschleimhaut, misst etwa 0,06 mm. Bei der Geburt sind in den Eierstöcken eines Mädchens etwa eine Million unreife Eizellen angelegt, zu Beginn der Pubertät sind es noch etwa 400 000.“

  1. Berechne, wie viel Mal so groß der Durchmesser der Eizelle ist wie der einer Mundschleimhautzelle.
  2. Bestimme, wie viele Eizellen zwischen Geburt und Pubertät zugrunde gehen.
  3. Erkläre, warum die Eizelle so viel größer ist als andere Zellen.
  4. Beurteile Emmas Schluss: „Mit 400 000 Eizellen könnte eine Frau 400 000 Kinder bekommen.“

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Teile den größeren Durchmesser durch den kleineren.
Hinweis zu Aufgabe b)
Bilde die Differenz der beiden Zahlen.
Hinweis zu Aufgabe c)
Womit muss die befruchtete Eizelle in den ersten Tagen auskommen, bevor sie sich in der Gebärmutter einnistet?
Hinweis zu Aufgabe d)
Wie viele Eizellen reifen im Leben wirklich bis zum Eisprung? Wie lange dauert eine Schwangerschaft?

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

0,12 mm : 0,06 mm = 2. Der Durchmesser der Eizelle ist doppelt so groß.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

1 000 000 − 400 000 = 600 000 Eizellen gehen schon vor der Pubertät zugrunde.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Die Eizelle enthält einen Vorrat an Nährstoffen. Nach der Befruchtung teilt sie sich mehrere Tage lang, während sie durch den Eileiter wandert — erst nach der Einnistung wird sie von der Mutter versorgt. Bis dahin muss sie von ihrem Vorrat leben.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Der Schluss ist falsch. Nur etwa eine Eizelle pro Monat reift bis zum Eisprung, im ganzen Leben also etwa 400 bis 500. Die meisten angelegten Eizellen gehen vorher zugrunde. Außerdem dauert jede Schwangerschaft etwa 9 Monate, in denen keine weiteren Eisprünge stattfinden. Die Zahl der angelegten Eizellen sagt also nichts über die Zahl möglicher Kinder aus.