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Die Befruchtung

Die ersten Tage eines Lebens und ein Wettlauf der Spermien: Wende an, was du über die Befruchtung weißt.

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Die ersten Tage eines Lebens

AFB I–III

Die Tabelle zeigt, was nach einem Eisprung am Zyklustag 14 geschieht, wenn es zu einer Befruchtung kommt.

ZeitEreignis
Tag 14Eisprung, Befruchtung im Eileiter
Tag 152 Zellen
Tag 164 bis 8 Zellen
Tag 17etwa 16 Zellen (Maulbeerkeim)
Tag 19Bläschenkeim erreicht die Gebärmutter
ab Tag 20Einnistung in die Schleimhaut
  1. Lies ab, wie viele Tage nach der Befruchtung der Keim die Gebärmutter erreicht.
  2. Beschreibe, was mit der befruchteten Eizelle auf ihrem Weg geschieht.
  3. Erkläre mit deinem Wissen über den Zyklus, warum die Einnistung gerade in dieser Zeit gelingen kann.
  4. Beurteile Marlons Aussage: „Die Schwangerschaft beginnt mit dem Geschlechtsverkehr.“

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Rechne von Tag 14 bis Tag 19.
Hinweis zu Aufgabe b)
Nutze die Wörter Teilung, Eileiter, Zellhaufen.
Hinweis zu Aufgabe c)
Wie dick ist die Schleimhaut in der zweiten Zyklushälfte? Was hält sie dick?
Hinweis zu Aufgabe d)
Was muss zwischen Geschlechtsverkehr und Schwangerschaft alles passieren?

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Von Tag 14 bis Tag 19 sind es 5 Tage.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Die befruchtete Eizelle wird durch den Eileiter zur Gebärmutter transportiert. Unterwegs teilt sie sich immer wieder: aus einer Zelle werden 2, 4, 8, 16 … Zellen. Es entsteht ein kleiner Zellhaufen, später ein Bläschen.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Nach dem Eisprung ist die Schleimhaut der Gebärmutter am dicksten und gut durchblutet. Der Gelbkörper sorgt dafür, dass sie erhalten bleibt. So kann sich der Keim einnisten und wird versorgt.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Die Aussage ist ungenau. Geschlechtsverkehr führt nicht jedes Mal zu einer Befruchtung. Und auch nach der Befruchtung beginnt die Schwangerschaft erst mit der Einnistung in der Gebärmutter — einige Tage später. Nicht jede befruchtete Eizelle nistet sich ein.

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Millionen gegen eine

AFB I–III

Bei einem Samenerguss gelangen etwa 200 Millionen Spermien in die Scheide. Nur etwa 200 erreichen den Eileiter mit der Eizelle. Die Eizelle ist mit etwa 0,12 mm Durchmesser rund doppelt so groß, wie ein Spermium lang ist.

  1. Nenne zwei Gründe, warum so wenige Spermien bis zur Eizelle kommen.
  2. Vergleiche Eizelle und Spermium in Größe, Beweglichkeit und Anzahl.
  3. Erkläre, warum nur ein Spermium in die Eizelle eindringen kann.
  4. Nimm Stellung zu Sophies Aussage: „Weil das Spermium in die Eizelle eindringt, bestimmt der Vater, wie das Kind wird.“

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Denk an Richtung, Hindernisse und Lebensdauer.
Hinweis zu Aufgabe b)
Lege eine kleine Tabelle mit drei Zeilen an.
Hinweis zu Aufgabe c)
Was passiert mit der Hülle der Eizelle?
Hinweis zu Aufgabe d)
Was verschmilzt bei der Befruchtung?

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Zum Beispiel: Viele Spermien schwimmen in die falsche Richtung oder in den Eileiter ohne Eizelle; viele bleiben im Muttermund oder in der Gebärmutter hängen; viele sterben unterwegs ab.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Größe: Die Eizelle ist die größte Zelle des Körpers (0,12 mm), das Spermium ist winzig (0,06 mm lang, der Kopf viel kleiner). Beweglichkeit: Die Eizelle bewegt sich nicht selbst, sie wird transportiert; das Spermium schwimmt mit seinem Schwanz. Anzahl: pro Zyklus meist eine Eizelle, pro Samenerguss viele Millionen Spermien.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Sobald ein Spermium mit seinem Kopf in die Eizelle eingedrungen ist, verändert sich die Hülle der Eizelle. Sie wird für alle anderen Spermien undurchlässig.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Die Aussage ist falsch. Bei der Befruchtung verschmelzen die Zellkerne von Eizelle und Spermium. Beide bringen je die Hälfte der Erbanlagen mit. Das Kind hat also Erbanlagen von Mutter und Vater — deshalb ähnelt es meist beiden.