Storch, Pinguin, Rotkehlchen und ein Vogel, der gar nicht fliegt — jetzt zeigst du, was einen Vogel ausmacht.
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Übungsaufgaben
Zehn interaktive Übungen zu den Vögeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.
A1
Was haben alle Vögel?
AFB I
Im Vogelpark leben Flamingo, Uhu, Emu und Eisvogel. Welche Merkmale haben alle Vögel gemeinsam?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Federn, Hornschnabel, Eier mit Kalkschale und die gleichbleibende Körpertemperatur haben alle Vögel. Fliegen können nicht alle: Der Emu läuft nur. Kiemen haben Vögel nie — sie atmen vom Schlüpfen an mit Lungen.
Denk an den Emu: Was davon trifft auch auf ihn zu?
Vier Aussagen stimmen. Kiemen kennst du von Fischen und Kaulquappen.
A2
Drei Sorten Federn
AFB I
Setze die Fachbegriffe an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Außen liegen die . Sie machen den Körper glatt. Die großen Federn am Flügel heißen und bilden die Tragfläche. Darunter liegen die flauschigen , die warm halten. In der Mitte jeder Feder verläuft der . Die Äste der Fahne halten mit winzigen zusammen.
„Haare“ bleibt übrig: Haare und Fell haben Säugetiere. Vögel tragen ein Federkleid aus Konturfedern (mit den Schwungfedern) und Daunen.
Mit den Schwungfedern „schwingt“ der Vogel durch die Luft.
Aus Daunen werden auch warme Bettdecken gemacht.
A3
Bauteil und Aufgabe
AFB I
Verbinde jedes Körpermerkmal des Vogels mit seiner Aufgabe.
Klicke links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Jedes Merkmal passt zu einer Aufgabe: leicht sein (Knochen, kein Zahn), viel Kraft (Kamm mit Flugmuskeln), viel Sauerstoff (Luftsäcke) und warm bleiben (Daunen).
„Röhre“ heißt: innen hohl.
Der Schnabel hat keine Zähne — irgendwo muss die Nahrung trotzdem klein werden.
A4
Vom Ei zum Jungvogel
AFB II
Ein Rotkehlchen-Paar bekommt Nachwuchs. Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.
Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Paarung: Die Eizelle wird im Körper des Weibchens befruchtet.
2Im Körper des Weibchens bekommt das Ei eine Kalkschale.
3Das Weibchen legt die Eier ins Nest.
4Die Eier werden etwa zwei Wochen lang mit Körperwärme bebrütet.
5Die Küken schlüpfen nackt und blind.
6Die Eltern füttern die Jungen im Nest, bis ihnen Federn gewachsen sind.
Die Befruchtung geschieht zuerst — die Kalkschale entsteht erst danach im Körper. Sonst könnten die Spermien die Eizelle nicht mehr erreichen. Rotkehlchen sind Nesthocker.
Durch eine harte Schale kommt nichts mehr hinein.
Gebrütet wird erst, wenn die Eier im Nest liegen.
A5
Nesthocker oder Nestflüchter?
AFB II
Ordne jede Beschreibung eines frisch geschlüpften Kükens zu.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Nesthocker
2Nestflüchter
Nesthocker „hocken“ lange im Nest: nackt, blind und hilflos. Nestflüchter verlassen das Nest schnell: Daunenkleid, offene Augen, laufen und picken selbst. Beide werden aber von den Eltern gewärmt und beschützt.
Der Name verrät es: Wer „flüchtet“, kann schon laufen.
Je vier Karten gehören in jeden Korb.
A6
Stimmt das über Vögel?
AFB II
Beim Vogelquiz der 5c fallen diese Sätze. Stimmen sie?
Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Außen Konturfedern, innen Daunen; Flügel aus Vorderbeinen; Nahrung ganz schlucken und im Magen zerkleinern; Ei mit Kalkschale für das Leben an Land.
Eine Amsel frisst einen ganzen Regenwurm. Wie geht das ohne Zähne?
Welche Federn sieht man, wenn man einen Vogel anschaut — die glatten oder die flauschigen?
A7
Vogel, Säugetier oder beide?
AFB II
Vergleiche eine Möwe mit einem Seehund. Kreuze an, auf wen das Merkmal zutrifft.
Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Merkmal
nur Möwe
nur Seehund
beide
Körper mit Federn bedeckt
atmet mit Lungen
säugt die Jungen mit Milch
gleichwarm
legt Eier mit Kalkschale
hat Zähne im Kiefer
Vögel und Säugetiere sind beide gleichwarm und atmen mit Lungen. Unterschiede: Federn, Hornschnabel und Eier mit Kalkschale beim Vogel — Fell, Zähne und Säugen beim Säugetier.
Der Seehund lebt im Wasser, ist aber ein Säugetier — denk an die Merkmale aus Kapitel 1.
Zweimal gehört das Kreuz in die Spalte „beide“.
A8
Mix: Fehler im Storch-Steckbrief
AFB III
Ole hat einen Steckbrief zum Weißstorch geschrieben und dabei Merkmale anderer Tiergruppen durcheinandergebracht. Hier kommt auch Stoff aus 2.1.2 Amphibien und Merkmale der Säugetiere vor.
In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Ein Steckbrief ordnet ein Tier über seine Merkmale: Federn, Lungenatmung, gleichwarm, innere Befruchtung und Eier mit Kalkschale — das ist ein Vogel. Kiemen, Laich und Milch gehören zu anderen Wirbeltierklassen.
Drei Zeilen sind falsch. Prüfe jede Zeile: Passt sie zu einem Vogel?
Kaulquappen, Froschlaich und Muttermilch — wem gehören sie?
A9
Trickaufgabe: Wer fliegt, wer ist Vogel?
AFB III
Auf einem Poster sind acht Tiere zu sehen: Fledermaus, Pinguin, Libelle, Strauß, Flughund, Kolibri, Kiwi und Flugdrache (eine Eidechse, die mit Hautlappen gleitet).
Wie viele dieser Tiere sind Vögel?
Überlege genau und trage die Anzahl ein — Enter prüft direkt.
4 Vögel: Pinguin, Strauß, Kolibri und Kiwi — alle haben Federn, auch wenn drei davon nicht fliegen können. Fledermaus und Flughund sind Säugetiere mit Fell, die Libelle ist ein Insekt und der Flugdrache ein Reptil mit Schuppen.
Fliegen ist kein sicheres Kennzeichen. Frage bei jedem Tier: Hat es Federn?
Der Kiwi ist ein kleiner Laufvogel aus Neuseeland.
A10
Der Pinguin fliegt unter Wasser
AFB III
Pinguine können nicht fliegen. Mit ihren Flügeln „fliegen“ sie aber schnell durchs eiskalte Meer und tauchen tief nach Fischen. Deute ihren Körperbau: Wähle zu jedem Merkmal die passende Erklärung.
Wähle in jedem Menü den passenden Eintrag. Alle drei Felder müssen stimmen.
Merkmal des Pinguins
Deutung
Flügel sind kurz, flach und steif.
Viele kleine, dicht liegende Federn, darunter eine dicke Fettschicht.
Die Knochen sind nicht hohl, sondern massiv.
Der Pinguin ist ein Vogel, der ans Wasser angepasst ist: Paddelflügel, dichtes Gefieder mit Fett darunter und schwere Knochen, die beim Tauchen helfen. Leichtbau braucht nur, wer in die Luft will.
Überlege bei jedem Merkmal: Hilft es in der Luft oder im Wasser?
Leichte, hohle Knochen würden den Pinguin wie einen Korken an die Oberfläche treiben.