MINT lernen

Übung AFB II

Vom Bestimmungsschlüssel bis zur Flosse des Wals: Merkmale anwenden, Tiere begründet einordnen und Winterstrategien vergleichen.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
2

Aufgabenblock — AFB II

Zehn Aufgaben aus allen Unterkapiteln, bunt gemischt: Tiere nach Merkmalen einordnen, Körperbau und Lebensweise erklären, Temperaturen ermitteln und Überwinterungsarten vergleichen — mit gestuften Tipps, wenn du nicht weiterkommst. Die letzte Aufgabe mischt Wissen aus Kapitel 1 dazu.

A1
Kalter Morgen am Teich
AFB II

An einem Morgen im März ist die Luft 6 °C kalt. Eine Amsel sitzt am Teich, im flachen Wasser liegt ein Teichmolch. Die Amsel hat eine Körpertemperatur von 40 °C. Ermittle Schritt für Schritt.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Um wie viel Grad ist die Amsel wärmer als die Luft? °C
  2. Welche Körpertemperatur hat der Teichmolch ungefähr? °C
  3. In der Nacht sinkt die Lufttemperatur auf 0 °C. Welche Körpertemperatur hat die Amsel jetzt ungefähr? °C
40 °C − 6 °C = 34 °C. Die Amsel ist gleichwarm: Ihre Temperatur bleibt auch in der kalten Nacht bei etwa 40 °C. Dafür verbraucht sie viel Energie aus der Nahrung, die Federn halten die Wärme im Körper. Der Teichmolch ist wechselwarm: Er hat ungefähr die Temperatur seiner Umgebung.
Für den ersten Schritt musst du nur zwei Temperaturen voneinander abziehen.
Welche Tiere halten ihre Körpertemperatur fest, welche nicht?
A2
Knifflige Fälle
AFB II

Bei manchen Tieren täuscht das Aussehen. Ordne jedes Tier nach seinen Merkmalen in die richtige Klasse ein.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Fische
2Amphibien
3Reptilien
4Vögel
5Säugetiere
Das Seepferdchen atmet mit Kiemen, der Aal auch — beide sind Fische. Feuersalamander und Molch sehen aus wie Eidechsen, haben aber nackte, feuchte Haut: Amphibien. Die Blindschleiche ist eine Echse ohne Beine mit Hornschuppen. Pinguin und Strauß können nicht fliegen, haben aber Federn. Das Schnabeltier legt zwar Eier, hat aber ein Fell und säugt seine Jungen — ein Säugetier.
Achte nur auf Körperbedeckung und Atmung, nicht auf Form oder Lebensraum.
Federn gibt es nur bei Vögeln, Fell nur bei Säugetieren — egal ob das Tier fliegt oder Eier legt.
A3
Ein Tier im Komposthaufen
AFB II

Im Garten findet Jana im Komposthaufen ein Tier: trockene Haut mit Hornschuppen, keine Beine. Es legt Eier mit ledriger Schale. Bestimme mit dem Bestimmungsschlüssel die Wirbeltierklasse.

Beantworte die Fragen für Janas Tier mit Ja oder Nein.
    Janas Tier ist eine Ringelnatter, eine harmlose Schlange. Sie legt ihre Eier gern in Komposthaufen: Die Wärme dort brütet die Eier aus. Ein Bestimmungsschlüssel fragt immer nur ein Merkmal ab — so kommt man Schritt für Schritt sicher zum Ergebnis.
    Lies den Steckbrief genau: Welche Körperbedeckung hat das Tier?
    Hornschuppen sind etwas anderes als die nackte, feuchte Haut der Amphibien.
    A4
    Leons Steckbrief
    AFB II

    Leon hat einen Steckbrief über die Forelle geschrieben. Untersuche seine Sätze: Drei sind fachlich falsch.

    In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
    Fische sind ganz an das Leben im Wasser angepasst: Kiemen holen Sauerstoff aus dem Wasser, die Schwimmblase lässt sie schweben, die Seitenlinie meldet Bewegungen im Wasser. Sie sind wechselwarm — genau wie das Wasser um sie herum wird ihr Körper kalt oder warm.
    Prüfe jeden Satz: Atmung, Flossen, Körpertemperatur.
    Wie bekommt ein Fisch Sauerstoff, ohne aufzutauchen?
    A5
    Wie kommen die Jungen zur Welt?
    AFB II

    Ordne jedem Tier die passende Art der Fortpflanzung zu. Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz.

    Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
    TierLaich im WasserEier mit ledriger Schale an LandEier mit Kalkschale im Nestlebend geboren
    Forelle
    Erdkröte
    Zauneidechse
    Amsel
    Hund
    Fische und Amphibien legen Laich ohne feste Schale ins Wasser; bei Fischen, Fröschen und Kröten findet die Befruchtung außerhalb des Körpers statt. Reptilien und Vögel haben eine innere Befruchtung und legen Eier mit Schale an Land. Säugetiere wie der Hund bringen ihre Jungen lebend zur Welt und säugen sie.
    Frag zuerst: Lebt das Tier im Wasser oder an Land, wenn es Eier legt?
    Die Erdkröte wandert im Frühjahr zum Laichen an den Teich.
    A6
    Ein Bauplan, fünf Aufgaben
    AFB II

    Die Vordergliedmaßen der Wirbeltiere sehen sehr verschieden aus. Ordne jeder Vordergliedmaße ihre Aufgabe zu.

    Die Fledermaus hat keine Federn. Womit fliegt sie?
    Der Wal lebt im Wasser, der Maulwurf unter der Erde.
    A7
    Die Eidechse am Morgen
    AFB II

    Eine Zauneidechse verbringt einen Sommertag im Garten. Erkläre ihr Verhalten: Vervollständige den Text. Zwei Wörter bleiben übrig.

    Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

    Am frühen Morgen ist die Eidechse noch , denn ihre Körpertemperatur ist so wie die der kühlen Luft. Sie legt sich auf einen warmen Stein in die . Je wärmer ihr Körper wird, desto laufen alle Vorgänge in ihrem Körper ab. Wird es mittags zu heiß, sucht sie den auf.

    Die Eidechse ist wechselwarm — nicht gleichwarm. Sie regelt ihre Temperatur durch ihr Verhalten: Sonnenbad am Morgen, Schatten in der Mittagshitze. Winterschlaf halten nur gleichwarme Tiere; die Eidechse fällt im Winter in Winterstarre.
    Wie warm ist ein wechselwarmes Tier nach einer kühlen Nacht?
    Wärme macht alle Körpervorgänge schneller, Kälte macht sie langsamer.
    A8
    Unabhängig vom Wasser
    AFB II

    Reptilien können auch in trockenen Gebieten leben, Amphibien nicht. Erläutere, woran das liegt: Markiere alle Merkmale, die Reptilien unabhängig vom Wasser machen.

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Reptilien brauchen kein Wasser zur Fortpflanzung: innere Befruchtung und Eier mit Schale. Die Jungtiere sehen schon aus wie die Eltern — es gibt keine Metamorphose. Die Hornschuppen schützen vor Austrocknung. Weil die Hornhaut nicht mitwächst, häuten sich Reptilien.
    Vergleiche mit dem Frosch: Wofür braucht er unbedingt Wasser?
    Reptilien sind wechselwarm — dieses Merkmal hilft also nicht.
    A9
    Winterschlaf oder Winterruhe?
    AFB II

    Das Murmeltier hält Winterschlaf, der Dachs Winterruhe. Vergleiche die beiden Überwinterungsarten.

    Ordne jede Aussage einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
    1 nur Winterschlaf
    2 beide
    3 nur Winterruhe
    Beim Winterschlaf ist der Körper „auf Sparflamme“: sehr niedrige Temperatur, langsamer Herzschlag, das Tier zehrt von seinem Fett. Bei der Winterruhe schläft das Tier nur lange, die Temperatur bleibt fast normal, zwischendurch frisst es. Beides gibt es nur bei gleichwarmen Tieren — wechselwarme fallen in Winterstarre.
    Bei welcher Art ist der Körper viel stärker „heruntergefahren“?
    Eichhörnchen und Dachs wachen im Winter auf und fressen.
    A10
    Mix: Flosse, Flügel, Fell
    AFB II

    Hier hilft dir auch dein Wissen über Säugetiere aus Kapitel 1. Begründe jeweils für dich, ob die Aussage stimmt.

    6 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
    Aussage 1 von 6

    Aus Kapitel 1 kennst du die Merkmale der Säugetiere: Haare, Lungen, lebend geboren, Säugen, gleichwarm. Wer diese Merkmale prüft, lässt sich von Flossen oder Flügeln nicht täuschen.
    Denk an die Merkmale der Säugetiere aus Kapitel 1.
    Zähle Merkmale, nicht den Lebensraum oder die Fortbewegung.