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Übung AFB I

Wirbeltierklassen erkennen, Körperteile benennen, Winterstrategien zuordnen: zehn Grundaufgaben für sichere Punkte in der Klassenarbeit.

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Aufgabenblock — AFB I

Zehn Standardaufgaben zum Wiedergeben: Merkmale der Wirbeltierklassen kennen, Körperteile benennen, Diagramme ablesen. Das sind die sicheren Punkte in jeder Arbeit — wer die fünf Klassen, die Metamorphose und die Wege durch den Winter sicher beherrscht, hat den Grundstock.

A1
Was macht ein Wirbeltier aus?
AFB I

Alle Tiere in diesem Kapitel gehören zu den Wirbeltieren. Gib für jede Aussage an, ob sie stimmt.

6 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 6

Drei Merkmale haben alle Wirbeltiere: eine Wirbelsäule, ein Innenskelett aus Knochen und einen Schädel. Lebensraum und Körperform sind dagegen ganz verschieden.
Denk an den Namen: Was steckt im Wort „Wirbeltier“?
Wo leben Forelle, Amsel und Hund? Haben sie denselben Lebensraum?
A2
Fünf Klassen, zehn Tiere
AFB I

Ordne jedes Tier seiner Wirbeltierklasse zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Fische
2Amphibien
3Reptilien
4Vögel
5Säugetiere
Fische leben im Wasser und atmen mit Kiemen. Amphibien (Lurche) wie Frosch und Kröte haben eine nackte, feuchte Haut. Reptilien (Kriechtiere) wie Eidechse und Krokodil tragen Hornschuppen. Vögel haben Federn, Säugetiere haben Haare und säugen ihre Jungen.
Frag bei jedem Tier: Federn, Haare, Hornschuppen, nackte Haut oder Schuppen mit Schleim?
Grasfrosch und Erdkröte legen ihren Laich ins Wasser — sie sind Lurche.
A3
Woran erkennt man die Klasse?
AFB I

Jede Wirbeltierklasse hat ihre eigene Körperbedeckung. Nenne zu jeder Körperbedeckung die passende Klasse: Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
KörperbedeckungFischeAmphibienReptilienVögelSäugetiere
Schuppen mit Schleimschicht
nackte, feuchte Haut mit vielen Drüsen
trockene Haut mit Hornschuppen
Federn
Haare, oft ein dichtes Fell
Die Körperbedeckung ist ein sicheres Merkmal: Schuppen + Schleim — Fische, nackte, feuchte Haut — Amphibien, Hornschuppen — Reptilien, Federn — Vögel, Haare — Säugetiere.
Nur eine Klasse hat Federn, nur eine hat Haare. Fang mit diesen beiden an.
Der Frosch fühlt sich feucht und glitschig an, die Eidechse trocken und schuppig.
A4
Der Körper eines Fisches
AFB I

Die Zeichnung zeigt eine Forelle. Trage zu jeder Nummer den richtigen Namen ein.

12345
Forelle mit nummerierten Körperteilen
Die Brustflosse sitzt vorn, gleich hinter dem Kopf. Die Bauchflosse sitzt weiter hinten an der Unterseite.
Der Kiemendeckel ist der gebogene Rand hinter dem Auge.
A5
Vom Laich zum Frosch
AFB I

Aus dem Laich eines Grasfroschs wird in einigen Wochen ein kleiner Frosch. Beschreibe die Entwicklung: Bringe die Stadien in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Im Teich liegt ein Laichballen: viele Eier in einer Gallerthülle.
2Eine Kaulquappe schlüpft. Sie atmet mit Außenkiemen.
3Die Kiemen wachsen nach innen. Die Kaulquappe frisst Algen.
4Zuerst wachsen die Hinterbeine.
5Dann wachsen die Vorderbeine. Die Lungen entwickeln sich.
6Der Schwanz wird zurückgebildet. Der Jungfrosch geht an Land.
Diese Umwandlung heißt Metamorphose. Merke die Reihenfolge: Hinterbeine vor Vorderbeinen, und der Schwanz verschwindet ganz am Ende. Die Atmung wechselt von Kiemen im Wasser zu Lungen (und Haut) an Land.
Am Anfang steht immer das Ei, am Ende das Tier an Land.
Welche Beine wachsen zuerst — die vorderen oder die hinteren?
A6
Winter-Memory
AFB I

Tiere überstehen den Winter auf verschiedene Weise. Finde die Paare aus Überwinterungsart und passendem Tier.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern. Du hast 16 Versuche.
Winterschlaf: Körpertemperatur stark gesenkt, das Tier lebt von seinem Fett (Murmeltier, Igel). Winterruhe: Temperatur bleibt fast normal, das Tier wacht auf und frisst (Dachs, Eichhörnchen). Winterstarre: wechselwarme Tiere werden so kalt wie ihre Umgebung (Erdkröte). Zugvögel fliegen fort, andere Tiere bleiben mit dickem Winterfell aktiv.
Nur wechselwarme Tiere fallen in Winterstarre. Welches Tier auf den Karten ist wechselwarm?
Der Weißstorch verbringt den Winter in Afrika.
A7
Gebaut zum Fliegen
AFB I

Vögel sind Leichtbau-Meister. Vervollständige den Text. Zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Viele Knochen der Vögel sind und mit Luft gefüllt. Der Schnabel aus Horn hat keine — das spart Gewicht. Die Vorderbeine sind zu umgebildet. Am großen sitzen die kräftigen Flugmuskeln. Die weichen unter den Konturfedern halten den Vogel warm.

„massiv“ ist die Falle: Massive Knochen wären schwer. Vögel haben hohle Röhrenknochen. „Kiemen“ passt gar nicht — Vögel atmen mit Lungen und zusätzlichen Luftsäcken.
Alles am Vogel ist darauf ausgelegt, wenig zu wiegen.
Die Flugmuskeln brauchen eine große Fläche am Knochen, an der sie festwachsen können.
A8
Immer gleich warm?
AFB I

Gleichwarme Tiere haben fast immer dieselbe Körpertemperatur. Nenne alle gleichwarmen Tiere in der Liste.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Gleichwarm sind nur Vögel und Säugetiere — also auch Pinguin, Fledermaus und Wal. Fische, Amphibien und Reptilien sind wechselwarm: Ihre Körpertemperatur folgt der Umgebung. Auch das Krokodil in warmen Ländern ist wechselwarm.
Überlege zuerst, zu welcher Klasse jedes Tier gehört.
Nur zwei der fünf Klassen sind gleichwarm. Sie haben Federn oder Haare.
A9
Ein Diagramm lesen
AFB I

An einem Wintertag ist es draußen 5 °C kalt. Das Diagramm zeigt die Körpertemperatur von vier Tieren. Lies ab, wie warm der Karpfen ist.

051015202530354045Körpertemperatur in °CAußentemperaturAmselRehKarpfenErdkröte
Körpertemperatur bei 5 °C Außentemperatur
Überlege oder rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
°C
Der Karpfen ist genau so warm wie das Wasser um ihn herum: etwa 5 °C. Er ist wechselwarm, ebenso die Erdkröte. Amsel und Reh bleiben dagegen bei rund 40 °C — sie sind gleichwarm und müssen dafür viel fressen.
Suche die Säule „Karpfen“ und gehe von ihrem oberen Rand waagerecht nach links zur Skala.
Vergleiche mit der gestrichelten Linie der Außentemperatur.
A10
Amphibien und Reptilien
AFB I

Frösche und Eidechsen werden oft verwechselt. Vergleiche die beiden Klassen: Ordne jede Aussage dem passenden Bereich zu.

Ordne jede Aussage einem der drei Bereiche zu. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, dann 1–3 für den Bereich, 0 zurück.
1 nur Amphibien
2 beide
3 nur Reptilien
Gemeinsam: Beide sind wechselwarme Wirbeltiere. Der Unterschied liegt in Haut und Fortpflanzung: Amphibien brauchen Wasser für ihren Laich und ihre Kaulquappen. Reptilien sind durch Hornschuppen und Eier mit Schale unabhängig vom Wasser.
Denke an eine Kaulquappe und an eine Zauneidechse. Wo leben die Jungtiere?
Wechselwarm sind Fische, Amphibien und Reptilien.